Distributionspolitik im Franchise-Glossar

Die Distributionspolitik legt fest, auf welchem Weg Produkte oder Dienstleistungen vom Hersteller zum Endkunden oder Verbraucher gelangen. Die Distributionspolitik gehört als „Placement“ zu den „vier P's“ im Marketingmix eines Unternehmens (Product/Produktpolitik, Pricing/Preispolitik, Placement und Promotion/Kommunikation).

Was bedeutet Distributionspolitik konkret?

Die Distributionspolitik regelt Transport und Logistik von Vertrieb und Verkauf und wird daher auch Vertriebspolitik genannt. Das Management überwacht die Prozesse einschließlich Verpackung, Versand/Auftragsabwicklung, Lagerhaltung, Transportmittelwahl und Lieferung. Das Ziel lautet, die Produkte dem Markt stets ausreichend verfügbar zu machen und dabei die Kosten für Personal und Vertriebswege zu optimieren.

Die Distribution kann über direkten oder indirekten Vertrieb ablaufen. Beim Direktvertrieb entfällt der Zwischenhandel (Beispiel: Onlineshop, Outlet-Store). Der indirekte Vertrieb findet über den Groß- und/oder Einzelhandel statt. Sprichwörtlich „handelnde“ Personen können Verkäufer, Handelsvertreter, Außendienstmitarbeiter oder Franchisenehmer in ihrem geschützten Vertriebsgebiet sein.

Distributionspolitik in Franchise-Unternehmen

Im Franchising wird die Distributionspolitik teilweise bereits im Franchise-Vertrag beschrieben. Detailliert wird sie im Administrations-Manual oder im Systemhandbuch festgelegt. Das Systemhandbuch, das oft auch als Intranet-Version existiert, beschreibt unter anderem die Arbeitsschritte der Auftragsabwicklung und die Verkaufsvorgänge am POS.

Autor:

Jens Kügler
Jens Kügler
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