7/9/2019

Übernahme durch Göttinger Feinkost-Großhändler: Vorerst kein Franchising mehr bei Kochhaus

Im Frühjahr dieses Jahres hatte das Franchise-System Kochhaus nach der Schließung mehrerer Standorte Insolvenz anmelden müssen. Jetzt melden verschiedene Medien, dass die Zukunft des Unternehmens erst einmal gesichert ist: Der Feinkost-Großhändler Viani aus Göttingen hat Kochhaus gekauft.

Als Kochhaus im Jahr 2010 in Berlin sein erstes Geschäft eröffnete, war das Geschäftskonzept eine echte Innovation: Denn bei Kochhaus haben die Kunden die Möglichkeit, nach Rezepten statt nach Warengruppen sortierte Lebensmittel einzukaufen. Die Idee kam an: Bis 2017 wuchs das Unternehmen auf 13 Standorte bundesweit - knapp die Hälfte davon wurde von Franchise-Nehmern geführt. Bedrängt wurde Kochhaus allerdings zunehmend auch von Online-Konkurrenten und Lebensmittelketten, die ähnliche kochfertige Warenkörben anbieten.

Kein Franchise-Standorte mehr

Aktuell gibt es noch neun Kochhäuser: drei in Berlin, je zwei in Hamburg und Köln und je eines in München und Frankfurt am Main. Einem Bericht der Süddeutschen Zeitung zufolge soll es Kochhaus nach der Übernahme allerdings bald nur noch siebenmal bundesweit geben: Noch in diesem Monat werden ein Standort in Berlin und einer in Köln geschlossen. Wie Kochhaus auf Anfrage des Franchiseportals mitteilte, befindet sich unter den verbliebenen Kochhäusern kein Franchise-Standort mehr. Beim neuen Eigentümer Viani handelt es sich um einen langjährigen Geschäftspartner, der Kochhaus schon bisher mit Delikatessen aus Italien belieferte. Künftig will Viani aber wieder neue Kochhäuser eröffnen, auch Franchise-Standorte hält das Unternehmen nach der strategischen Neuausrichtung erneut für denkbar. (red.)

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Nachrichten-Redaktion
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