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Was ist Zielgruppe? (Definition)


Was bedeutet eigentlich die Zielgruppe im Marketing?

Definition: Eine Zielgruppe ist im Marketing als jener Teil des Gesamtmarktes, dessen Teilnehmer als Kunden für ein Produkt oder eine Dienstleistung in Betracht kommen bzw. für welche diese Leistung kreiert wurde. In der Regel reagiert eine Zielgruppe in ähnlicher Weise auf gezielte Werbemaßnahmen. Die Identifikation einer Zielgruppe beruht auf einer Marktsegmentierung nach jeweils relevanten Merkmalen. 


Die Zielgruppe und ihr Marktsegment

Ein wichtiges Merkmal zur Unterscheidung von Zielgruppen sind Geschäftskunden (Buisness-to-Business) und Privatkunden (Business-to-Consumer).

Private Zielpersonen lassen sich z.B. gliedern in:

  • Altersgruppen (z.B. „Generation Y“, Generation 50+/„Best-Ager“, Rentner, Kinder/Jugendliche
  • Einkommensgruppen
  • Interessengruppen
  • Wohngegend
  • Sozialer/kultureller Hintergrund

Geschäftskunden können im ersten Schritt wie folgt eingeteilt werden:

  • Branche
  • Unternehmensgröße
  • Position


Kundengewinnung, Kundenbindung, Zielgruppenansprache

Erst mit präziser Kenntnis und Eingrenzung der Zielgruppen lässt sich das Marktpotenzial für Geschäftsideen ergründen. Durch exakte Definitionen und Eingrenzungen, wie sie z.B. für Franchise-Systeme und ihre Marktnischen charakteristisch sind, können glaubwürdige Businesspläne und eine solide Finanzierungsplanung aufgestellt werden.

Je genauer sich die Zielgruppe über die oben genannten Grobeinteilungen hinaus filtern lässt, desto gezielter lassen sich der Mitteleinsatz des Marketingmix und die Unternehmenskommunikation nach außen hin entwickeln und es lassen sich einzelne Werbemaßnahmen wie Promotions oder Direktwerbung mit geringeren Streuverlusten lancieren.


Unterschied zwischen Zielgruppe und Entscheider

Wichtig im Marketing und bei der Produktkommunikation: Häufig sind die Käufer eines Produktes oder einer Dienstleistung nicht identisch mit den Kaufentscheidern. Im Fall von Süßigkeiten, Spielzeug oder vielen elektronischen Geräten kaufen z.B. die Eltern nach dem Wunsch ihrer Kinder. Bei „klassischen“ B-to-B-Produkten wie z.B. Endgeräten am Arbeitsplatz entscheiden oft die Anwender (Arbeitnehmer) über Marke, Typ und Ausführung, das Budget geben jedoch meist Vorgesetzte, Geschäftsführer oder Unternehmensinhaber frei. In solchen Fällen sollten Kommunikationsmaßnahmen „zweigleisig“ angelegt sein.

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