03.05.2013

Burger King Deutschland: 91 eigene Restaurants an Franchise-Nehmer verkauft

Die Yi-Ko Holding GmbH kauft die Burger King GmbH und ihre 91 bisher in Eigenregie geführten Burger King Restaurants in Deutschland von Burger King Worldwide. Einer aktuellen Pressemitteilung zufolge verpflichtet sich der neue Groß-Franchise-Nehmer im Rahmen des Vertrags auch, neue Standorte in den nächsten fünf Jahren zu eröffnen und 57 umzugestalten.

Die Eigentümer und Geschäftsführer der Yi-Ko Holding sind Alexander Kolobov und Ergün Yildiz. Alexander Kolobov ist mit der Firma Burger Rus bereits in Russland der größte Burger King-Franchise-Nehmer und hat dort in den vergangenen drei Jahren knapp 100 neue Standorte eröffnet. Ergün Yildiz ist seit vielen Jahren Burger King-Franchise-Partner und Restaurantbetreiber.

In Deutschland hatte Burger King in der jüngeren Vergangenheit mehrfach Negativschlagzeilen gemacht. So berichtete die Financial Times Deutschland (FTD) und Die Zeit über Konflikte zwischen Franchise-Nehmern und dem Franchise-Geber. Zuletzt machte das ARD-Politmagazin Fakt auf "miese Arbeitsbedingungen bei Burger King" aufmerksam. Aktuell gibt es hierzulande fast 700 Restaurants, die von mehr als 160 Franchise-Nehmern geführt werden. Weltweit ist die Fast-Food-Kette mit mehr als 13.000 Restaurants vertreten. 2010 wurde Burger King von der u. a. vom Spiegel als "Heuschrecke" bezeichneten Finanzgruppe 3G Capital übernommen. (apw)

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Nachrichten-Redaktion
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