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VAPIANO

Vapiano Franchise: Italienische Klassiker Systemgastronomie

  • Lizenzart: Franchise-System
  • Geschäftsart: Italienische Spezialitätenrestaurants

VAPIANO Franchise-System

Vapiano ist eine der berühmtesten Franchise-Ketten in der Systemgastronomie für mediterranes Front-Cooking mit italienischen Klassikern. Das offene Ambiente ist bewusst kommunikationsfördernd designt. Die großen Eichenholztische mit frischen Kräutern bieten sowohl Platz für die Großfamilie sowie für Arbeitskollegen in der Mittagspause oder für Freunde am Wochenende. Die frischen Kräuter auf den Tischen sind sowohl Designelemente als auch funktional. Vapiano Restaurants in diesem Design lassen sich in über 33 Ländern auf fünf Kontinenten finden. 

Seit der Eröffnung des ersten Vapiano Restaurants im Jahr 2002 in der Hansestadt Hamburg wurden insgesamt über 200 Vapiano Restaurants weltweit eröffnet. Das Geschäftskonzept war nicht nur für die meisten Hamburger eine Neuheit. Es nennt sich „Systemgastronomie à la minute“: Köche kochen vor deinen Augen die italienischen Superstars wie Pizza und Pasta, die sich auf der ganzen Welt großer Beliebtheit erfreuen. Die Pasta wird frisch in der Glasküche zubereitet. Das mediterrane Flair, das stylische Ambiente, die direkte Interaktion zwischen Gästen und Köchen ist das, was Vapiano ausmacht. Das Zahlungssystem mit der eigenen Vapiano-Karte macht den Bestell- und Zahlungsvorgang für die Gäste komfortabel.

  • Vapiano Franchise: Aktuelle Lage und Geschichte

    Die Restaurantkette war so erfolgreich, dass sie im Jahr 2017 ihren Börsengang an der Frankfurter Wertpapierbörse im Prime Standard Sektor zelebrieren konnte. 

    Seitdem sieht sie sich allerdings mit finanziellen Schwierigkeiten konfrontiert. Ihre Versuche durch Anpassungen einer Insolvenz vorzubeugen, sind nicht zuletzt wegen der Corona-Pandemie gescheitert. Im März dieses Jahrs wurde Insolvenz angemeldet und im Mai begann der Verkaufsprozess. 

    Aber es gibt einen Hoffnungsschimmer für den bekannten Schnell-Italiener: Das ehemalige Vorstandsmitglied von Vapiano Mario C. Bauer kaufte gemeinsam mit seinem Investorenteam 30 Standorte zu einem Kaufpreis von 15 Millionen Euro. Die Partnerschaft mit Falk Johne, dem Leipziger Familienunternehmer, sowie dem Immobilienentwickler Bernd Ehret, die sich als Masterfranchisenehmer beteiligen, soll die Vapiano Marke jetzt zusätzlich wiederbeleben (Stand Juli 2020).

  • Vapiano Franchise: Kosten

    Vapiano listet Deutschland auf seiner Franchise-Verfügbarkeitskarte als ein Land, in dem noch potenzielle Franchise-Möglichkeiten geboten werden können. Der Fokus wird darauf gelegt, nicht nur Investoren zu finden, sondern eine starke Partnerschaft zwischen dem Franchisenehmer und dem Franchisegeber zu etablieren. 

    Wer ein Vapiano Franchise eröffnen möchte, sollte Business-Kenntnisse mitbringen und bereits ein Netzwerk mit lokalen Partnern vorweisen können. Erfahrungen im Catering werden genauso gerne gesehen wie bereits verdiente Sporen im Business Development. 

    Die für ein Franchise infrage kommende Person sollte sich mit der Firma Vapiano identifizieren und die Persönlichkeit haben, ihr Vapiano Franchise in ihrem Gebiet zum Erfolg zu bringen. Neben der Führungs- und Motivationsstärke muss sie sich durch echten Teamgeist auszeichnen, so formuliert es das Unternehmen selbst. 

    Die Vapiano Franchise Kosten sind bei der Entscheidung für eine Franchisepartnerschaft ebenfalls essenziell. Um als sogenannter Franchisee (also Franchisenehmer) in Betracht gezogen zu werden, müssen die finanziellen Möglichkeiten gegeben sein, ein Vapiano Franchise zu etablieren. Aus Erfahrungswerten gibt Vapiano an, dass es bei dem ersten Restaurant ca. 2 bis 2,5 Millionen Euro sind. Mindestens 30 % des ursprünglichen Investments müssen von dem Franchisenehmer gestellt werden können. Er ist außerdem dafür zuständig, den restlichen Betrag selbst zu erwirtschaften. 

    Zu den Vapiano Franchise Kosten zählen außerdem die monatlichen Beiträge, die variabel sind und von der Location und vom Umsatz abhängig sind. Für die aktive Unterstützung bei der Eröffnung eines Vapiano Franchise Restaurants wird zudem eine Einmalzahlung an Vapiano als „development fee“ abgegolten. Also eine Gebühr, die für die Entwicklung deines Standorts investiert werden muss. Unter dieser Gebühr wird die aktive Unterstützung Vapianos bei Neueröffnungen verstanden: 

    • Auswahl des Standorts, 
    • Koordination der Baumaßnahmen, 
    • Training der Mitarbeiter 
    • und weitere grundlegende Basis-Maßnahmen eines Franchise-Systems. 

    Einige Vapiano Restaurants haben die Wiedereröffnung unter den regionalen Corona Regelungen bereits gewagt, allerdings kann zurzeit leider keine Aussage über die Gewinnaussichten eines neuen Restaurants getroffen werden (Stand Juli 2020).

  • Alternativen zu Vapiano

    Vapiano zeigt sich in seinem Internetauftritt optimistisch und geht nicht detailliert auf die Insolvenz des Unternehmens ein. Dennoch solltest du die durchaus komplizierte finanzielle Lage des Konzerns im Hinterkopf behalten. 

    Wenn du dich für eine Selbständigkeit in einem ähnlichen Bereich interessierst, dir aber die Zukunft von Vapiano zu ungewiss ist, gibt es alternative Franchise-Angebote, die du dir auch anschauen kannst:

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Beiträge über VAPIANO

Systemgastronomie: Vapiano SE wird endgültig stillgelegt

Im Frühjahr 2020 hatte das einstige Erfolgskonzept der Systemgastronomie Insolvenz anmelden müssen. Zu diesem Zeitpunkt zählte das Unternehmen rund 230 Restaurants weltweit. In Deutschland war Vapiano nicht nur mit Franchise-Standorten, sondern auch mit 55 eigenen Restaurants aktiv. Wie die DPA berichtet, hat die Gläubigerversammlung nun die finale Stilllegung der noch bei der Gesellschaft verbliebenen Unternehmensteile von Vapiano SE beschlossen.

Laut Insolvenzverwalterin Ruth Rigol können die Gläuber mit einer Insolvenzquote von drei Prozent rechnen: Für 100 Euro Schulden werden also nur noch drei Euro zurückgezahlt. Große Teile von Vapiano waren bereits im Juni 2020 verkauft worden: an ein vom Ex-Vapiano-Vorstandsmitglied Mario C. Bauer geführtes Konsortium. Die von Franchise-Partnern geführten Restaurants in Deutschland sind nicht vom Verkauf betroffen, da sie selbstständig agieren. Auch der Betrieb vieler Standorte geht aktuell weiter.

Vapiano wurde 2002 gegründet und war lange eines der erfolgreichsten deutschen Gastronomie-Konzepte. Das Gastronomie-System setzt auf mediterrane Speisen, die frisch vor den Augen der Gäste zubereitet werden. Die Bestellungen werden auf eine Chipkarte gebucht, bezahlt wird an einer Kasse beim Verlassen des Restaurants. (red.)

Neuer Eigentümer für Vapiano in Deutschland: Franchisenehmer-Angebot setzt sich nicht durch

Erst vor wenigen Wochen hatte der ehemalige Vapiano-Vorstand Mario C. Bauer gemeinsam mit Investoren den Zuschlag für die französischen und luxemburgischen Standorte der insolventen Restaurantkette erhalten. Für die 54 deutschen, vom Unternehmen selbst betriebenen Restaurants gab es ein Angebot eines anderen Alteigentümers gemeinsam mit den 17 Franchise-Partnern. Sie konnten sich nun aber offenbar nicht durchsetzen.

Wie das Onlineportal Food-service.de berichtet, kaufen Mario C. Bauer und sein Investorenteam jetzt auch die Marke und zahlreiche deutsche Standorte. Als Kaufpreis werden 15 Millionen Euro genannt. Mit den Investoren hat der ehemalige Vapiano-Vorstand die „Love & Food Restaurant Holding“ gegründet. Deren Gebot erhielt jetzt den Zuschlag.

Dem Bericht zufolge gehen die neuen Vapiano- Eigentümer zudem eine Partnerschaft mit dem Leipziger Familienunternehmer Falk Johne sowie dem Immobilienentwickler Bernd Ehret ein: Sie werden Masterlizenznehmer für Deutschland. Geplant sei es, als Joint Venture rund 20 der deutschen Vapiano-Restaurants selbst zu betreiben und weitere 15 Standorte an erfolgreiche Franchisepartner aus der jeweiligen Region zu übergeben. 

Vapiano bietet in den Restaurants mediterrane Gerichte wie Pizza und Pasta, die frisch vor den Augen des Gastes zubereitet werden. Seit ihrem Börsengang im Jahr 2017 hatte die Kette mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu kämpfen und immer wieder versucht, mit Anpassungen gegenzusteuern. Die Gastronomie-Schließungen zur Eindämmung des Coronavirus hatten die Probleme verschärft und zur Insolvenz geführt. (red.)

Franchise-Geber Vapiano: Kaufinteressent für Österreich will Marke erhalten

Der Konkurs der Restaurantkette Vapiano in Deutschland hatte auch einen Insolvenzantrag der österreichischen Tochter zur Folge. Die Franchise-Standorte der Marke waren in beiden Ländern weiterhin zahlungsfähig. Wie das Gastronomie-Portal Food-service.de berichtet, scheint für die Vapiano-Restaurants in Österreich ein Käufer gefunden zu sein.

Zwölf Standorte gibt es in Österreich. Wenn das Handelsgericht Wien die insolvenzrechtliche Genehmigung erteilt, will sie nun der österreichische Caterer und Gastro-Unternehmer Josef Donhauser übernehmen Dem Bericht zufolge sollen sie dann unter der Marke Vapiano weitergeführt werden. „Das gastronomische Angebot der österreichischen Vapiano-Restaurants hat bis zur coronabedingten Schließung sehr gut funktioniert. Vapiano Österreich war für die Gruppe ein wirtschaftliches Asset, das unverschuldet in den Konkurs der deutschen Muttergesellschaft hineingezogen wurde“, so Josef Donhauser laut Food-service.de.

Das Kaufangebot wurde bereits vom Insolvenz-Verwalter angenommen, der Kaufpreis wird dabei nicht öffentlich gemacht. Ab dem 15. Mai sollen je nach Corona-abhängigen Rahmenbedingungen die einzelnen Standorte wiedereröffnen. Die Restaurants in Österreich waren demnach unter den umsatzstärksten der gesamten Vapiano-Gruppe. Das Catering- und Gatronomie-Unternehmen von Josef Donhauser, die DoN Group, gilt als eine der größten privat geführten österreichischen Catering-Firmen und ist im In- und Ausland aktiv. (red.)

Vapiano-Verkauf: Franchisenehmer-Gruppe und Alteigentümer legen gemeinsames Angebot vor

Nachdem die Restaurant-Kette Vapiano im März Insolvenz angemeldet hatte, steht das Unternehmen nun zum Verkauf. Wie das Gastronomieportal Food-service.de berichtet, haben nun 17 Franchise-Nehmer gemeinsam mit einem der Alteigentümer ein Angebot vorgelegt, um einen Großteil der Restaurants zu retten.

Dem Bericht zufolge wollen die Insolvenzverwalter bis Ende Mai einen Käufer gefunden haben. Die 54 vom Unternehmen selbst betriebenen Standorte können in Teilen oder gemeinsam erworben werden. Gleich zwei Alteigentümer haben dabei Interesse angemeldet: Unabhängig voneinander wollen sie um die 30 Restaurants als Portfolio sowie die Markenrechte erwerben. 

Einer der Alteigentümer hat dabei die 17 Franchise-Partner ins Boot geholt. Sie sind vom Konkurs nicht direkt betroffen; 21 der insgesamt 25 Franchise-Standorte sind aktuell wieder mit einem Abhol- und Lieferservice für ihre Kunden da. Die Idee für den Kauf: Erhalten sie gemeinsam den Zuschlag würden die Franchisenehmer lohnende Restaurants in ihrer Region übernehmen und fortführen. Kommt es zu einem Verkauf an einen anderen Investor, haben sie allerdings angekündigt, auch ein Kündigen der Franchise-Verträge in Betracht zu ziehen.

Vapiano hatte am 20. März 2020 mitgeteilt, zahlungsunfähig zu sein - aufgrund des drastischen Umsatz- und Einnahmenrückgangs hätten am Ende fast 37 Millionen Euro gefehlt. (red.)

Neue Karte, neuer Restauranttyp: Franchisesystem Vapiano will 2020 aus dem Tief kommen

Seit ihrem Börsengang im Jahr 2017 erlebte die Gastronomie-Kette Vapiano eine schwierige Entwicklung – dennoch sieht Joachim Rehkämper, Vice President Germany bei Vapiano, positive Vorzeichen für 2020. In einem Interview mit dem Fachportal Food-service.de nennt er Pläne, mit denen die Kette aus dem Tief kommen will.

Wie Rehkämper im Interview erläutert, überprüft Vapiano unter anderem kontinuierlich die Wirtschaftlichkeit der Restaurants. Derzeit gehören zu Vapiano weltweit 230, davon in Deutschland 80 Standorte, die teils im Eigenbetrieb und teils von Franchisenehmern geführt werden. Vier Restaurants stehen dabei laut Rehkämper aktuell auf dem Prüfstand – weniger lohnende Standorte will das Unternehmen aufgeben. Zugleich kündigt der Vize-Deutschlandchef an, mit einem neuen Restauranttyp künftig auch Standorte ermöglichen zu wollen, die mit weniger Umsatz erfolgreich betrieben werden können.

Neu aufgestellt hat Vapiano nach Aussage von Rehkämper auch das Trainingskonzept für die Mitarbeiter; zudem ist für Januar eine überarbeitete Speisekarte angekündigt. Ziel dabei ist unter anderem die Verkürzung der Kochzeiten, um die Wartezeit für die Kunden zu verbessern. In einem Pilotprojekt werde auch eine neue Küchenlogistik getestet. Das vollständige Gespräch mit Joachim Rehkämper, der selbst als Franchise-Partner mit seiner Frau drei Vapiano-Restaurants betreibt, ist hier nachzulesen. (red.)

Börsenkurs im Keller: Gastronomie-Franchise-System Vapiano sieht dennoch erste positive Effekte der Neuausrichtung

2017 war das 2002 gegründete Gastronomie-Franchise-System Vapiano an die Börse gegangen. Rund 24 Euro kostete eine Aktie beim Börsenstart. Doch ein Blick auf den aktuellen Kurs zeigt: Die Entwicklung des Unternehmens schmeckt den Anlegern zurzeit überhaupt nicht.

Vapiano setzt unter anderem auf italienisches Essen im Fast-Casual-Stil, auf ein modernes Ambiente, digitale Bestellmöglichkeiten und Mitnahme- und Liefermöglichkeiten. Auf klassische Bedienung am Tisch wird weitgehend verzichtet. Wie Vapiano mitteilt, ist der Konzernumsatz der ersten neun Monate um 9,3 Prozent bzw. 25,2 Millionen Euro auf 295,5 Millionen Euro gestiegen.

„Die Geschäftsentwicklung im dritten Quartal ist im Rahmen unserer Erwartungen verlaufen, entsprechend können wir unsere Gesamtjahresprognose für das Jahr 2019 bestätigen. Wir haben einen klar definierten Plan, um unsere Attraktivität für unsere Gäste weiter zu steigern“, kommentiert Vanessa Hall, CEO der Vapiano SE, die Entwicklung.

Flächenbereinigt im Minus

Ein Blick auf die flächenbereinigte Entwicklung spricht eine andere Sprache. Hier sank der Umsatz um 4,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In den ersten neun Monaten des Jahres 2019 machte die Gastronomie-Kette einen Verlust in Höhe von 46,1 Millionen Euro. Deutlich mehr als im gleichen Zeitraum 2018, als das Minus 29,4 Millionen Euro betrug. Entsprechend skeptisch sind die meisten Einschätzungen zur Unternehmensentwicklung in den Medien. Und auch die Anleger scheinen nicht allzu viel Vertrauen in den Sanierungskurs zu haben: Gestern, am 25. November 2019, war der Börsenkurs auf das Allzeittief von 3,90 Euro gefallen.

Vapiano zählt aktuell rund 235 Restaurants in 33 Ländern. Geführt werden die Standorte teils vom Unternehmen selbst, teils in Kooperation mit Franchisepartnern, aber auch im Rahmen von Joint Ventures. (red.)

Franchise-Nehmer von Vapiano wird neuer Vice President Germany des Unternehmens

Die Gastronomie-Kette Vapiano, die seit ihrem Börsengang im Jahr 2017 mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu kämpfen hat, hat einen neuen Vice President Germany. Wie das Onlineportal Food-service.de berichtet, übernimmt der Franchise-Partner-Sprecher Joachim Rehkämper die neu geschaffene Stelle.

Der 53-Jährige betreibt gemeinsam mit seiner Frau Dijana in Münster zwei Vapiano-Restaurants und in Osnabrück ein weiteres, die nun seine Frau allein führen wird; zudem ist er Sprecher der deutschen Franchise-Nehmer. In seiner neuen Rolle soll er vor allem an der Verbesserung von Prozessen und Strukturen in den Restaurants und bei den unterstützenden Funktionen mitwirken. Zudem soll sein Fokus auf dem deutschen Markt liegen, während die neue CEO Vanessa Hall vor sich allem aufs Internationale konzentrieren soll. Dem Bericht zufolge will Rehkämper vor allem die „Guest Experience“ betrachten: So soll es eine neue Speisekarte geben, die den Kochprozess und damit auch die Wartezeit verkürzt.

Vapiano ist derzeit in 33 Ländern mit rund 230 Restaurants vertreten. Das Unternehmen schloss das vergangene Jahr bei einem Umsatz von rund 372 Millionen Euro mit einem Verlust von 101 Millionen Euro ab – bis 2021 will es wieder schwarze Zahlen schreiben. (red.)

Trotz roter Zahlen: Vapiano setzt Auslandswachstum fort

Das Fast-Casual-Konzept Vapiano machte in den letzten Wochen vor allem mit schlechten Nachrichten Schlagzeilen: So verzögerte sich der Verkauf des US-Geschäfts, Ende August trat zudem der Vorstandsvorsitzende zurück . Obwohl das Unternehmen in diesem Jahr erneut mit einem Verlust rechnet, wächst es international weiter.

Wie Vapiano mitteilt, eröffnete der arabische Franchise-Partner Al Ahlia Trading den dritten Standort im Emirat Abu Dhabi. Ein weiteres Restaurant in Dubai werde zudem gerade gebaut. Insgesamt zählt Vapiano derzeit sechs Restaurants in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Auch in Europa wächst die Kette weiter: Nach einem Franchise-Partner-Wechsel im Baltikum in Finnland eröffnete Mitte Juni in Tallinn ein neuer Standort. Neuer Partner ist die Apollo Group, die den bisherigen Franchise-Nehmer, die Piano Group OÜ, übernommen hat. Insgesamt betreibt diese drei Vapiano-Restaurants in Tallinn sowie jeweils eines in Tartu und Vilnius und zwei in Helsinki. Nach Abschluss der Übernahme will die Apollo Group weitere Standorte eröffnen. Und auch in Deutschland meldet Vapiano eine Neueröffnung: in Ulm.

Insgesamt ist die Gastronomie-Kette aktuell in 33 Ländern mit rund 230 Restaurants vertreten. Das Unternehmen erzielte  im vergangenen Jahr einen Umsatz von rund 372 Millionen Euro, schloss das Jahr jedoch mit einem Verlust von 101 Millionen Euro ab. Die Restaurant-Kette versucht nun mit verschiedenen Maßnahmen gegenzusteuern. Einem Bericht der „Zeit“ zufolge erwartet Vapiano für 2019 einen Verlust  im mittleren zweistelligen Millionenbereich. Ziel sei es, bis  2021 wieder schwarze Zahlen zu schreiben. (red.)

Stockender Verkauf des US-Geschäfts, Rücktritt des Vorstandsvorsitzenden: Neue Turbulenzen beim Franchisesystem Vapiano

Seit ihrem Start im Jahr 2002 wuchs die Restaurantkette Vapiano sowohl mit Eigenbetrieben als auch mit Franchise-Partnern – anfangs sehr erfolgreich. Doch seit dem Börsengang im Jahr 2017, der das weitere Wachstum unterstützen sollte, wurde die Entwicklung schwieriger. Zum Jahresbeginn kündigte Vapiano den Verkauf des gesamten Geschäfts in den USA an. Verschiedenen Medienberichten zufolge wurde dieser bisher jedoch nicht vollzogen. Wie Vapiano gestern mitteilte, hat nun der Vorstandsvorsitzende der Vapiano SE, Cornelius Everke, seinen Rücktritt zum 31. August angekündigt.

Begründet wird der Rückzug mit persönlichen Gründen, laut Pressemitteilung will der Aufsichtsrat nun seine Vorsitzende Vanessa Hall vorübergehend als Mitglied und Vorsitzende in den Vorstand entsenden. Sie sei bereit, das Unternehmen bis mindestens Ende April 2020 zu führen. Eine dauerhafte Nachfolge müsse dann in einem strukturierten Prozess gefunden werden.

Verkauf des US-Geschäfts nicht realisiert

Der Verkauf der Vapiano-Restaurants und Firmenanteile in den USA war im Januar dieses Jahres bekannt gemacht worden: Vertragspartner war die kalifornische Beteiligungsgesellschaft Plutos Sama. Da diese bisher die vereinbarte Summe nicht aufbrachte, hat Vapiano nun jedoch die vereinbarte Exklusivität aufgehoben, sodass fraglich ist, ob der Verkauf stattfinden wird.

Vapiano verzeichnete im vergangenen Jahr einen Umsatz von rund 372 Millionen Euro, schloss das Jahr jedoch mit einem Verlust von 101 Millionen Euro ab: Grund waren Medienberichten zufolge vor allem hohe Abschreibungen und gestiegene Betriebskosten im Zuge des Wachstums. Zudem verringerte sich der Umsatz auf gleicher Fläche um ein Prozent. Der Jahresabschluss hatte mehrfach verschoben werden müssen, da noch Verhandlungen über einen Kredit liefen, der dann Ende Mai zugesagt wurde.

Insgesamt ist Vapiano aktuell in 33 Ländern mit rund 230 Restaurants vertreten. Neben dem offenbar zu schnellen Wachstum hatte das Unternehmen auch weitere Probleme identifiziert : etwa durch die zu große Vielfalt der angebotenen Gerichte und zu lange Wartezeiten für die Gäste. (red.)

Gastronomie-Franchise-System Vapiano: Verluste, Schließungen und verlangsamtes Wachstum

Der einstige Shootingstar des deutschen Gastronomie-Franchising Vapiano ist in Turbulenzen geraten. Nachdem das 2002 gegründete Unternehmen die Bekanntgabe seiner Geschäftszahlen für 2018 bereits dreimal verschoben hatte, wurde nun seine wenig erfreuliche Bilanz veröffentlicht.

Wie Vapiano mitteilt, belief sich der Verlust im Jahr 2018 auf 101 Millionen Euro. Eine enorme Zahl. Denn der Gesamtumsatz der Gastronomiekette belief sich im vergangenen Jahr auf 372 Millionen Euro. Als Grund für die negative Entwicklung sieht Vapiano einem Bericht der Welt zufolge unter anderem ein zu stark forciertes Wachstum nach dem Börsengang Mitte 2017. Nun sollen alle nicht profitabel arbeitenden Standorte geprüft und bei Bedarf auch geschlossen werden.

Eher 240 als 330 Standorte bis 2020

2018 verbuchte Vapiano weltweit 32 Neueröffnungen und sechs Schließungen. Die Gesamtzahl der Restaurants wuchs damit auf 231 Restaurants in 33 Ländern. Etwa 80 davon befinden sich in Deutschland, jeweils 17 in Österreich und Frankreich. Take away- und Lieferservice-Stationen waren zum Ende des Geschäftsjahres in 129 Restaurants implementiert. In den kommenden Jahren will Vapiano nun das Expansionstempo verlangsamen, sich mehr auf die Profitabilität konzentrieren und stärker auf wenige europäische Kernmärkte wie Deutschland, Österreich und Frankreich fokussieren. Das Franchising soll verstärkt werden. Für das Jahr 2019 plant Vapiano zehn bis 15 Neueröffnungen. Zur voraussichtlichen Zahl der Schließungen macht das Unternehmen keine Angaben. Im Sommer 2018 hatte Vapiano noch angekündigt, bis zum Jahr 2020 auf 330 Standorte wachsen zu wollen. Vapiano betreibt seine Restaurants teils selbst und teils in Kooperation mit Franchisepartnern oder im Rahmen von Joint Ventures.

Bestell- und Abholkonzept soll bleiben

Auch die Abläufe in den Restaurants sollen verändert werden, um ein besseres Gasterlebnis zu ermöglichen. Vapiano setzt im Grunde auf ein Selbstbedienungskonzept, bei dem die Speisen an verschiedenen Stationen bestellt und auf eine Karte gebucht werden. Über einen Buzzer erfahren die Gäste, dass ihr Essen an der Theke zu Abholung bereitsteht. Bezahlt wird an einer Checkout-Kasse beim Verlassen des Restaurants. An diesem Modell will Vapiano festhalten. Geplant ist aber, die Wartezeiten zu verkürzen und die Speisekarte zu straffen. Auch die Attraktivität und Atmosphäre in den Abendstunden soll durch entsprechende Maßnahmen gesteigert werden. Zudem ist geplant, den Ausbau der Take away- und Home Delivery-Services zu überprüfen und anzupassen. Einer der Hauptkonkurrenten im Italo-Food-Segment ist L’Osteria. Dieses Gastronomie-Franchise-System setzt auf klassische Bedienung und zählt aktuell zu den am stärksten wachsenden Gastronomie-Konzepten Deutschlands. Hinter L’Osteria steht unter anderem Friedemann Findeis, der auch an der Gründung des Systemgastronomie-Konzepts Vapiano beteiligt war. (red.)

VAPIANO
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