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Was ist Franchiseunternehmen? (Definition)


Was ist ein Franchiseunternehmen?

Definition: Der Begriff "Franchiseunternehmen" bezieht sich umgangssprachlich auf das gesamte Franchisesystem oder Franchisenetzwerk, also den Franchisegeber mit Eigenbetrieben und zugehörigen Partnerbetrieben. Tatsächlich handelt es sich bei den Unternehmen von Franchisegeber und Franchisenehmern um unterschiedliche, rechtlich selbstständige Organisationen.

Ein kleiner Exkurs

Im rechtlichen Sinne beschränken sich "Franchise-Unternehmen" (bzw. "Franchising-Unternehmen") auf den Franchisegeber, der das unternehmerische Gesamtkonzept erstellt hat und seinen Partnern auf vertraglicher Basis Nutzungsrechte einräumt. 

Vereinzelt werden allein die Partnerbetriebe als Franchiseunternehmen bezeichnet. Dies hat mit der Kritik am Franchisenehmer-Begriff zu tun, der den Eindruck einer untergeordneten Position erwecke und dem partnerschaftlichen Verhältnis der beiden Parteien nicht gerecht würde. Auch sei jede Ähnlichkeit mit dem Arbeitnehmer-Begriff für rechtlich selbstständige Unternehmer unbedingt zu vermeiden. Bei der vorgeschlagenen Bezeichnung der Franchisenehmer als "Franchise-Unternehmer" bezieht sich der Begriff "Franchise-Unternehmen" bzw. "Franchising-Unternehmen" logischerweise speziell auf deren Betriebe bzw. Firmen. Dabei stellt sich die Frage, warum die Systemzentrale und die Eigenbetriebe des Franchisegebers keine Franchiseunternehmen darstellen sollten. 

Zur Vermeidung unklarer Begriffe werden die Franchisenehmer im FranchisePORTAL alternativ "Franchisepartner" oder "Franchising-Partner" und deren Betriebe "Partnerbetriebe" genannt. Die Bezeichnung "Franchiseunternehmen" bleibt hier allein dem Franchise-System oder Franchise-Netzwerk vorbehalten.

Die "passende" Gründungsform wählen

Viele Menschen träumen davon, irgendwann ihre eigene Firma aufzubauen, beruflich ihr eigener Chef zu werden oder sich in der Selbstständigkeit zu verwirklichen. Dies muss kein unerfüllter Traum bleiben, nur weil eine überzeugende Geschäftsidee fehlt. Das kooperative Vertriebssystem des Franchising bietet die Chance, sich als Kooperationspartner mit einem bewährten Geschäftsmodell dauerhaft im Markt durchzusetzen. 

Mit dem Erwerb einer Franchise-Lizenz können Unternehmensgründer ihr persönliches Gründungsrisiko deutlich reduzieren, sofern sie sich für ein Franchisesystem mit einem bewährten Geschäftsmodell und einer kompetenten Systemzentrale entscheiden, das synergetisch zu ihnen passt. Erfolgreiche Franchisesysteme setzen auf gezielte Arbeitsteilung zwischen den Vertragspartnern, wobei sie jeweils jene Aufgaben im Franchisesystem übernehmen, für die sie besser positioniert sind. Während der Franchisegeber die konzeptionelle Weiterentwicklung sowie zentrale Aufgaben übernimmt, setzen die Franchisenehmer diese Konzeption am eigenen Standort um.

Wer  kann Franchise-Nehmer werden? Auch berufliche Quereinsteiger ohne branchenspezifische Vorkenntnisse sind in den meisten Franchisesystemen sehr willkommen. Soziale Kompetenz und verkäuferisches Talent sind für den unternehmerischen Erfolg im Franchising in der Regel wichtiger als Berufserfahrung und Fachkenntnisse. Dies liegt an den ausgefeilten Schulungs- und Betreuungsmaßnahmen der Systemzentralen, in deren Rahmen Franchisenehmer mit dem systemrelevanten Know-how ausgestattet werden. Die intensive Ausbildung und Einarbeitung versetzt Gründer in die Lage, sich auch den unternehmerischen Herausforderungen in einer neuen Branche erfolgreich zu stellen.

Franchisenehmer müssen auf einen Teil ihrer unternehmerischen Freiheit verzichten und die Vorgaben ihres Franchisegebers befolgen. Dafür werden ihnen viele konzeptionelle und organisatorische Aufgaben von einer Systemzentrale abgenommen, die mit erfahrenen Experten besetzt sein sollte. So kann sich der Franchisenehmer auf die für seinen wirtschaftlichen Erfolg entscheidenden Vertriebsaufgaben vor Ort konzentrieren.

Letztlich ist es eine Charakterfrage, ob sich ein Gründer in einem Franchisesystem beruflich verwirklichen kann. Wer großen Wert darauf  legt, seine eigenen Ideen beruflich umzusetzen und dabei Lehrgeld in Kauf nimmt, ist eher eine klassische Existenzgründung als Einzelkämpfer zu empfehlen. Dies gilt auch Menschen, die den offenen Austausch und das partnerschaftliche Miteinander scheuen.

Das "beste" Franchise-Unternehmen finden

Wer sich als Gründer mit einem Franchise-Unternehmen selbstständig machen möchte, hat oft die Qual der übergroßen Wahl. So sind in Deutschland rund 1.000, in Österreich 500 und in der Schweiz 300 Franchisesysteme aktiv. Sie präsentieren sich mit den unterschiedlichsten Geschäftsmodellen in nahezu allen Branchen. Hinzu kommt eine große Zahl von Lizenzsystemen, die ihre Partner in geringerem Umfang unterstützen.

Von all den etablierten Franchise-Unternehmen ist nur ein Teil in Franchiseverbänden organisiert. Auf der Suche nach dem jeweils "besten" Franchisesystem ist deshalb der Besuch des marktführenden FranchisePORTAL mit der größten Auswahl an erfolgversprechenden Franchisekonzepten zu empfehlen. Gründungswillige können hier gezielt nach einzelnen Marken suchen, verschiedene Branchen durchstöbern, ihren speziellen Interessen nachgehen oder anhand des verfügbaren Eigenkapitals ihre Vorauswahl treffen. Sie sollten ihre Suche nicht auf bestimmte Tätigkeitsfelder einschränken, denn die meisten Franchisenehmer finden ihre berufliche Erfüllung in einer für sie zuvor fremden Branche.    

Zu einzelnen Marken steht je nach individuellem Informationsbedarf eine kurze Vorschau oder eine Detailseite zur Verfügung, welche das Franchise-Unternehmen in ebenso informativer wie attraktiver Weise vorstellt. Über ein integriertes Kontaktfomular können Interessenten mit dem Franchise-Unternehmen direkt Kontakt aufnehmen und ergänzende Informationen anfordern. 

Die "richtige" Zukunftsentscheidung treffen

Bei der Entscheidung für ein Franchise-Unternehmen sollten sich Gründer u.a. folgende Fragen stellen:

  • Kann ich mich mit Marke und ihrer Philosophie identifizieren?
  • Entsprechen Geschäftstätigkeit und Branche meinen Neigungen?
  • Verfüge ich über Eigenkapital in Höhe von ca. 30% der Investition?
  • Erbringt das Franchisegeber die für mich relevanten Leistungen?
  • Erscheinen mir die aufzubringenden Gebühren angemessen?
  • Verpflichte ich mich zur Abnahme bestimmter Warenmengen?
  • Sichert mir der Franchisegeber vertraglich Gebietsschutz zu?
  • Sieht der Franchisevertrag eine faire Nachfolgeregelung vor?

Der Erwerb einer Franchise-Lizenz erspart es angehenden Franchisenehmern nicht, einen Businessplan für ihr Unternehmen zu erstellen und Geldgeber für das notwendige Fremdkapital zu suchen. Es ist nur etwas einfacher! So erhalten sie vom Franchisegeber wichtige Kennzahlen für ihre Geschäftsplanung, die auf den Gründungen und Erfahrungen bestehender Partner beruhen. Bei der Suche nach einer günstigen Finanzierung ist es von Vorteil, wenn die Geldgeber - ob Banken, Fintechs oder Investoren - das Franchise-Unternehmen kennen und bereits andere Franchisenehmer finanziert haben.

Natürlich ist der vom Franchisegeber vorgelegte Vertragsentwurf seitens des Gründers intensiv zu prüfen. Angesichts der komplexen Materie, die aus unterschiedlichen Rechtsgebieten zusammensetzt, ist die Einschaltung eines fachlich versierten Anwalts zu empfehlen. Dieser soll ausschließen, dass einzelne Vertragsklauseln untragbare Risiken für den Franchisenehmer beinhalten oder aber den Grundsätzen einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit widersprechen. Für Franchisegeber ist die Gleichbehandlung aller Franchisenehmer - nicht nur im Interesse eines effizienten Vertragsmanagements - von großer Bedeutung, deshalb besteht in der Regel nur wenig Verhandlungsspielraum.

Ergänzende Informationen:

Videos zum Thema Franchise-Unternehmen und Systemauswahl:

 



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