12.08.2018

"Krass vor Ort": Social Franchise-System ermöglicht Kindern Zugang zu Kunst und Kultur

Kindern und Jugendlichen, vor allem aus sozial schwachen und bildungsfernen Familien, den Kontakt mit Kunst und Medien zu ermöglichen: Darauf zielt der Verein Krass, der 2009 in Düsseldorf gegründet wurde, mit Kursen, Workshops und weiteren Aktivitäten. Unter dem Namen "Krass vor Ort" gibt es mittlerweile eine Reihe von Ablegern nach dem Prinzip des Social Franchising - in Wuppertal startete Britte Wenzel im April ein neuer Standort.

Wie die Westdeutsche Zeitung berichtet, fand nun die erste Aktion einer Wuppertaler Künstlerin mit Kindern statt, die an einem Café Bruchsteine, Platten zur Beschwerung der Sonnenschirme und den Fahrradständer mit Mustern und Motiven verschönern durften. Zum einwöchigen Programm gehörte auch der Besuch einer Skulpturenausstellung. Für die Kinder sind die kreativen Aktionen bei Krass kostenlos, die Künstler werden über Spenden bezahlt.

Insgesamt elfmal in Deutschland sowie einmal in Griechenland, in Belgien und in China ist das Social Franchising-Konzept nun vertreten. Wer als Partner startet, erhält unter anderem ein Handbuch und Vorlagen für Flyer und Vereinssatzung. Laut der Vereinswebsite wurden seit der Gründung insgesamt 108 Projekte in 30 Ländern ermöglicht, 33.000 Kinder und Jugendliche nahmen bereits an Workshops teil. Mehr über das Konzept ist unter www.krass-ev.de zu finden. (red.)

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Nachrichten-Redaktion
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