Geschäftsmodell im Franchise-Glossar Was versteht man unter dem Begriff Geschäftsmodell oder Geschäftsidee?

Das Geschäftsmodell oder die Geschäftsidee gibt wieder, wie ein Unternehmen es bewältigt, Umsätze zu generieren. Dabei unterscheidet sich das Geschäftsmodell von produzierenden Unternehmen erheblich von dem eines Dienstleistungsunternehmens. Der Unterschied ergibt sich vor allem aus Art und Weise der Wertschöpfung. Während ein produzierendes Unternehmen über verschiedene Verarbeitungsschritte ein Endprodukt hervorbringt, entsteht der Wert beim Dienstleister bei der Leistungserstellung beim Kunden oder am Objekt eines Kunden.

Tatsächlich gibt es heute jedoch kaum noch reine Dienstleister oder reine Herstellerunternehmen. Die Ansätze werden kundengerecht vermischt, wodurch wiederum Wettbewerbsvorteile für die anbietenden Unternehmen entstehen können.

Das Geschäftsmodell eines Unternehmens lässt sich nach Osterwalder/Pigneur am besten durch folgende Aspekte beschreiben:

  • Alleinstellungsmerkmal
  • Teilmärkte
  • Schlüsselaktivitäten
  • Schlüsselpartner
  • Kundenbeziehungsmanagement
  • Vertriebskanäle
  • Schlüsselressourcen
  • Kostenstruktur und Erlöskanäle

Zwei Geschäftsmodelle im Franchising 

Bei Franchise-Unternehmen lassen sich zwei Geschäftsmodelle definieren: Zum einen das Modell, die Franchise-Idee und das Know-how, für das der Franchisenehmer bei seiner Unternehmensgründung die Lizenz erwirbt und mit dem er den lokalen Zielgruppen bedient. Zum anderen das erweiterte Geschäftsmodell des Franchisegebers bzw. Gesamtsystems. Es beinhaltet auch die Zielsetzung des Gesamtnetzwerkes, die Auswahl der Franchisenehmer oder die Einnahmen durch Franchisegebühren

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