Start-up-Unternehmen im Franchise-Glossar Junge Gründungen mit innovativen Geschäftskonzepten

Was ist eigentlich ein Start-up-Unternehmen?

Als Startups werden junge Unternehmen bezeichnet, denen ein innovatives Geschäftsmodell mit hohem Wachstumspotenzial zugrunde liegt. Ihre Gründung liegt meist erst wenige Monate oder Jahre zurück oder sie befinden sich noch in der Gründungsphase. Anfangs finanzieren sie sich mit Startkapital und suchen dann zur Expansion zusätzliche Fremdkapital-Quellen wie Venture Capital, Fundraising oder Business Angels.

„Start Up“ ist mehr als nur ein Modewort. Die jungen, innovativen Gründungen heben sich in Produkten, Dienstleistungen und eingesetzten Technologien, aber auch in ihren Strukturen und Wachstums-Strategien von der Gesamtheit aller Unternehmen ab. 

 

Welche Start-up-Unternehmen gibt es?

Als Start-ups gelten junge Unternehmen, die in Bereichen wie Internet, IT oder E-Commerce oder mit innovativen Marketing- oder Consulting-Konzepten arbeiten. Typische Tätigkeitsfelder sind Entwickler, Social-Media-Anbieter, Tauschbörsen, Shopping-Clubs und Ähnliche.

Einst galt Facebook als Start-up, ebenso Spotify. Einige Beispiele erfolgreicher, ehemals als Start-ups geltende Unternehmen aus Deutschland sind Zalando, Xing, die VZ-Netzwerke oder der Gutscheindienst Groupon.

 

Was unterscheidet Start-ups von klassischen Unternehmen?

Der Bundesverband Deutsche Startups e.V. definiert Startup-Unternehmen im Deutschen Startup-Monitor als Firmen, die

  • jünger als zehn Jahre alt sind
  • in Produkt/Leistung, Geschäftsmodell oder eingesetzter Technologie als innovativ gelten
  • ein signifikantes Wachstum an Umsätzen und/oder Zahl ihrer Mitarbeiter anstreben

Damit heben sich Startups deutlich von der Mehrzahl der (klassischen) Existenzgründungen oder KMU ab. Zudem sind Start-ups zu 73% Team-Gründungen, wohingegen unter der Gesamtzahl aller Existenzgründungen 80% Einzelunternehmer-Gründungen sind. Startups schaffen damit im Durchschnitt bei Gründung bereits über zehn Arbeitsplätze. Solo-Gründer starten dagegen im Durchschnitt mit nur 0,4 Mitarbeitern (Quelle aller Daten: Deutscher Startup-Monitor 2018).

In Start-up-Unternehmen arbeiten zumeist jüngere Leute. Auch die Gründer und Geschäftsführer oder CEO's gehören meist der Generation der unter 40-Jährigen an. Weitere Charakteristika im Vergleich zu klassischen Unternehmen oder Konzernen sind flache Hierarchien, eine legere Atmosphäre („man duzt sich, trägt Jeans und T-Shirt ...“) und hohe Dynamik. Dagegen gibt es zumeist kaum festgelegte Strukturen und standardisierte Arbeits- oder Geschäftsprozesse, dazu keine etablierte Marke und ein wenig geregeltes Arbeitsumfeld.


Start-ups – auch im Franchising?

Franchisegeber-Betriebe können aus Startups hervorgegangen sein. Aber spätestens ab dem Franchise-Systemaufbau sind sie mit Start-up-Unternehmen laut obiger Definition nicht mehr zu vergleichen. Dasselbe gilt für Franchisenehmer. Wenn sie ihr Unternehmen gründen, ist das Geschäftsmodell bereits ausgereift, von den Prozessen her standardisiert und durch den Franchisegeber sowie andere Partner im Netzwerk und erfolgreich am Markt erprobt worden. Die Finanzierung verläuft in der Regel nicht über Risikokapital, da erprobte Systeme das Vertrauen institutioneller Kreditgeber besitzen.

Was aber liegt näher als bereits bei der Konzeption und der Gründung eines Startups die Option eines Franchisesystems fest einzuplanen oder als Idee im Hinterkopf zu behalten? 

Einige Franchise-Systeme behaupten sich in Branchen, in denen auch Startups Erfolge feiern. Als Beispiele aus der Digitalwirtschaft sind Stadtportale oder regionale Werbeplattformen im Internet zu nennen.

Autor:

Jens Kügler
Jens Kügler
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