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Was bedeutet Franchise Business Model? (Definition)



Was ist unter dem 'Franchise Business Model' zu verstehen?

Definition: Das Franchise Business Model beschreibt eine Methode zur  Vermarktung  eines erfolgreich getesteten Geschäftskonzeptes durch Lizenzverkauf an kooperierende Geschäftspartner.  Im Rahmen des  Business Format Franchising stellt ein Franchisegeber seinen Partnern – den Franchisenehmern – ein komplettes Geschäftsmodell für das Management und die Organisation eines Betriebes zur Verfügung.

Der Geschäftsplan enthält die schrittweise Anleitung für einen möglichst identischen Betriebsaufbau und das Tagesgeschäft der Partner. Betriebshandbücher, Schulungsmaßnahmen, Marketingmaterial, Software, Controlling, Erfahrungsaustausch etc. und kontinuierliche Betreuung ermöglichen den Partnern eine beschleunigte Geschäftsentwicklung und die Vermeidung von Fehlern. 

Die Synergien zwischen Systemzentrale und Partnerbetrieben beinhalten stets auch die Auslagerung von Arbeitsprozessen oder -schritten an die Systemzentrale. Das gezielte Outsourcing von Aufgaben, die besondere Kenntnisse oder großem Zeitaufwand erfordern bzw. zentral einfach schneller zu erledigen sind, gehört zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren im Franchising.

Das Franchise Business Model kann durch Joint Ventures ergänzt werden. In Ausnahmefällen unterstützt der Franchisegeber seine Partner mit Beteiligungskapital beim Aufbau ihres Partnerbetriebes. 

Allgemeine Definition eines Geschäftsmodells

Bei einem 'Business Model' (deutsch: Geschäftsmodell) geht es um die modellhafte Beschreibung eines Geschäftes, wodurch die Schlüsselfaktoren des Unternehmenserfolges oder -misserfolges verständlich gemacht werden sollen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Gesch%C3%A4ftsmodell

Ergänzende Informationen:

Was bedeutet Subordinationsfranchising?

Begriffserläuterung: Subordinationsfranchising entspricht dem heute vorherrschenden Franchise Business Format, das Kontrollrechte des Franchisegebers sowie die Weisungsgebundenheit der Franchisenehmer beinhaltet. 

So gelten insbesondere strikte Vorgaben des Franchisegebers in Bezug auf das Absatzkonzept und den Außenauftritt. Dieses Vertragsverhältnis wird häufig als Unterordnung (Subordination) der Franchisenehmer interpretiert. 

Der Begriff des „Subordinationsfranchising“ findet sich häufiger in der entsprechenden Fachliteratur der 60er und 70er Jahre, als sich die Grundzüge des Franchising in Deutschland entwickelten. Die eingehende Analyse der damaligen Franchise-Verträge führte die Juristen zur Unterscheidung zwischen Subordinationsfranchising und Partnerschaftsfranchising. Im Gegensatz zum Partnerschaftsfranchising lasse das Subordinationsfranchising eine klare Hierarchie erkennen:  

  • Im Subordinationsfranchising gebe der Franchisegeber (Principal) dem Franchisenehmer (Agent) das einzuhaltende Konzept vor und verfüge über die Kompetenz zur Durchsetzung der Richtlinien. Aus diesem Grund ist auch von einer Principal-Agent Beziehung die Rede. 
  • Beim Partnerschaftsfranchising stünden Franchisegeber und Franchisenehmer dagegen auf einer gleichberechtigten Stufe. Durch die bewusst nicht-hierarchisch strukturierte Zusammenarbeit seien solche Franchisesysteme besonders partnerschaftlich ausgerichtet.

Herr Niklas ist der Ansicht, dass diese Unterscheidung eigentlich hinfällig und nicht mehr zeitgemäß ist, da alle bedeutenden Franchise-Systeme inzwischen dem Subordinationsfranchising zuzuordnen sind.


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