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Was ist ein Know-how-Transfer? Definition & Methoden

Was ist der Know-how Transfer?

Bei zahlreichen Unternehmen ist der sogenannte Know-how Transfer von großer Bedeutung. Wie am Namen bereits zu erkennen, geht es darum, Wissen von einer Stelle zur anderen zu transferieren. Der Transfer von Know-how erstreckt sich sowohl innerhalb eines Unternehmens als auch zwischen mehreren Unternehmen, wie zum Beispiel zwischen Geschäftspartnern. 

Eine besondere Bedeutung hat der Know-how Transfer unter anderem im Bereich Franchising. Dort übernehmen immerhin die einzelnen Franchisenehmer eine Marke, die Produkte und häufig ebenfalls die Dienstleistungen, die generell vom Franchisegeber angeboten werden. Daher ist es in dem Bereich wichtig, dass möglichst alle Franchisenehmer auf dem gleichen Wissensstand sind. 

Dies trifft allerdings insgesamt bei zahlreichen Unternehmen zu, bei denen der Know-how Transfer ebenfalls von großer Bedeutung ist. Die Empfänger des Wissenstransfers sind dabei unter Umständen unterschiedlich, stammen allerdings in der Regel aus den folgenden Bereichen:

  • Mitarbeiter
  • Bestimmte Abteilungen im Unternehmen
  • Geschäftspartner
  • Kunden

Selbst ein gewisser Know-how Transfer an Kunden ist nicht ungewöhnlich, denn dann können die potentiellen Käufer oder Nutzer der Dienstleistung oft besser beurteilen, was die Qualität des Angebotes ausmacht. 

Welche Gründe gibt es für den Know-how Transfer?

Es gibt in der Praxis vor allem bei bestimmten Projekten mehrere gute Gründe, aus denen Wissen transferiert werden sollte. Insbesondere in den folgenden Situationen kann ein Know-how Transfer definitiv von Vorteil sein:

  • Wechsel der Mitarbeiter innerhalb eines vorhandenen Projektes
  • Neue Anforderungen an die Mitarbeiter
  • Projektübergänge
  • Unternehmensübernahme
  • Neue Franchisepartner

Für den Mitarbeiterwechsel ist es typisch, dass die bisherigen Teammitglieder des Projektes ihr Wissen möglichst in vollem Umfang an die neuen Mitarbeiter übergeben. Nur so kann gewährleistet werden, dass durch den Know-how Transfer die Qualität des Angebotes nicht sinkt. 

Ebenfalls wichtig und ein guter Grund für den Know-how Transfer sind neue Anforderungen an die tägliche Arbeit. Hier sind es insbesondere Abteilungsleiter und sonstige Führungskräfte, die häufig für die Vermittlung des zusätzlichen Wissens verantwortlich sind.

Welche Know-how Transfer Methoden gibt es?

Es gibt in der Praxis mehrere Methoden, auf welche Art und Weise ein Know-how Transfer erfolgen kann. In vielen Fällen werden in Unternehmen Schulungen genutzt, wenn es darum geht, den eigenen Mitarbeitern zusätzliches Wissen zu vermitteln. Nach einem ähnlichen Prinzip arbeiten Fortbildungen, die allerdings häufig darauf abzielen, dass sich die Mitarbeiter in die neuen Aufgaben möglichst schnell einarbeiten können. 

Die erste Maßnahme im Rahmen des Know-how Transfers ist oft die sogenannte Grundausbildung, die für neue Mitarbeiter gilt. Hier werden beispielsweise die Abläufe im Unternehmen dargelegt, es wird zu speziellen Produkten informiert und darüber hinaus lernen die Mitarbeiter alles notwendige Wissen, welches sie zur Ausübung ihres Jobs benötigen.

Im IT-Bereich kommen beim Know-how Transfer zusätzliche Elemente zum Einsatz, wie zum Beispiel sogenannte Systemhandbücher. Zudem gibt es in der IT oft ein besonders intensives Schulungsprogramm, welches häufiger aus mehrtägigen oder zum Teil sogar mehrwöchigen Seminaren besteht. Der Vermittler des Wissens kann dabei entweder ein Mitarbeiter (intern) oder eine externe Person sein.

Know-how Transfer in Unternehmen: kontinuierlicher Know-how Transfer

Beim Know-how Transfer kann zwischen zwei Varianten unterschieden werden, nämlich zwischen dem einmaligen und somit unregelmäßigen sowie zum anderen dem kontinuierlichen Wissenstransfer. Der einmalige Know-how Transfer kommt häufig bei neuen Mitarbeitern zum Tragen oder wenn Abteilungen umstrukturiert werden, sodass sich Mitarbeiter neues Wissen aneignen müssen. 

Beim kontinuierlichen Wissenstransfer hingegen geht es meist um regelmäßige Weiterbildungen und dass die Mitarbeiter stets auf dem neuesten Stand des Wissens, der für ihren Job von Bedeutung ist, sind. Um den kontinuierlichen Know-how Transfer durchzuführen, gibt es in Unternehmen oft verschiedene Maßnahmen, wie zum Beispiel:

  • Übergreifende Teams
  • Gruppenchat-Tools
  • Interne Mitarbeitergruppen zum Austausch
  • Frei zugängliche Wissens-Datenbank nebst Testaufgaben zur Wissensüberprüfung

Know-how der Franchise-Systeme für die eigene Gründung nutzen

Hat Sie das Konzept des Know-how-Transfers begeistert? Kein Wunder, schließlich ist so eine der konsequentesten Formen der Expansion möglich: Franchising. Vielleicht passen ja auch Franchise- oder Lizenzsysteme zu Ihren Gründungs-Vorstellungen?

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Was ist unter Knowhow-Transfer im Franchising zu verstehen?

Begriffserläuterung: Der Transfer von Know-how gehört zu den wichtigsten Bausteinen einer Franchise-Partnerschaft. Beim Franchising „multipliziert“ ein Franchise-Geber sein Geschäftsmodell auf Partnerbetriebe. Dafür ist es notwendig, dass er den Partnern sein Wissen und seinen Erfahrungsschatz zur Verfügung stellt.

Der Grund: Die Partner übernehmen nicht nur die Produkte und Dienstleistungen oder den äußeren Auftritt samt Marke und Corporate Design, wie es auch bei Lizenzsystemen üblich ist. Auch die Arbeits- und Geschäftsprozesse sind an jeden Partner identisch zu „übertragen“.

So funktioniert Know-how-Transfer: Schulungen, Seminare, Erfahrungsaustausch und Systemhandbücher

Erste Einzelheiten des Know-how-Transfers können bereits Teil der vorvertraglichen Aufklärungspflicht des Franchise-Gebers gegenüber einem potenziellen Franchise-Nehmer (z.B. einem Existenzgründer) sein. Denn Letzterer benötigt bereits relevante Informationen über das System, um sich für einen Einstieg und eine Investition zu entscheiden.

Die Grundlagen des Systems wie Produktion, Prozesse oder Serviceleistungen vermittelt der Franchise-Geber seinen Partnern und deren Mitarbeiter in der Grundausbildung. Diese findet meist als Präsenzschulung in der Franchise-Zentrale oder einem Pilotbetrieb statt, wird immer häufiger aber auch durch Intranet-Inhalte wie etwa Video-Tutorials samt Prüfungsfragen/-tests ergänzt. Zu den typischen Merkmalen des Franchising gehört es, dass die Arbeitsprozesse standardisiert sind. Daher können sich auch Quereinsteiger das notwendige Wissen in kurzer Zeit aneignen (zu den wichtigsten Qualifikationen bei der Auswahl der Partner zählt in den meisten Systemen Verkaufstalent und weitaus seltener Fach- oder Branchenwissen).

Mit weiteren Schulungsmaßnahmen und Fortbildungen geben Franchise-Systeme ihren Partnern die Möglichkeit, ihr Wissen zu erweitern und zu aktualisieren. Zu diesen Maßnahmen und Bildungsangeboten gehören beispielsweise Seminare oder Webinare, Besuche durch Partnerbetreuer sowie der Erfahrungsaustausch auf den sogenannten Erfa-Tagungen.

Eine weitere unverzichtbare Säule des Know-how-Transfers sind die Systemhandbücher. In diesen Know-how-Dokumentationen wird das gesamte erforderliche Wissen - von der Philosophie über die Strategie bis hin zu den täglichen Arbeitsschritten - für eine erfolgreiche Zusammenarbeit erfasst. Mehr über die Bedeutung der Know-how-Dokumentation im Franchising bietet dieser Fachartikel aus dem Bereich Know-how für Franchise-Geber.  

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