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Franchise-Angebote finden und Beispiele entdecken

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    DIE STEINPFLEGER

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    Biocannovea Immunanalysen und Nährstoffe

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    EIS-Zauberei

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    Fladerei

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    Betreuungswelt

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    COFFREEZ - frozen coffeebar

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    FAVORIT-Massivhaus

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Neuigkeiten aus der Franchise-Wirtschaft

Nach Insolvenz: Franchise-Nehmer übernimmt Franchisesystem San Francisco Coffee Company

Im August 2020 hatten verschiedene Medien über die Insolvenz des Coffeeshop-Franchise-System San Francisco Coffee Company (SFCC) berichtet. Zu diesem Zeitpunkt waren von einst mehr als 20 Standorten noch sechs auf der Unternehmenswebsite gelistet. Inzwischen sind es noch fünf. Jetzt meldet unter anderem die Süddeutsche Zeitung, dass es die San Francisco Coffee Company weiterhin geben wird.

Gegründet worden war die San Francisco Coffee Company 1999 in München. 2012 übernahmen die Münchener Gastronomen Michael Dörrenberg und Uli Springer die Kette. 2018 übergaben sie das Franchise-System an ein Gesellschafter- und Geschäftsführer-Team aus früheren Franchise-Partnern. Doch der erhoffte Erfolg blieb aus – das Unternehmen musst Insolvenz anmelden. Jetzt hat einer der SFCC-Franchise-Partner die Rechte an der Marke und am Franchisekonzept erworben: August Huber besitzt eine Autohaus in Pocking bei Passau. Er betreibt hier auch eine Tankstelle, in sich ein Standort der San Francisco Coffee befindet. Das SFCC-Konzept wird laut Huber bereits überarbeitet. Schon 2021 sollen neue Standorte eröffnet werden – auch kleinere, zum Beispiel in Bahnhöfen oder Shopping Malls. (red.)

Neu erschienen: „Verzeichnis der FranchiseWirtschaft 2021“ mit rund 1000 Gründungsangeboten

Neu erschienen: „Verzeichnis der FranchiseWirtschaft 2021“ mit rund 1000 Gründungsangeboten

Das "Verzeichnis der FranchiseWirtschaft" richtet sich vor allem an Existenzgründer, die über eine Selbstständigkeit im Rahmen einer Franchise-Partnerschaft nachdenken. Aber auch anderen Franchise-Interessierten bietet die nun zum 16. Mal erschienene Fachpublikation eine umfassende Übersicht des Franchisings in Deutschland, Österreich und in der Schweiz.

Insgesamt liefert das „Verzeichnis der FranchiseWirtschaft 2021“ Informationen zu rund 1.000 Franchise- und Lizenz-Systemen. Die Gründungsangebote und Geschäftskonzepte sind in einheitlicher Tiefe dargestellt. Zu den Angaben zählen neben einer kurzen Beschreibung des Franchise-Konzepts auch die jeweilige Branche sowie die Namen und Kontaktdaten der Ansprechpartner für Franchise-Anfragen. Auch die für eine Franchise-Partnerschaft erforderlichen Investitionen und Gebühren, die Vertragslaufzeiten oder mögliche Besonderheiten werden angeführt. Die einheitliche Darstellung der Franchise-Systeme ermöglicht einen schnellen Vergleich und die einfache Suche nach passenden Gründungsangeboten.

Wertvolle Informationen rund ums Franchsing

Das vom Unternehmerverlag in Kooperation mit dem Franchiseportal erstellte Verzeichnis bietet Franchise-Interessenten zudem die Möglichkeit, sich mit Hilfe verschiedener Fachbeiträge eingehend über das Franchising zu informieren. Darüber hinaus enthält das „Verzeichnis der FranchiseWirtschaft 2021“ Checklisten, mit denen Systeme genauer unter die Lupe genommen werden können. Die Leserinnen und Leser erfahren auch, worauf man bei einem Franchise-Vertrag achten sollte und welche vorvertraglichen Aufklärungspflichten der Franchise-Geber gegenüber dem Franchise-Nehmer hat.

Das "Verzeichnis der FranchiseWirtschaft 2021" ist zum einen als Print-Version zum Preis von 48,00 Euro zzgl. Versandkosten im Franchise-Shop.de erhältlich. Zum anderen kann eine digitale Download-Version für 44,90 Euro erworben werden. (red.)

Österreichisches Gastronomie-Konzept „Jack the Ripperl“: Erster Franchise-Standort eröffnet in Deutschland

Im April 2017 machte in der oberösterreichischen Landeshauptstadt Linz das erste „Jack the Ripperl“-Restaurant auf. In den Folgejahren entwickelte das Gastronomie-Unternehmen ein Franchisekonzept. Der erste von einem Franchise-Nehmer geführte Standort hat nun in Deutschland aufgemacht: im sächsischen Meerane.

„Jack the Ripperl“, kurz JTR, bietet seinen Gästen vor allem Schweinerippchen („Ripperl“) in zahlreichen Variationen. Aber auch Burger, Quesadillas, Salate, Suppe und diverse Beilagen stehen auf der Speisekarte. Wer mag, erhält viele Gerichte auch zum Mitnehmen. Dem Unternehmen zufolge wird für die Rippchen bestes Fleisch von regionalen Bauern verwendet. Regionalität spielt aber auch beim übrigen Speisen- und Getränke-Angebot eine besondere Rolle. Daher ist es auch für Franchisenehmer, die sich mit JTR selbstständig machen wollen, von zentraler Bedeutung, ein Netzwerk mit Partnern vor Ort aufzubauen – insbesondere beim Einkauf des Basisprodukts „Schweineripperl“.

Die Geschichte des Rippchen-Spezialisten reicht ins Jahr 1974 zurück, als die Eltern des JTR-Gründers Johannes Roither damit begannen, in ihrem Gasthof versträkt „Ripperl“ anzubieten. Das nun verfügbare Franchise-Konzept entwickelte Johannes Roither zusammen mit dem Gastronomie- und Markenexperten Wolfgang Gittmaier. „Unser USP ist einfach erklärt: Es gibt de facto keine Systemgastronomie, die sich mit dem Produkt Ripperl beschäftigt. Weder in Österreich noch in Europa und auch nicht weltweit. Kreative Ripperl-Gerichte wie Pulled-Ripperl-Burger, Tortillas, Salate mit gebackenen Ripperl usw. werden aktuell in der Gastronomie überhaupt nicht angeboten, seitens der Gäste aber extrem geschätzt“, erklärt Johannes Roither. (red.)

Social-Franchising: Gastronomie-Konzept Habibi & Hawara startet Crowdfunding für vierten Standort

Wie Deutschland hat auch Österreich in den vergangenen Jahren viele Menschen aufgenommen, die aus ihrer Heimat fliehen mussten. Um diesen Menschen eine Perspektive zu geben, wurde in Wien bereits 2016 Habibi & Hawara gegründet: ein Social-Franchise-System in der Gastronomie-Branche. Schon bald soll der vierte Habibi & Hawara Standort an den Start gehen.

Das Restaurant- und Catering-Konzept Habibi & Hawara will geflüchteten Menschen „die Möglichkeit geben, von Bittstellern zu fair bezahlten Angestellten und im weiteren Schritt zu selbstständigen Unternehmern zu werden“. Auch Ausbildungsplätze gehören zum Konzept. Aktuell gibt es Habibi & Hawara bereits dreimal in Wien. Die Eröffnung des vierten Habibi & Hawara ist für November 2020 geplant. Die Finanzierung des neuen Standorts in der ebenfalls zu Wien gehörenden Seestadt Aspern erfolgte wie schon bei zwei Restaurants zuvor über die Crowdfounding-Plattform greenrocket.de. Auch bei der Auswahl der Franchise-Partner für neue Standorte geht Habibi & Hawara besondere Wege: Vor allem Habibi & Hawara-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter können sich dafür qualifizieren. 

Zwei Namen, eine Bedeutung

Der Name des Gastronomie-Konzepts steht nicht nur für die Zusammenarbeit von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, sondern auch für das kulinarischen Angebot, denn Habibi & Hawara bietet seinen Gästen österreichisch-orientalischen Fusionsküche. Das arabische Wort „Habibi“ bedeutet eigentlich „Liebling“, wird aber oft im Sinn von „Freund“ verwendet. Eine ähnliche Bedeutung hat „Hawara“ bzw. „Haberer“. Es wird in Österreich, aber auch in Bayern für „Freund“ oder „Kumpel“ verwendet. 

Von der Initiative für Geflüchtete zum Gastronomie-Konzept

Seinen Ursprung hat Habibi & Hawara in der 2015 von den Unternehmern und Gastronomen Martin Rohla, Nina Mohimi und Katha Häckel-Schinkinger gegründeten Initiative „Hosten statt Posten“. Die Initiative sorgte dafür, dass sich Geflüchtete und Gastgeber in entspannter und kulinarisch anregender Atmosphäre beim Verein „Stadtflucht Bergmühle“ begegnen konnten. Schnell wurde klar, dass es ein Konzept brauchte, das geflüchtete Menschen fördert und richtig integriert. Ein Gastronomiekonzept wurde entwickelt, das wenig später als Pop-up-Projekt „Nächstenliebe“ erfolgreich erprobt wurde. Nur rund sechs Monate später ging das erste Habibi & Hawara-Restaurant an den Start. 

Weitere Aktivitäten

Inzwischen hat Habibi & Hawara aber noch mehr zu bieten als das kulinarische Angebot in den Restaurants. So gibt es zum Beispiel auch ein Habibi & Hawara Kochbuch und zahlreiche weitere Merchandise-Artikel. Zudem werden bestimmte Habibi & Hawara-Speisen in über 500 Lebensmittelmärkten in und um Wien verkauft. Weitere Informationen zum Social-Franchise-Projekt stehen unter habibi.at bereit. (red.)


Deutsche Franchise-Awards 2020: Verband gibt Nominierte bekannt

Ursprünglich hätten die Deutschen Franchise-Awards 2020 bereits im Mai 2020 in Berlin verliehen werden sollen. Doch wegen der Coronakrise kam alles anders. Nach Ablauf der verlängerten Bewerbungsfrist bis zum 25. September hat der Deutsche Franchiseverband nun die Nominierten benannt.

In der Kategorie "Franchisegeber des Jahres" stehen die Franchise-Systeme Das Futterhaus (Tierbedarf), die Duden Institute Lerntherapie (Nachhilfe) und Home Instead (Seniorenbetreuung) auf der Liste der möglichen Preisträger. Als "Franchisegründer des Jahres" wurden Partner der Systeme Isotec (Bausanierung), Elithera (Physiotherapie) und Word of Pizza (Lieferdienst) nominiert. Für den "Green Franchise Award" sind Bodystreet (EMS-Fitness), Das Futterhaus und Vom Fass (Feinkost) im Rennen. Für den "Green Franchise Award" und den Titel "Franchisegründer des Jahres" können sich sowohl assoziierte Verbandsmitglieder als auch Vollmitglieder bewerben. „Franchisegeber des Jahres“ können nur Vollmitglieder werden.

Die Preisverleihung wird am 3. November 2020 in Berlin stattfinden. Ausgewählt wurden die Nominierten von einer Jury mithilfe eines Bewerbungs- und Bewertungstool. Der achtköpfigen Jury gehören unter anderem die Franchise-Beraterin Veronika Bellone, Verbandspräsident Kai Enders und Stephan Jansen vom Verband Deutscher Bürgschaftsbanken an. (red.)

Offizieller Franchise-Start: Biogena gewinnt erste Partner in Österreich und Deutschland

Offizieller Franchise-Start: Biogena gewinnt erste Partner in Österreich und Deutschland

Im Mai dieses Jahres hatte das österreichische Familienunternehmen Biogena angekündigt, künftig auch als Franchisesystem wachsen zu wollen. Zum 1. Oktober wurden nun die beiden ersten Franchise-Verträge unterzeichnet.

Biogena entwickelt, produziert und vermarktet Mikronährstoffpräparate ohne künstliche Farbstoffe, Geschmacksverstärker, Überzugs- oder Trennmittel und zielt dabei auf „Good Health & Well-being“ für alle Menschen. Erste Franchise-Nehmer sind nun Marija Maric, die die Produkte in der österreichischen Südsteiermark anbieten wird, sowie Jürgen Tanzberger, der als Partner in Nürnberg an den Markt geht. Beide unterzeichneten ihre Verträge am 1. Oktober 2020 in der Biogena-Zentrale in Salzburg. Biogena erreichte nach eigener Aussage im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 50 Millionen Euro. 

„Mit Frau Maric und Herrn Tanzberger als unseren Franchise-Nehmern der ersten Stunde haben wir einen wesentlichen Grundstein für unsere Zielsetzung gelegt, bis 2030 lebendige und bereichernde Partnerschaften mit bis zu 200 Franchise-Nehmern in der DACH-Region zu leben und gemeinsam viele Erfolge zu feiern“, sagt Biogena-Geschäftsführer Roman Huber so Huber.

Neben dem Franchise-Konzept verkauft Biogena die Produkte über Ärzte und Therapeuten in Österreich, Deutschland, der Schweiz und Italien, online und in 16 Biogena-Stores. Bei den Franchise-Partnerschaften setzt das Unternehmen auf ein zweistufiges Modell: Wer Partner wird, baut zunächst den Vertrieb in seinem Vertragsgebiets auf und kann dann einen eigenen Store eröffnen. Auch danach entwickelt der Biogena-Franchise-Nehmer sein Vertragsgebiet aktiv weiter. (red.)

Franchise-Geber Euromaster: Neue Partner gewonnen

Euromaster ist heute nicht mehr nur als reiner Reifendienstleister, sondern als Autowerkstattkette aufgestellt. In Deutschland expandiert das Tochterunternehmen des französischen Michelin-Konzerns seit 2010 als Franchise-System. Aktuell meldet Euromaster den Start neuer Franchise-Nehmer.

Wie das Unternehmen mitteilt, haben sich vor Kurzem gleich drei neue Franchise-Nehmer dem Servicenetzwerk von Euromaster angeschlossen. Konkret handelt es sich dabei um die Ervo Bus GmbH aus Weinheim, Reifen Nord aus Köln und den Siegener Reifenservice. Darüber hinaus hat ein langjähriger Franchise-Partner aktuell seinen Vertrag verlängert – bereits zum zweiten Mal: die Waldmüller Reifen und Autoservice GmbH & Co.KG aus Denkendorf ist damit für mindestens weitere fünf Jahre Teil des Euromaster-Servicenetzwerks. „In diesen ungewissen Zeiten bieten wir Einzelbetrieben eine wirtschaftliche Perspektive unter einer starken, europaweit präsenten Marke“, sagt Euromaster-Chef Dr. David Gabrysch. Reifen Nord und der Siegener Reifenservice sind seit dem 1. Oktober 2020 Teil des Euromaster-Netzwerks. Die Ervo Bus GmbH baut zunächst ein neues Gebäude in Weinheim und wird nach Fertigstellung ab 1. Februar 2021 unter Euromaster-Flagge agieren. 

Europaweit zählt Euromeister eigenen Angaben zufolge mehr als 2.300 Servicecenter in 17 Ländern. Wer dem Franchise-Netzwerk von Euromaster beitritt, soll unter anderem vom Zugang zum professionellen Flotten- und Leasinggeschäft, einer Rundum-Betreuung und innovativen Marketingkonzepten profitieren. (red.)

Neupositionierung: Schweizer Franchise Verband heißt jetzt „Swiss Distribution“

In den vergangenen Jahren war es eher ruhig um den Schweizer Franchise Verband. Jetzt meldet der Verband eine umfassende Neupositionierung, die sich auch im neuen Namen niederschlägt: Denn als „Swiss Distribution“ will sich die Organisation nicht nur Franchise-Systemen widmen, sondern auch Lizenz-Systemen, Agentur-Modellen oder auch dem Alleinvertrieb.

Laut Swiss Distribution haben die vergangenen Jahre gezeigt, dass sich immer mehr Unternehmen nicht nur auf eine Vertriebsstrategie allein festlegen, sondern außer aufs Franchising auch auf andere Formen des integrierten Vertriebs setzen. Zum Beispiel, weil Firmen als Systemgeber dem Vertriebspartner mal mehr, mal weniger Rechte und Freiheiten einräumen wollen. Für Swiss Distribution ergab sich daraus die Notwenigkeit für eine inhaltliche Öffnung, zumal integrierte Vertriebsmodelle gleich gelagerte Themen haben.

Auch Ausbildung und Nachhaltigkeit stehen auf der Agenda

Ziel von Swiss Distribution ist es nun, die Diskussion über integrierte Vertriebssysteme zu fördern und Unternehmen bei der Wahl richtigen Vertriebsstrategie zu unterstützen. „Der Verband unterstützt KMU’s in der Optimierung der Vertriebsorganisation“, sagt Rainer Jöhl, neuer Präsident von Swiss Distribution und CEO von Re/Max Switzerland. Swiss Distribution will hier Anlaufstelle für Unternehmer, Vertriebsmanager und weitere interessierte Personen und Institutionen sein und inspirieren. Auch zur Ausbildung zukünftiger Vertriebsmanager will Swiss Distribution beitragen und dafür gezielt mit entsprechenden Bildungsinstitutionen zusammenarbeiten. Zudem stehen Themen wie Nachhaltigkeit in der Unternehmensführung auf der Agenda von Swiss Distribution. 

Veränderungen im Vorstand und in der Geschäftsführung

Die Neupositionierung bringt auch Veränderungen an der Verbandsspitze mit sich: Swiss Distribution erhält im Vorstand Zuwachs durch Martin Kathriner (Coca-Cola HBC Schweiz AG), Marco Heyn (Läderach/Schweiz) und Pierre-André Konzelmann (Valora Schweiz AG). Weiterhin im Vorstand sind Thomas Mosimann (McDonald’s Suisse) und Rainer Jöhl (Re/Max Switzerland), der nun Präsident von Swiss Distribution ist. Auch die Geschäftsführung wird erweitert. Sie besteht nun aus Dr. Christoph Wildhaber, Melanie Käser und Barbara Kehl.

Mitglieder bisher vor allem Franchise-Systeme

Aktuell listet Swiss Distribution allerdings vor allem noch Franchise-Systeme als Mitglieder auf seiner Website. Dazu gehören zum Beispiel das Abacus Nachhilfeinstitut, Backwerk, ERA Immobilien, Home Instead Seniorenbetreuung, Kochoptik, McDonald’s, Mrs. Sporty, Subway Sandwiches, Vom Fass und Zaunteam. Insgesamt führt Swiss Distribution derzeit rund 25 Mitgliedsunternehmen auf. Swiss Distribution hat zudem rund ein Dutzend Förderer. Darunter Franchise-Beratungsunternehmen wie die Bellone Franchise Consulting GmbH und Syncon sowie diverse Fachanwaltskanzleien. 

Ethikkodex ja, Systemcheck nein

Ähnlich wie beim Deutschen oder Österreichischen Franchise-Verband müssen sich auch die Mitglieder von Swiss Distribution verpflichten, einen Ethikkodex (Code of Conduct) einzuhalten. Eine Qualitätsprüfung der Vollmitglieder, wie sie der Deutsche und Österreichische Franchise-Verband mit dem Systemcheck versehen, gibt es bei Swiss Distribution nicht. (red.)

Wer will schon ohne Sicherung über dem Abgrund balancieren?

Für den Weg in die Selbstständigkeit entscheiden sich In Deutschland jährlich rund 500.000 Menschen, in Österreich und der Schweiz jeweils rund 40.000 Menschen. Als Besonderheit ist für die Schweiz anzumerken, dass etwa ein Drittel der Unternehmensgründer einen ausländischen Pass besitzt.

Manche Gründer entschließen sich aufgrund einer zündenden Geschäftsidee zum Aufbau des eigenen Unternehmens, andere sind mit ihrem Angestelltendasein unzufrieden oder wollen mit einer Existenzgründung der Arbeitslosigkeit entkommen. So unterschiedlich die Motive auch sind, sich mit der eigenen Firma selbstständig zu machen: Ein hohes Maß an Wagemut, Einsatzbereitschaft und Hartnäckigkeit ist stets Bedingung für den angestrebten Erfolg.

Wer beim Hochseilakt ‚Selbstständigkeit‘ ohne jede Sicherung starten will, braucht viel Erfahrung und ausgezeichnete Nerven. In der Rückschau bereuen es viele Gründer, dass sie sich ohne die notwendige professionelle Ausrüstung auf dieses Abenteuer eingelassen haben. Weitgehend auf sich allein gestellt, fehlte ihnen außerdem der offene Austausch mit Kollegen und der kompetente Rat von Spezialisten.

Die Franchisewirtschaft will ihren Partnern erklärtermaßen ein solches „Sicherheitsnetz und noch viel mehr“ bieten. Franchise stellt sowohl eine Kooperationsform als auch eine Vertriebsmethode dar, die der partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen rechtlich selbstständigen Unternehmen zum Zwecke der gemeinsamen wirtschaftlichen Expansion dient. Nicht zuletzt ermöglichen Franchise-Netzwerke es ihren Partnern, auf Basis bereits erprobter Geschäftsmodelle schneller und sicherer als klassische Gründer voranzuschreiten.

Übersicht der Franchise-Unternehmen und Lizenz-Anbieter

In Deutschland gibt es derzeit rund 1.800, in Österreich 400 und in der Schweiz 200 Franchise-Unternehmen und Lizenz-Anbieter, wovon jedoch nur ein Teil in Internetportalen, Stellenbörsen, Gründermessen und Magazinen aktiv nach neuen Partnern sucht oder in Verbänden organisiert ist. So reicht manchen Systemen ihr bestehender Interessentenpool für die Eröffnung weiterer Standorte aus oder sie sind an Neueröffnungen derzeit nicht interessiert.

Als Gründer/in bist du bei uns goldrichtig: Du findest im FranchisePORTAL die größte Auswahl an erprobten Geschäftsideen für Gründer. Zur Vereinfachung deiner Suche haben wir die Anbieter nach Marken, Branchen oder speziellen Interessen geordnet. Du kannst auch unser neues Matchingtool nutzen, um geeignete Gründungsangebote zu finden.

Gründe dein Unternehmen auf gesichertem Fundament und baue auf die Wettbewerbsvorteile und Erfahrungen bekannter Markenanbieter! Du wirst staunen, wie viele der Marken dir als Verbraucher oder von Spaziergängen durch Innenstädte bereits vertraut sind.

Auf deinen Besuch und die Gelegenheit, dir das eigene Geschäftsmodell audiovisuell zu erläutern, freuen sich rund 300 Markenanbieter im FranchisePORTAL. Du solltest nicht zögern, ihnen über das Kontaktformular Fragen zu stellen, ergänzende Informationen anzufordern oder konkrete Konditionen einzuholen. Alle Anbieter sind gerne bereit, telefonisch oder schriftlich auf deine persönlichen Belange eingehen.

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