30.08.2017

Darum sind Sie als Frau der perfekte Franchise-Partner!

 

 

„Schiri Steinhaus pfeift - für die Normalität“ heißt es in einem aktuellen ntv-Artikel zur Ankündigung, dass Bibiana Steinhaus als erste Frau Spiele der 1. Fußball-Bundesliga leiten wird. „Selbst die letzte Bastion des Fußballs ist jetzt nicht mehr sicher vor den Frauen“, mögen sich manche Skeptiker denken. Und jetzt sollen Frauen auch noch besonders geeignet sein als Franchise-Nehmer? Das beantworte ich mit einem klaren JA!

Und ich will mit Ihnen als Interessentin an einer Gründung meine Gedanken dazu teilen:

 

 

Warum passt für mich das Franchise-Modell auf verschiedenen Ebenen so gut zu weiblichen Eigenschaften und Interessen?

 

 

Teamfähigkeit und sorgfältige Planung sind weibliche Stärken



Schauen wir uns zunächst die typischen Qualitäten und Wünsche von Frauen an: Wie wirken diese sich generell auf das Gründungsverhalten von uns Frauen aus? Und welche Chancen bietet speziell das Franchise-Modell für Sie als gründungsinteressierte Frau?

 

Weibliche PrinzipienMännliche Prinzipien

Herz, Gefühl, Intuition, Empathie, sich auf andere einstellen, sich kümmern, Verbundenheit suchen, im Team arbeiten, Gemeinschaften bilden, integrieren, spielerische und kreative Fähigkeiten, Sicherheitsorientierung, Zartheit

 

-> Prinzip des Seins

Dominanz von Denken und rationalem Verstand, Zielstrebigkeit, Leistung, aktiv sein, analysieren, kämpfen, erobern, Ungewissheit mögen, siegen, konkurrieren, wachsen, kontrollieren, Macht haben, entscheiden, Alleingänge machen

 

-> Prinzip des Tuns

 

Allgemein gesagt: Frauen haben in der Regel einen tieferen Zugang zum weiblichen Prinzip, für Männer liegt meist das männliche Prinzip näher. Beide Geschlechter haben aber mehr oder weniger ausgeprägt beide Qualitäten in sich.

 

 

Frauen handeln als Gründerinnen bedachtsamer



Was bewirken die ausgeprägt weiblichen Persönlichkeitsmerkmale nun bei Unternehmensgründungen? Sie führen – ganz allgemein gesagt – dazu, dass wir Frauen anders gründen als Männer:

  • Wir kalkulieren vorsichtiger, d.h. mit überschaubareren Risiken, mit kleinerer Betriebsgröße und damit geringerem Kreditbedarf.
  • Oft ist unsere Ausrichtung daher zunächst eher regional.
  • Und wir gründen mit etwas größerer Zurückhaltung bei der Einschätzung unserer Fähigkeiten.
  • Bisweilen ist dies auch eine Reaktion auf den Drahtseilakt aus Familie und Beruf: Wir wollen im eigenen Betrieb Arbeit und Leben besser in Einklang bringen.
  • Wir haben häufig zuerst Berufserfahrung als Angestellte gesammelt.
  • Mit Blick auf eine vorherige Familienphase sind wir im Schnitt älter als männliche Gründer und damit auch lebenserfahrener.

Vor diesem Hintergrund kommt Ihnen als Gründungsinteressierte das Franchise-Modell in vielen Punkten entgegen.

 

 

Ihre Vorteile als Gründerin mit dem Franchise-System


Ganz allgemein bedeutet Franchising, im Rahmen einer Kooperation ein erprobtes Geschäftsmodell zur Vermarktung von Waren, Dienstleistungen oder Technologien zu nutzen. Die enge und auf Dauer angelegte Zusammenarbeit im Franchise-System betrachtet die Partner als rechtlich und finanziell selbstständige, unabhängige Unternehmen.

In dieser Form unternehmerischer Tätigkeit sehe ich viele der genannten "weiblichen Prinzipien" schon systemisch „eingebaut“:

  • Als Frau sind Sie teamfähig; Ihr Konkurrenzdenken ist z. B. weniger stark ausgeprägt. Natürlich schließt ein Franchise-Modell nicht den Wettbewerb aus. Im Team Ihres Franchise-Systems jedoch bilden Sie kooperative Gemeinschaften.
  • Feste Strukturen, Regeln und oft auch Rituale geben Ihnen einen Rahmen, um Ihr eigenes Unternehmen und den gesamten Verbund gemeinschaftlich voran zu bringen.
  • Sie nutzen hohe unternehmerische Chancen und können gleichzeitig Ihre weiblichen Stärken und Qualitäten besonders gut einbringen.

 

 

Warum macht Sie das zum perfekten Franchise-Partner?

Als Frau planen Sie genau und überlassen ungern etwas dem Zufall.

Sie gehen Risiken überlegt und kalkuliert ein. Genau hier startet der Franchise-Ansatz: Bei einer Gründung mit Franchise müssen Sie nicht von null anfangen. Es bedarf keiner eigenen zündenden Idee – diese ist schon konkretisiert und hat den Markttest erfolgreich durchlaufen. Das kommt dem Sicherheitsdenken von uns Frauen entgegen. Der Wechsel zur Unternehmerin ist sanfter als beim kompletten Neuaufbau eines Unternehmens.

Sie überstürzen nichts.

Im Franchise-Prozess des Lizenzkaufs und auch im unternehmerischen Alltag prüfen Sie genauer und lassen sich mehr Zeit. Sie stellen hohe Anforderungen an ein durchdachtes, ganzheitliches Franchise-Modell. Wenn Sie sich für ein Franchise-System entschieden haben, gehen Sie beherzt an die Umsetzung. Klare Regeln, gegenseitige Rücksichtnahme und ein offener Umgang kommen Ihren Werten in der Zusammenarbeit mit dem Franchise-Geber entgegen.

Sie konzentrieren sich auf Ihre Kernkompetenzen und verzetteln sich nicht in Nebensächlichkeiten.

Der Franchise-Rahmen im Rücken erleichtert Ihre Arbeit daher in vielen entscheidenden Punkten:

  • Sie stecken Ihre Kraft von Anfang an in die Umsetzung Ihrer eigentlichen Ziele.
  • Sie fokussieren sich mit Ihren fachlichen und unternehmerischen Stärken sowie Ihrer emotionalen Kompetenz auf Kunden und interne Teamarbeit und entfalten dabei Ihre volle Energie und Kreativität.

 

 

Verkaufen von Frau zu Frau – ein Erfolgsrezept?


Studien besagen, dass Frauen für 70 Prozent aller Konsumausgaben verantwortlich sind. Franchise-Experten aus dem Bereich Wohnen & Sanieren schätzen sogar, dass Frauen als Impulsgeberinnen für Veränderungen zu 92 Prozent die Kaufentscheidung direkt oder indirekt treffen.


Ist es dann nicht fatal, wenn Kundinnen im Franchise-Unternehmen z.B. fast ausschließlich männliche Handwerker antreffen? Und sind weibliche Franchise-Nehmer und ein weibliches Team per se die besseren Verkäufer, wenn es um die Gewinnung der Zielgruppe "Frauen als Kundinnen" geht?

Die Antwort mag überraschen: Grundsätzlich kaufen Frauen gern bei Verkäuferinnen, weil man ja „dieselbe Sprache spricht“. Kundinnen fühlen sich am besten beraten, wenn das Produkt und der Verkäufer dem eigenen Geschlecht entsprechen. Werden Produkte jedoch als typisch männlich eingeschätzt (u.a. Auto, Finanzprodukte, Technik), kommt es zu einem gefühlten Bruch mit den eigenen Erwartungen. Die Folgen sind Misstrauen und das Phänomen von „Eignungsprüfungen“ für weibliche Verkäufer. Aber keine Sorge – dieses verkäuferische „Gemenge“ lässt sich lösen ... ohne Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus! Mehr dazu in einem folgenden Expertenbeitrag auf diesem Portal.

 

 

Tipps für den nächsten Schritt

  • Gründungsinteressierte Frauen wissen nach meiner Beobachtung oft zu wenig über die Option „Franchise“ und ihre Vorteile im Vergleich zu anderen Formen unternehmerischer Tätigkeit. Nehmen Sie verschiedene Unternehmensformate unter die Lupe und holen Sie sich mehr Details bei Informationsveranstaltungen zum Thema „Gründen mit Franchise“.
  • Es sind mehr Unternehmen als Franchise organisiert, als man denkt. Halten Sie beim Netzwerken nach Unternehmerinnen Ausschau, die den Weg in die Gründung über Franchise schon gegangen sind.
  • Ergänzend zur eigenen Recherche können Sie als Gründungsinteressierte natürlich auch Beratung in Anspruch nehmen. womanage berät Sie in allen Phasen Ihrer beruflichen Neuorientierung und Positionierung als (zukünftige) Franchise-Unternehmerin. Neben dem 1:1-Gespräch auch im Format einer kollegialen Beratung. Bei letzterem erhalten Sie wertvolle Impulse und konkrete Handlungsempfehlungen aus einer ganzen Gruppe.
  • Auch Franchise-Unternehmen unterstützt womanage bei allen Fragen rund um die Zielgruppe Frauen – von strategischen Ansätzen zur Ansprache neuer Franchise-Partnerinnen bis hin zum Training, wie Ihre Franchise-Partner Frauen als Kundinnen gewinnen können.

 

Expertenstimme von Susanne Weiß

Autor:

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