Break-Even im Franchise-Glossar

Als Break-Even-Point (auch „Gewinnschwelle“ oder „Nutzenschwelle" genannt) wird in der Regel der Zeitpunkt bezeichnet, zu dem sich die Erlöse und die Kosten eines Unternehmens die Waage halten. Wird diese „Gewinnschwelle“ überschritten, erwirtschaftet das Unternehmen einen Gewinn.

Franchise-Systeme informieren neue Franchise-Partner oft über die voraussichtliche Dauer bis zur Erreichung des Break-Even-Points. Diese Zeitspanne wird auch als Amortisationsdauer bezeichnet. Grundlage bilden dabei oft die Werte bereits erfolgter Franchise-Gründungen. Diese Angabe ist auch wichtig für die Erstellung eines Business Plans, da mit dem Break-Even-Point bzw. der Amortisationsdauer prognostiziert werden soll, ab wann sich die Investitionen des Franchise-Gründers rechnen bzw. ab wann sich der gegründete Franchise-Betrieb selbst trägt.

Unterschieden werden dabei oft drei Stufen des Break-Even:

  1. Bar-Break-Even: Die Einnahmen decken alle proportionalen und alle liquiditätswirksamen Strukturkosten.
  2. Break-Even der Substanz: Die Einnahmen decken alle proportionalen und alle liquiditätswirksamen Strukturkosten sowie die kalkulatorischen Abschreibungen/Kosten.
  3. Ziel-Break-Even: Die Einnahmen decken alle Kosten inklusive des geplanten Gewinns.
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