Kapitalbedarf im Franchise-Glossar

Unter Kapitalbedarf versteht man bei einer Unternehmensgründung den Betrag an finanziellen Mitteln, der benötigt wird, um ein Unternehmen an den Start zu bringen und eine erste Anlaufphase zu überstehen.

Eingesetzt werden diese finanziellen Mittel für das Anlagevermögen, das Umlaufvermögen und die Gründungskosten. Aus der Differenz zwischen Kapitalbedarf und Eigenkapital ergibt sich die Summe, die durch Fremdkapital (z. B. Kredite) gedeckt werden muss.

  • Zum Anlagevermögen gehören Sachinvestitionen, die einem Unternehmen längerfristig zur Verfügung stehen. Etwa Grundstücks- oder Immobilienkosten, Renovierungskosten, Kosten für die Werkstatt- oder Innenausstattung, Kosten für die Büroausstattung, den Fuhrpark etc.
  • Das Umlaufvermögen ist schwieriger zu erfassen, da dabei z. B. variable Kosten wie der Verbrauch von Material, Löhne, Betriebskosten, Lagerkosten oder Zahlungsmodi der Kunden zu berücksichtigen sind.
  • Zu den Gründungskosten gehören alle Ausgaben zusammen, die unmittelbar für die Existenzgründung anfallen. Etwa Beratungskosten, Notargebühren, Gerichtskosten, Kosten für die Einführungswerbung oder die Franchise-Einstiegsgebühr.

Sind die Mittel für die private Lebensführung nicht anderweitig vorhanden, sollten diese in den Kapitalbedarfsplan für einen angemessenen Zeitraum einbezogen werden.

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