10/14/2019

Gastronomie-Franchise-System Coa im Insolvenzverfahren

Das Gastronomie-Franchise-System Coa bietet seinen Gästen von der ostasiatischen Küche geprägte Speisen. Das Spektrum reicht von Wok-Gerichten und Thai-Currys über Suppen und Dim Sum bis zu Salaten und Fingerfood. Jetzt hat das 2005 gegründete Unternehmen Insolvenz beantragt.

Entwickelt wurde das Coa-Gastronomie-Konzept von Alexander und Constantin von Bienenstamm, die beide in Hongkong geboren und aufgewachsen sind. Nach ihrer Rückkehr nach Deutschland vermissten die Brüder die enorme kulinarische Vielfalt der asiatischen Metropole. Die Idee für Coa war geboren. Wichtiger Bestandteil des Geschäftskonzepts ist auch das Restaurant-Design mit offener Show-Küche, das kommunikativ ausgerichtet ist, behagliche Bereiche bieten und dennoch transparent sein soll.

Aktuell gibt es 16 Coa-Restaurants in Deutschland und einen in der tschechischen Hauptstadt Prag. Drei Coa-Restaurants werden von Franchise-Nehmern geführt. Wie das Internetportal ahgz.de berichtet, hat die Coa Holding GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main nun ein Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung beim Amtsgericht beantragt. Das Gericht habe die vorläufige Eigenverwaltung bewilligt. Franchise-Informationen bietet Coa auf seiner Website inzwischen nicht mehr. Ein Coa-Standort in Stuttgart war bereits 2018 geschlossen worden, ein Restaurant in Essen machte vergangenen Monat zu. Mit weiteren Schließungen im Rahmen des Insolvenzverfahrens ist zu rechnen. Hintergründe zur Insolvenz des Gastronomie-Systems liefert der Artikel auf aghz.de. (red.)

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Nachrichten-Redaktion
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