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Franchise-Unternehmen und Lizenzanbieter auf einen Blick!

Im Vergleich zur klassischen Unternehmensgründung führt dich Franchise deutlich schneller und sicherer zum unternehmerischen Erfolg. Dies setzt voraus, dass du eine zu dir passende, erprobte Geschäftsidee findest.

Angesichts der gewaltigen Auswahl von rund 1.800 Franchise-Systemen und Lizenz-Anbietern in Deutschland hast du die Qual der Wahl. Als marktführendes Medium unterstützen wir dich dabei nach Kräften. Bei uns findest du innovative Tools, mit deren Hilfe du passende Franchiseangebote oder Lizenzsysteme schnell ausfindig machen und vergleichen kannst.

Du kannst die Franchise- und Lizenzangebote aber auch nach Lust und Laune durchstöbern, deine bevorzugten Branchen systematisch unter die Lupe nehmen, gezielt die Messestände der dir bekannten Marken aufsuchen, dich an deinem verfügbaren Eigenkapital oder anderen Kriterien orientieren.

Auf vielen Wegen gelangst du im Franchising zu deinem Ziel!

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Ausgewählte Top-Gründungschancen

  • fitbox®
    fitbox®

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    "One-Stop" EMS-Mikrofitnessstudios mit Personal-Trainer
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    Benötigtes Eigenkapital: ab 0 EUR
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  • vomFASS
    vomFASS

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    Benötigtes Eigenkapital: 25.000 EUR
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  • Storebox
    Storebox

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    Storebox ist eine komplett digitalisierte Selfstorage-Dienstleistung.
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    burgerme

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    LOS

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  • DAS FUTTERHAUS
    DAS FUTTERHAUS

    DAS FUTTERHAUS

    Tiernahrung- und Tierbedarf-Einzelhandel
    Werden Sie Teil einer großen, erfolgreichen Gemeinschaft und eröffnen Sie mit DAS FUTTERHAUS Ihren eigenen Markt für Heimtierbedarf!
    Benötigtes Eigenkapital: 35.000 EUR
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Franchise-Unternehmen auf Partnersuche in Deutschland

  • Betreuungswelt
    Betreuungswelt

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    Benötigtes Eigenkapital: 3.990 EUR
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  • fitbox®
    fitbox®

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    DIE FITNESSREVOLUTION. Das Premium Mikrofitnessstudio mit EMS, Personaltraining und Ernährungscoaching.
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    Barber Shop - Friseurdienstleistungen
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    Benötigtes Eigenkapital: ab 20.000 EUR
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  • InXpress
    InXpress

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    Benötigtes Eigenkapital: ab 20.000 EUR
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  • Floral Image
    Floral Image

    Floral Image

    Mietblumen für Unternehmen
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    Benötigtes Eigenkapital: 80.000 - 100.000 EUR
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  • Yoko Sushi
    Yoko Sushi

    Yoko Sushi

    Sushi Bar und Lieferservice
    Sushi, Suppen & Salate – Gründen Sie mit dem Franchise-System von Yoko Sushi Ihren eigenen Sushi-Lieferdienst für Nigri, Makri und Inside Outside Rolls.
    Benötigtes Eigenkapital: 30.000 EUR
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  • Spare Rib Express
    Spare Rib Express

    Spare Rib Express

    Lieferrestaurant
    Köstliche Spareribs, Burger und mehr, täglich frisch nach traditionellen Rezepten zubereitet: Das bietet nur Spare Rib Express. Der Lieferservice für saftig-leckere Fleisch-Menüs
    Benötigtes Eigenkapital: 30.000 EUR
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  • Küche&Co
    Küche&Co

    Küche&Co

    Stationärhandel mit Einbauküchen und Einbaugeräten
    Werden Sie Partner der Nr. 1 im Franchising für Einbauküchen. Durch die Zugehörigkeit zur Otto Group bieten wir Ihnen ein substanzielles Umsatzpotenzial.
    Benötigtes Eigenkapital: 5.000 - 20.000 EUR
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  • BLUME 2000
    BLUME 2000

    BLUME 2000

    Blumenfachgeschäfte
    Wir setzen die Maßstäbe im Blumen-Einzelhandel! Profitieren Sie von dem Bekanntheitsgrad und den Erfahrungen des in Deutschland führenden Filialisten!
    Benötigtes Eigenkapital: ab 20.000 EUR
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  • WORLD OF PIZZA
    WORLD OF PIZZA

    WORLD OF PIZZA

    Pizzalieferservice, Systemgastronomie
    Nutzen Sie Ihre persönliche Karriere-Chance! Eröffnen Sie Ihren WOP-Lieferservice für beste Pizza, leckere Burger & vieles mehr.
    Benötigtes Eigenkapital: 20.000 - 28.000 EUR
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    amarc21

    amarc21

    Immobilien Franchise
    amarc21: „bestes Immobilien Franchise Unternehmen in Deutschland 2019“ (Quelle: Test Zeitschrift Focus, Erscheinungsdatum 29.06.2019, Studie 2019 des IMWF)
    Benötigtes Eigenkapital: ab 2.000 EUR
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    Pizza Lieferservice
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    Benötigtes Eigenkapital: 30.000 - 40.000 EUR
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Neuigkeiten aus der Franchise-Wirtschaft

Für Gründer und Franchise-Geber aus der Gastronomie: Food & Concept Court bei der Intergastra in Stuttgart

Franchising ist in der Gastronomie-Branche ein wichtiger Faktor. Auch bei der Hotellerie- und Gastronomie-Messe Intergastra, die vom 15. bis zum 19. Februar 2020 in Stuttgart stattfindet, können sich Franchise-Interessenten, die eine Gründung mit einem Gastronomiesystem erwägen, informieren und austauschen.

Gemeinsam mit ErfaFoodService und dem Deutschen Franchiseverband e.V. bietet die Messe Stuttgart den sogenannten Food & Concept Court, der sowohl potenziellen Gründern als auch Unternehmern aus Gastronomie und Hotellerie eine Plattform zum Austausch und Netzwerken bieten will. So können beispielsweise künftige Gründer ihre Konzepte präsentieren und mit Experten diskutieren. Unternehmer und Gastronomen können sich beispielsweise darüber informieren und austauschen, mit welchen neuen Angeboten sie ihren Betrieb noch weiter ausbauen können; Franchisegeber haben zudem die Chance, mögliche Franchisepartner kennenzulernen. 

Zum Food & Concept Court gehört erstmals ein eigener Pitch & Meet-Bereich: Hier können in zwei Pitchrunden täglich Gründer in kurzen Präsentationen ihre Ideenvorstellen und potenzielle Partner für ihre Konzepte gewinnen. Ort der Plattform ist das „Restaurant am Wasser“ zwischen der Food-Halle 1 und der IKA/Olympiade der Köche im Internationales Congresscenter Stuttgart. „Wir freuen uns auf einen aktiven Erfahrungsaustausch, spannende Konzepte und informative Fachvorträge im Bereich Systemgastronomie“, sagt Markus Tischberger, Projektleiter der Intergastra. Mehr über die Messe und das Angebote des Food & Concept Courts ist hier zu erfahren. (red.)

Fitness für Frauen: Junges Franchise-System Sporteve wächst auf über 25 Standorte

Sporteve wurde vor ziemlich genau drei Jahren gegründet. Seitdem bietet das Unternehmen mit Hauptsitz in Hamburg unter dem Motto „Pure Lady Fitness“ Zirkeltrainings ausschließlich für Frauen. Auch ein Ernährungsprogramm zählt zum Angebot. Mit zahlreichen Eröffnungen in den vergangenen Monaten konnte Sporteve inzwischen auf über 25 Standorte wachsen.

Entwickelt wurde das Sporteve-Konzept von Sabine Knoche-Lenz, einer ehemaligen Franchise-Nehmerin einer anderen Frauenfitness-Kette. Und in der Tat erinnert das Angebot von Sporteve an das anderer Zirkeltrainingskonzepte, die vor allem in den 2000er Jahren aufkamen. Sporteve richtet sich mit seinem Angebot an Frauen jeden Alters. Zentrales Element ist ein 30-minütiges Zirkeltraining, in das jederzeit eingestiegen werden kann. Das Training soll zum Beispiel das Herz-Kreislauf-System stärken und Koordination sowie Beweglichkeit verbessern. Optional werden auch Kurse wie Yoga, Zumba oder TRX-Training angeboten. Durch eine Kooperation mit OneGym können Sporteve-Mitglieder deutschlandweit in zahlreichen weiteren Fitnessclubs in ganz Deutschland trainieren. Allein seit September 2019 feierte das Franchise-System vier Neueröffnungen. Der insgesamt 26. Standort ging Ende vergangenen Jahres in Berlin-Friedenau an den Start.

Franchise-Gründern bietet Sporteve unter anderem Unterstützung bei der Unternehmensgründung und -führung, bei der Standortwahl, bei Finanzierungsfragen sowie in den Bereichen Weiterbildung und Marketing. Sporteve ist zudem zertifiziertes Vollmitglied im Deutschen Franchiseverband. (red.)

Neuer Deutschland-CEO bei Lagardère Travel Retail kommt vom Franchise-System Vapiano

Lagardère Travel Retail Deutschland ist nicht nur selbst Lizenz-Geber von Konzepten wie Relay oder Hub Convenience, sondern agiert auch als Lizenz-Nehmer von Franchise-Systemen wie Coffee Fellows oder Ciao Bella. Eigenen Angaben zufolge betreibt Lagardère Travel Retail Deutschland aktuell rund 150 Shops an elf Flughäfen und 50 Bahnhöfen. Jetzt meldet das Unternehmen des französischen Weltkonzerns die Ernennung eines neuen Geschäftsführers.

Neuer Geschäftsführer der Lagardère Travel Retail Deutschland GmbH ist Jochen Halfmann, der zuvor als CEO beim Gastronomie-Franchise-System Vapiano SE tätig war. Weitere Stationen waren Führungspositionen bei der Douglas-Gruppe und bei Einzelhandelsunternehmen wie Laurel, Apriori und Escada. Jochen Halfmann studierte Betriebswirtschaft an den Universitäten München und Köln. Er soll nun das Wachstum und die Weiterentwicklung der Lagardère Travel Retail-Aktivitäten in Deutschland vorantreiben. Der neue CEO berichtet direkt an Frédéric Chevalier, Regional Chief Operating Officer EMEA.

Lagardère Travel Retail ist einer von vier Unternehmensbereichen der Lagardère Group, die 39 Länder weltweit aktiv ist. Als eines der weltweit führenden Unternehmen in der Travel Retail Branche betreibt Lagardère Travel Retail über 4.600 Shops in den Bereichen Travel Essentials, Duty-Free und Foodservice an Flughäfen, Bahnhöfen und anderen Verkehrsstandorten. Insgesamt erzielte der Konzern zuletzt einen Jahresumsatz von 4,9 Millarden Euro. (red.)

Backwerk-Gründer kaufen Burger-Franchisesystem Hans im Glück

Vor gut einer Woche deuteten Zeitungsberichte bereits auf einen Verkauf der Burger-Kette Hans im Glück hin – doch er schien nicht reibungslos zu verlaufen. Nun berichtet unter anderem das Handelsblatt über den erfolgten Verkauf. Neue Eigentümer sind demnach Dirk Schneider und Hans-Christian Limmer, die Gründer des backgastronomischen Franchise-Systems Backwerk.

Hans im Glück ging 2010 an den Start und bietet Premium-Burger und Cocktails in origineller Atmosphäre: Ein angedeuteter Wald auf echten Birkenstämmen verweist auf das gleichnamige Märchen.

Dem Bericht zufolge erwerben die beiden Unternehmer den Anteil von 90 Prozent, der bisher dem Hans-im-Glück-Gründer Thomas Hirschberger gehörte. Details des Vertrags oder den Kaufpreis veröffentlichte das Unternehmen nicht. Dem Bericht des Handelsblatts zufolge waren dem Verkauf komplizierte Verhandlungen vorausgegangen: Unter anderem sollten spezifische Regelungen verhindern, das mögliche Konflikte zwischen dem bisherigen Eigentümer und Franchise-Nehmern und anderen Geschäftspartnern das Geschäft beeinträchtigen. Nicht verkauft werden zudem die von Hirschberger erst vor Kurzem in Singapur eröffneten Standorte.

Die neuen Gesellschafter wollen die Burger-Kette den Berichten zufolge finanziell stärken. In einer Pressemitteilung zum Verkauf kündigt das Unternehmen zudem an, in diesem Jahr etwa 15 neue Restaurants eröffnen zu wollen – aktuell gibt es Hans im Glück laut Unternehmenswebsite an rund 85 Standorten. Dirk Schneider und Hans-Christian Limmer hatten das von ihnen gegründete Franchisesystem Backwerk im Jahr 2013 an den Finanzinvestor EQT verkauft. Mittlerweile gehört es zum Schweizer Valora-Konzern. (red.)

Logistikunternehmen Flash Europe startet mit Franchise-Nehmern in der Türkei und in Russland

Seit Mitte 2019 ist der Anbieter von On-Demand-Transporten Flash Europe auch als Franchise-Geber aktiv und bietet Partnerschaften auf regionaler und Länderebene an. Das Unternehmen, das zum Transport- und Logistikkonzern Redspher gehört, hat nun die ersten Gebiets-Franchisenehmer in der Türkei gewonnen – insgesamt für vier Lizenzgebiete.

Wie Flash Europe mitteilt, ist Hakan Ertemel als erster Franchise-Nehmer für die Regionen Istanbul und Bursa verantwortlich. Partner für die Region um Ankara ist Onur Atacan, der neue Franchise-Nehmer Mikail Yildirim ist in den Regionen Tekirdag, Cerkezkoy und Edirne aktiv. „Wir sind stolz, dass wir innerhalb so kurzer Zeit einige wichtige Gebietslizenzen für die Türkei an lokale und motivierte Unternehmer mit guten Kontakten und eigenem Netzwerk vergeben konnten“, sagt Jan Schüller, Business Unit Leiter Franchise. Das Unternehmen setze beim Franchising auf „vertrauenswürdige Entrepreneurs mit Leidenschaft für die Logistik“.

Auch in Russland hat Flash Europe die ersten beiden Partner gewonnen. Das Unternehmen will das Franchisesystem nach und nach auf weitere Länder ausdehnen - vor allem in Osteuropa, in den baltischen Staaten und Nordeuropa. „Wir gehen davon aus, dass wir im ersten Halbjahr 2020 aufgrund des großen Interesses des Marktes an unserem Franchise-System mindestens zwei weitere mitteleuropäische Länder eröffnen werden“, so Firmenchef Philippe Higelin.

Europaweit ist das Logistikunternehmen in 18 Ländern mit eigenen Standorten vertreten. Flash Europa hat sich auf schnelle Transporte spezialisiert und bietet neben Direktfahrten auch Air-Charter-Leistungen, On-Board-Kurier-Lösungen sowie Next-Flight-out. (red.)

RKW-Studie: Darum machen sich nur halb so viele Frauen wie Männer selbstständig

Das RKW Kompetenzzentrum hat untersucht, warum es in Deutschland so wenige Gründerinnen gibt. Mit 3,3 Prozent ist die Quote der Gründerinnen gerade einmal halb so hoch wie bei den Männern (6,6 Prozent). Die Gründe zeigen, das auch Franchise-Systeme, die Franchise-Gründerinnen für sich gewinnen wollen, viel bieten müssen, um zu reüssieren.

Basis der Untersuchung ist der Global Entrepreneurship Monitor (GEM) 2018/2019, den das RKW Kompetenzzentrum in Kooperation mit dem Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie der Leibniz Universität Hannover durchführt. Deutschland weist insgesamt eine geringere Gründungsneigung auf als viele andere Länder. Als Gründe dafür nennen die Studienmacher unter anderem die gute konjunkturelle Lage bzw. die damit verbundenen attraktiven Angebote auf dem Arbeitsmarkt sowie den demographische Wandel.

Zu wenige Betreuungsangebote und attraktive Angebote von Arbeitgebern

Die repräsentative GEM-Bevölkerungsbefragung hat ergeben, dass 2018 in Deutschland nur 3,3 Prozent der Frauen während der letzten 3,5 Jahre ein Unternehmen gegründet haben oder sich in der Vorgründungsphase befinden. Bei den Männern lag die Quote bei 6,6 Prozent. Als einen wesentlichen Hinderungsfaktor, der in erster Linie Gründerinnen betrifft, nennt die Studie den Mangel an einer guten soziale Infrastruktur mit ausreichenden Betreuungsmöglichkeiten für Kinder. Nur 36 Prozent der im Rahmen der GEM-Studie befragten Experten sagten, dass dies in Deutschland gegeben sei. Entsprechend haben Frauen häufig Schwierigkeiten, Privat- und Berufsleben unter einem Hut zu bekommen. Ein weiterer Grund: Viele Unternehmen umwerben potenzielle Mitarbeiterinnen inzwischen mit familienfreundlichen Arbeitszeiten und hohen Gehältern.

Startup-Szene ist noch immer Männer-Domäne

Auch die die deutsche Startup-Szene wird der Untersuchung zufolge nach wie vor von Männern dominiert. Auch Investoren zeigen sich oft noch skeptisch, wenn es um die Finanzierung von Gründerinnen geht. Aber auch die Frauen selbst sind eher zurückhaltend, wenn es um Investitionen geht. Ein weiterer Grund: Viele Startups gehen aus technischen Studiengängen hervor und Frauen belegen noch deutlich seltener MINT-Studiengänge als Männer. Zudem versuchen große IT-Konzerne, mehr Frauen einzustellen, was ihre Arbeitsmarktaussichten für eine abhängige Beschäftigung besonders attraktiv macht.

Nur in Italien gründen weniger Frauen

Ein Blick ins Ausland zeigt, dass sowohl die Gründungsquoten allgemein, als auch die der Frauen im speziellen deutlich höher liegen können. So ist laut der GEM-Studie 2018/2019 der Gründerinnenanteil in Chile mit 21,2 Prozent am höchsten im Vergleich zu 17 ausgewählten und gut mit Deutschland vergleichbaren Volkswirtschaften mit hohem Einkommen. Auf Platz zwei und drei folgen Kanada mit 17,0 Prozent und die USA mit 13,6 Prozent. In den Ländern, in denen anteilig besonders viele Frauen ein Unternehmen gründen, ist die Gründungsquote auch absolut betrachtet sehr hoch. Nur in Italien machen sich mit 2,8 Prozent noch weniger Frauen selbstständig als in Deutschland.

Engagement auf vielen Ebenen erforderlich

Um der Gründer- und Gründerinnen-Armut in Deutschland zu begegnen, empfehlen die Studienmacher zum Beispiel eine breit angelegte Förderung des allgemeinen „Gründerspirits“, etwa durch dir Vermittlung von freien, mutigen und kreativen Denkkonzepten schon in der Schule. Auch die noch stärkere Förderung von Frauen für die sogenannten MINT-Studiengänge wird genannt. Zudem sollten geeignete Rollenvorbilder von Frauen aus der Gründerszene prominenter gemacht werden. Und auch der systematische Ausbau von Infrastrukturleistungen – beispielsweise durch Bereitstellung von Betreuungsplätzen durch Kitas, Tagesmütter und Ganztagsschulen sowie Anpassung der Elterngeldregelungen – könnten hilfreich sein.

Sämtliche GEM-Länderberichte Deutschland seit 1999 stehen unter www.wigeo.uni-hannover.de/gem.html als Download zur Verfügung.

Der GEM Länderbericht Deutschland 2018/2019 steht unter www.rkw.link/gem2019 zum Download oder zur kostenfreien Bestellung als Printexemplar zur Verfügung. Das RKW Kompetenzzentrum wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert. Im Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie der Leibniz Universität Hannover arbeiten aktuell vier Professoren und gut ein Dutzend weitere Wissenschaftler. Seit 2005 ist das Institut die Heimat des deutschen GEM-Länderteams, geleitet von Prof. Rolf Sternberg, der dieses Projekt zuvor während seiner Zeit an der Universität zu Köln mitgegründet hatte. (red.)

Franchise-System Euromaster: Neue Köpfe, verlängerte Partnerschaften

Euromaster ist eigenen Angaben zufolge mit 2.300 Service-Centern in 17 Ländern führender europäischer Experte für Reifen und Werkstattservices. In Deutschland ist die Kette an rund 350 Standorten aktiv, die teils in Eigenregie und teils von Franchise-Partnern geführt werden. Aktuell meldet Euromaster neue Personalien und die Verlängerung von Franchise-Verträgen.

Euromaster ist ein Tochterunternehmen des französischen Michelin-Konzerns. Seit 2015 hat Euromaster einen Wandlungsprozess weg vom reinen Reifendienstleister hin zur Autoservice-Kette vollzogen. 2019 gab es mehrere Führungskräftewechsel: Im Juli 2019 folgte Dr. David Gabrysch auf Matthias Mezger-Boehringer als neuer Geschäftsführer für Euromaster Deutschland und Österreich. Im November 2019 wurde Dr. Peter Kruse neuer IT-Direktor für Deutschland und Österreich. Und auch 2020 gibt es neue Personalien zu vermelden: Seit Januar verantwortet Markus Popp als Direktor das operative Geschäft bei Euromaster in Österreich. Ebenfalls im Januar wurde Thomas Hoffmann zum neuen HR-Direktor für Deutschland und Österreich berufen.

Neue Franchise-Partnerschaften vermeldet Euromaster aktuell nicht. Im Oktober 2019 wurde aber die Franchise-Partnerschaft zwischen Euromaster und WW Reifen für weitere zehn Jahre verlängert. Das inhabergeführte Unternehmen WW Reifen wurde 2010 in Ebernhahn gegründet und schloss sich 2015 mit einer ersten Filiale in Ebernhahn dem Euromaster-Netzwerk an. Im Oktober 2016 kam ein weiterer Standort in Bad Marienberg hinzu. Ab Januar 2020 wird ein dritter Standort in Wirges unter der Euromaster-Flagge firmieren. Aktuell meldet das Unternehmen zudem die Verlängerung des Franchise-Vertrags mit Gummi Berger. Bevor Gummi Berger 2014 dem Euromaster-Franchise-Netzwerk beitrat, waren das Unternehmen 35 Jahre lang in einer anderen Kooperation. Alle zehn Betriebe von Gummi Berger werden nun für weitere drei Jahre unter der Euromaster-Flagge agieren. (red.)

Relevant auch für Gastronomie-Franchise-Systeme: NGG fordert zwölf Euro pro Stunde mindestens

Am heutigen Donnerstag, den 16. Januar 2020, beginnt in Frankfurt am Main die zweite Tarifverhandlung zwischen der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) und dem Bundesverband der Systemgastronomie (BdS). Die NGG geht dabei mit der Forderung von mindestens zwölf Euro pro Stunde in die Verhandlung.

„12 Euro pro Stunde mindestens – wenn McDonald’s und Co. diese Forderung nicht erfüllen, wird es keinen Tarifabschluss geben“, wird der stellvertretende NGG-Vorsitzende Freddy Adjan in einer aktuellen Pressemitteilung zitiert. Ziel der Tarifverhandlungen sei es, dass künftig alle rund 120.000 Beschäftigten der deutschen Systemgastronomie so bezahlt werden, dass sie von ihrer Arbeit leben können. Milliardenschwere Konzerne wie McDonald’s oder Starbucks könnten keine Löhne zahlen, von denen man heute nicht leben kann und die später auf direktem Weg in die Altersarmut führen, so der NGG-Vize weiter. Nach der ersten Tarifrunde Anfang Dezember 2019 hatte BdS-Hauptgeschäftsführerin Andrea Belegante zwar einen „konstruktiver Eindruck zu den Auftaktgesprächen“. Die Vorstellungen der NGG lagen laut Belegante jedoch noch deutlich über dem aus BdS-Sicht wirtschaftlich Vertretbarem. Die Verhandlungen betreffen auch zahlreiche Franchise-Unternehmen, die im Systemgastronomie-Verband organisiert sind, unter anderem McDonald’s, Burger King, Nordsee, Tank & Rast und Kentucky Fried Chicken. (red.)
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Wer will schon ohne Sicherung über dem Abgrund balancieren?

Für den Weg in die Selbstständigkeit entscheiden sich In Deutschland jährlich rund 500.000 Menschen, in Österreich und der Schweiz jeweils rund 40.000 Menschen. Als Besonderheit ist für die Schweiz anzumerken, dass etwa ein Drittel der Unternehmensgründer einen ausländischen Pass besitzt.

Manche Gründer entschließen sich aufgrund einer zündenden Geschäftsidee zum Aufbau des eigenen Unternehmens, andere sind mit ihrem Angestelltendasein unzufrieden oder wollen mit einer Existenzgründung der Arbeitslosigkeit entkommen. So unterschiedlich die Motive auch sind, sich mit der eigenen Firma selbstständig zu machen: Ein hohes Maß an Wagemut, Einsatzbereitschaft und Hartnäckigkeit ist stets Bedingung für den angestrebten Erfolg.

Wer beim Hochseilakt ‚Selbstständigkeit‘ ohne jede Sicherung starten will, braucht viel Erfahrung und ausgezeichnete Nerven. In der Rückschau bereuen es viele Gründer, dass sie sich ohne die notwendige professionelle Ausrüstung auf dieses Abenteuer eingelassen haben. Weitgehend auf sich allein gestellt, fehlte ihnen außerdem der offene Austausch mit Kollegen und der kompetente Rat von Spezialisten.

Die Franchisewirtschaft will ihren Partnern erklärtermaßen ein solches „Sicherheitsnetz und noch viel mehr“ bieten. Franchise stellt sowohl eine Kooperationsform als auch eine Vertriebsmethode dar, die der partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen rechtlich selbstständigen Unternehmen zum Zwecke der gemeinsamen wirtschaftlichen Expansion dient. Nicht zuletzt ermöglichen Franchise-Netzwerke es ihren Partnern, auf Basis bereits erprobter Geschäftsmodelle schneller und sicherer als klassische Gründer voranzuschreiten.

Übersicht der Franchise-Unternehmen und Lizenz-Anbieter

In Deutschland gibt es derzeit rund 1.800, in Österreich 400 und in der Schweiz 200 Franchise-Unternehmen und Lizenz-Anbieter, wovon jedoch nur ein Teil in Internetportalen, Stellenbörsen, Gründermessen und Magazinen aktiv nach neuen Partnern sucht oder in Verbänden organisiert ist. So reicht manchen Systemen ihr bestehender Interessentenpool für die Eröffnung weiterer Standorte aus oder sie sind an Neueröffnungen derzeit nicht interessiert.

Als Gründer/in bist du bei uns goldrichtig: Du findest im FranchisePORTAL die größte Auswahl an erprobten Geschäftsideen für Gründer. Zur Vereinfachung deiner Suche haben wir die Anbieter nach Marken, Branchen oder speziellen Interessen geordnet. Du kannst auch unser neues Matchingtool nutzen, um geeignete Gründungsangebote zu finden.

Gründe dein Unternehmen auf gesichertem Fundament und baue auf die Wettbewerbsvorteile und Erfahrungen bekannter Markenanbieter! Du wirst staunen, wie viele der Marken dir als Verbraucher oder von Spaziergängen durch Innenstädte bereits vertraut sind.

Auf deinen Besuch und die Gelegenheit, dir das eigene Geschäftsmodell audiovisuell zu erläutern, freuen sich rund 300 Markenanbieter im FranchisePORTAL. Du solltest nicht zögern, ihnen über das Kontaktformular Fragen zu stellen, ergänzende Informationen anzufordern oder konkrete Konditionen einzuholen. Alle Anbieter sind gerne bereit, telefonisch oder schriftlich auf deine persönlichen Belange eingehen.

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