Der Weg in die berufliche Selbstständigkeit: Die wichtigsten Infos

Die 3 Schritte auf dem Weg zur erfolgreichen Existenzgründung: Hier klicken!

Jeder, der sich selbstständig machen und ein Unternehmen gründen möchte, steht vor den gleichen Fragen: Wie gehe ich vor? Womit fange ich an? Was muss ich wissen und beachten? Was kostet eine Existenzgründung? Und wie lange dauert es, bis ich davon leben kann? Wer hilft mir bei der Finanzierung? Woher weiß ich, ob die Geschäftsidee oder das Geschäftskonzept am Markt angenommen wird? Und überhaupt: Habe ich das "Zeug" zum Unternehmer?

1. Schritt: Ausführliche Recherche zu Gründungsmöglichkeiten und Herausforderungen 

 

Existenzgründung – ja oder nein? Wer "ja" sagt und sein eigener Chef oder die eigene Chefin sein möchte, bringt bereits eine hervorragende Gründer-Motivation mit. Sie ist Teil dessen, was allgemein als Unternehmergeist oder Entrepreneurial Spirit bezeichnet wird. Selbstständig machen ist mehr als nur frei und selbstbestimmt sein... 

 

Jede Existenzgründung setzt Motivation und Einsatzbereitschaft voraus

 

Eine Grundvoraussetzung für die berufliche Selbstständigkeit heißt nämlich: Bereitschaft zum überdurchschnittlich langen und harten Arbeiten. Gerade in der Startphase bleibt einem Existenzgründer wenig Zeit fürs Privatleben. Mit Rückschlägen umzugehen gehört ebenso zum Rüstzeug für eine Unternehmensgründung. Der Wille zum Erfolg muss krisenfest sein. Umgekehrt: Wer allein aus einer Arbeitslosigkeit heraus zum Gründer wird oder mit der Pflichterfüllungs-Mentalität eines Arbeitnehmers herangeht, hat eine größere Chance... und zwar zu scheitern.

 

Idee und Marktchancen analysieren

 

Das Wichtigste, was ein Gründer benötigt, ist eine erfolgversprechende Geschäftsidee. Der Idee kann sowohl eine Innovation oder eine patentierte Erfindung zugrunde liegen. Neben einem neuen Produkt oder einer neuen Serviceleistung kann es sich bei der Idee auch um eine neue, starke und einprägsame Marke oder ein unverwechselbares Design handeln. Beides weckt Emotionen und erzeugt somit Kaufanreize. Ob das Geschäftskonzept eine reelle Erfolgschance hat, lässt sich mit fundierten Marktanalysen prüfen.

 

 

Wer selbstständig ist, braucht Nachfrage

 

Eine weitere Chance für die Existenzgründung bietet die Identifikation einer Marktlücke. Es heißt ja, Selbstständige arbeiten in ihrem Traumjob. Viele gründen ihr Unternehmen aus einer bestehenden Beschäftigung heraus, weil sie eine Marktlücke entdeckt haben oder ihr früherer Arbeitgeber die Idee und ihr Potenzial ignoriert hat. 

Wer keine Idee für eine Gründung hat, kann per Franchising ein bereits erfolgreich erprobtes Geschäftskonzept umsetzen. Sich in einem Franchise-Netzwerk selbstständig machen heißt, eine solche Geschäftsidee gegen Gebühr zu "mieten". Einen Überblick plus Informationen und Inspirationen bieten Franchise-Messen und Online-Portale. Kurzum: Es gibt vielerlei Wege zum Start für Selbstständige. 

 

 

Unternehmensnachfolge statt Neugründung?

 

Übrigens muss ein Start nicht immer als neue Unternehmensgründung erfolgen: Eine Option ist die Unternehmensnachfolge. Denn viele KMU und Familienbetriebe in Deutschland suchen händeringend einen Menschen, der das Geschäft im Rentenalter oder Krankheitsfall des ursprünglichen Gründers oder Inhabers übernimmt. Branchenverbände und Organisationen wie die Handwerkskammern oder die Industrie- und Handelskammern (IHK) helfen gern weiter. Sie kennen "ihre" Betriebe. Sie wissen, wo eine Unternehmensnachfolge gesucht wird und vermitteln die Kontakte.

 

 

2. Schritt: Die eigene Gründung ordentlich konzipieren und planen

 

Schritt zwei der Unternehmensgründung heißt Konzeption und Planung. Spätestens hier muss der Chef in spe über die Rechtsform des Unternehmens entscheiden, sofern er es als Kapitalgesellschaft gründet und nicht etwa freiberuflich arbeiten möchte. In den meisten Fällen wird als GmbH, GmbH i.G. oder – bei mehreren Gesellschaftern – unter der moderneren Rechtsform UG gestartet. Herrscht Klarheit oder Einigung über "alles, was Recht ist", können die Gewerbeanmeldung und die Eintragung ins Handelsregister erfolgen. 

 

 

Gut informiert und vorbereitet gründen

 

Als nächstes sollte der Businessplan oder Geschäftsplan ausgearbeitet werden. Er ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Existenzgründung und besteht als umfassendes schriftliches Dokument aus mindestens 15, idealerweise 20 oder mehr Seiten. Der Plan ist die Leitlinie für den Start und das unternehmerische Handeln. Vor allem aber muss er die potenziellen Kreditgeber von den Erfolgsaussichten des Unternehmens überzeugen. Seit der Bankenrichtlinie Basel III und der Euro- bzw. Bankenkrise sind die Kreditinstitute vorsichtiger bei der Vergabe von Geldern.

Das umfassende Geschäftsplan-Dokument erklärt das Geschäftsmodell für die Existenzgründung ausführlich und in einer kurzen Zusammenfassung. Er enthält plausible Marktrecherchen sowie Zielgruppen- und Bedarfsanalysen und ein Marketingkonzept, das offenlegt, mit welchen Werbeaktionen die Kundengewinnung angepeilt wird. Ein bedeutendes Kapitel des Plans stellt eine möglichst präzise Vorausberechnung des Finanzierungsbedarfs samt Eigenkapital und benötigter Kredite dar. Sie enthält alle Kosten für Kauf oder Miete der Immobilie, Beschaffung der Betriebsmittel und Waren, Gehälter von Mitarbeitern sowie eigene Lebenshaltungskosten für sechs, neun oder zwölf Monate, bis der Betrieb voraussichtlich Gewinn abwirft. Hilfe für die Erstellung eines "bankgerechten" Geschäftsplanes bieten Gründungs- bzw. Unternehmensberater.

 

 

Fördermittel und Kapitalgeber für die Unternehmensgründung finden

 

Für die Kreditverhandlungen gilt: Nicht nur die schriftlichen Dokumente müssen überzeugen. Auch der Unternehmer selbst. Wer sich selbstständig macht, tritt nicht als "Bittsteller" auf. Sondern als Mensch, der fest an den Erfolg seiner Idee und seines Konzepts glaubt. Er strahlt die entsprechende Tatkraft und Dynamik aus. Schließlich wollen die Bankberater sicher sein, dass sich ihre Investition verzinst anstatt verlorenzugehen.

In Puncto Geld und Finanzierung für seine Unternehmensgründung sollte GründerInnen aber auch Alternativen zu klassischen Bankkrediten prüfen. Möglicherweise ist ein bereits bestehendes Unternehmen an dem Produkt zur Erweiterung des eigenen Portfolios interessiert und bietet eine Beteiligung oder ein Joint Venture an.

 

 

Information über alternative Geldquellen einholen

 

Innovative Start-ups können sich ihre Finanzierung über Venture Capital- oder Risikokapitalgesellschaften sichern. Diese lassen sich jedoch in der Regel ein Mitspracherecht im Unternehmen für einen bestimmten Zeitraum einräumen. Eine weitere Möglichkeit zur Geldbeschaffung bieten die sogenannten Business Angels. Meist handelt es sich dabei um wohlhabende ehemalige Geschäftsleute oder Manager im Ruhestand, die über entsprechende Mittel verfügen. Sie bieten dem Gründer meist auch eine fundierte Beratung als Coaches und Mentoren an. Last but not least kann die Anschubfinanzierung auch über das immer populärere Crowdfunding erfolgen. Bisher wurden auf diese Weise aber vor allem Projekte wie Filme oder Musikalben ermöglicht.

 

 

Welche Fördermittel gibt es?

 

Das Eigenkapital kann, ja sollte über Fördermittel aufgestockt werden. Dabei handelt es sich um Gelder der öffentlichen Hand, die Gründern Starthilfe geben oder zum Beispiel Bauherren für energetische Sanierungen gewährt werden. Bekannteste Kreditgeber dafür sind die staatliche KfW-Förderbank sowie die Landesbanken. Da diese Organisationen meist nicht nach Gewinnmaximierung streben, sondern die Wirtschaft ankurbeln sollen, bleiben ihre Zins- und Rückzahlungs-Konditionen äußerst günstig. Beantragen lassen sich die öffentlichen Mittel jedoch nicht direkt bei den Anbietern. Sowohl Antrag als auch Auszahlung erfolgen über die Hausbank bzw. ein klassisches Kreditinstitut.

Neben der KfW stehen weitere Fördertöpfe zur Wahl, die "angezapft" werden können. Die Europäische Investitionsbank zum Beispiel unterstützt kleine und mittelständische Unternehmen. Ihre Darlehen zeichnen sich ebenfalls durch günstige Zinsen aus. Denn auch diese Bank verfolgt nicht das Ziel, Gewinne zu erwirtschaften. Allerdings muss die Tätigkeit des Unternehmens den EU-Zielen dienen. Deren Schwerpunkt liegen in den Sektoren Energie, Industrie und Infrastruktur. Last but not least: Wer sich in Deutschland als Arbeitsloser selbstständig macht, kann Gründungszuschüsse bei der Agentur für Arbeit beantragen. Diese Zuschüsse sollen die Lebenshaltungskosten in der Startphase absichern. Sie müssen nicht zurückgezahlt werden.

 

 

Erfolg starten ist nicht nur mit eigenen Ideen möglich

 

Ist die Finanzierung unter Dach und Fach, können gegebenenfalls Lizenzen erworben oder Patente eingereicht werden. Innovative Produkte oder Dienstleitungen bilden ein Alleinstellungsmerkmal. Und je klarer dies kommuniziert wird, desto größer sind die Erfolgschancen am Markt. Doch das Rad muss nicht immer neu erfunden werden: Wer sich für die Teilnahme an einem Franchise-System entscheidet, sichert sich ein exklusives Vertriebsgebiet und „pachtet“ dafür ein Geschäftsmodell, das sich andernorts bereits erfolgreich etabliert hat. Für den zukünftigen Franchisenehmer heißt es in dieser Phase: Informationen über eine Reihe an Franchisegebern einholen, eine Auswahl treffen und sich um die Lizenzen bewerben. Die Schritte bis zur Unterzeichnung des Franchise-Vertrages gleichen denen einer herkömmlichen Unternehmensgründung – von der Geschäftsplanung über die Finanzierung bis hin zur Handelsregister-Eintragung. Mit dem Unterschied, dass der Franchisegeber seine Partner bei Planungen und Verhandlungen umfassend unterstützt.

Für den klassischen Existenzgründer ist es hingegen wichtig, selbst eine einprägsame Marke, ein Corporate Design und eine Firmenphilosophie zu kreieren. Sie sollte bereits im Businessplan umrissen sein. 

 

 

3. Schritt: Die Eröffnung und der Start der eigenen Selbstständigkeit

 

Die Phase drei des Weges in die Selbstständigkeit heißt Geschäftsstart und Eröffnung. Der eigentlichen Eröffnung gehen aber noch eine Reihe von Schritten voraus. 

Für Handels- oder Gastronomiebetriebe, aber auch für viele Dienstleister im B2C-Bereich ist die Frage des Standortes vorrangig. Benötigt der Betrieb eine stark frequentierte Lage – beispielsweise in einer Fußgängerzone oder einer Shopping-Mall? Muss er für Autofahrer gut erreichbar sein und Parkplätze haben? Sollte Büro-Infrastruktur vorhanden sein? Ist eine Halle erforderlich – ggf. in einem Gewerbegebiet? Nach einer eingehenden Standortsuche und Standortanalyse kann die Immobilie – sofern nötig – angemietet, gekauft oder gebaut werden.

 

 

Beschaffung, Mitarbeiter-Gewinnung und Verkaufsstart

 

Nächster Punkt ist die Einrichtungsplanung und die Beschaffung der Betriebsmittel wie Maschinen oder Geräte. Für viele Betriebe wie etwa Restaurants, Beauty Studios oder Feinkostgeschäfte spielt das Ambiente eine wichtige Rolle und entscheidet mit über die Kundengewinnung. Daher sind entsprechende Investitionen unerlässlich. In die Phase vor der Eröffnung fällt auch die Anschaffung der Fahrzeugflotte und sonstiger – auch elektronischer – Logistik. Jetzt müssen auch die Mitarbeiter gesucht und eingestellt werden. Die Maxime dabei lautet: genügend Mitarbeiter, um auch Spitzenzeiten abfangen zu können. Wer schon am Eröffnungstag Schlangen von wartenden Kunden an seinen Kassen nicht "abarbeiten" kann, wird die meisten der Interessenten kaum ein zweites Mal als Kunden begrüßen können. 

 

 

Rechtzeitig ans Marketing denken

 

Auch die Aktivitäten im Marketing dürfen nicht erst am Tag des tatsächlichen Geschäftsbetriebes aufgenommen werden. Schließlich sollen die potenziellen Kunden und Zielgruppen ja rechtzeitig informiert werden. Erst dann wissen viele Menschen Bescheid, wann und wo der neue Betrieb öffnet. Es wäre aber katastrophal, sie dann vor leeren Regalen stehen zu lassen. Oder sie mit leeren Händen zu verabschieden. Wareneinkauf, Lager-Bestückung – all das erwartet der Neukunde schon am ersten Tag vollständig. Als sinnvoll fürs Marketing in der Startphase haben sich Eröffnungs-Aktionen erwiesen. Im Handel könnten dies zum Beispiel POS-Maßnahmen sein. Branchenübergreifend erleichtern Sonderrabatte oder Gutscheine die Kundengewinnung.

 

 

Brauche ich einen Gründungsberater?

 

Vor den Schritten zur Gründung gilt es, eine grundsätzliche Frage zu klären: Reicht mein Wissen für eine Unternehmensgründung wirklich aus? Selbstständige mögen oder sollten Profi in ihrer Branche sein. Was damit nicht einhergeht, ist Professionalität in Sachen Recht und Unternehmertum. Das Geschäftsleben erzwingt jedoch beide "Typen": den Fachmann im Beruf wie den Kaufmann und Manager. Jemanden, der Mitarbeiter führen, Geld und Gewinne erwirtschaften und mit Steuern und Finanzamt umgehen kann. Manches erlernt der Neu-Unternehmer im Laufe der Zeit, aber er benötigt es von Anfang an.  

Einen Unternehmensberater zu engagieren heißt, zusätzliches Geld zu investieren. Doch dies rechnet sich meistens. Denn der Berater hilft, die wirtschaftlich richtigen und vorteilhaften Entscheidungen zu treffen. Er kann den Existenzgründer vor schwerwiegenden Irrtümern schützen. In praktisch allen Branchen bieten spezialisierte Gründungsberater ihre Dienste an. Auch Wirtschaftsprüfer und Fachleute der IHK oder Handelskammer können helfend eingreifen. Erst das Know-how und die Erfahrungen dieser Consultants ermöglichen zum Beispiel profunde Marktanalysen. Sie geben Tipps und bieten belastbare Prüfungen, ob die Geschäftsidee eine reelle Chance auf Annahme bei der Zielgruppe vor Ort hat.

 

 

Gemeinsam Businessplan erstellen und Wirtschaftsförderung sichern

 

Unternehmensberater helfen bei der Erstellung eines professionellen Businessplans, denn allein sie besitzen die Kenntnisse über die Anforderungen der Kapitalgeber. Sie begleiten den Firmengründer bei Kreditverhandlungen und bieten ihm Coaching und Mentoring – zum Beispiel in Sachen Management und Personalführung oder Finanzen, Umsatz- und Liquiditätsplanung. 

Eine Alternative bieten auch hier die Business Angels, die als vermögende Privatleute oder Ex-Manager gern in überzeugende Start-ups investieren. Mit ihrer Erfahrung können sie häufig die Rolle des Unternehmensberaters in Sachen Mentoring, Coaching oder Geschäftsplanung einnehmen.

 

 

Wird die Gründungsberatung staatlich gefördert?

 

Neben den Sach-Investitionen in die Unternehmensgründung lässt sich auch die Beratung für Existenzgründer mit staatlichen Mitteln fördern. Denn dies ist ein zentrales Anliegen der Regierungen besonders in Deutschland und Österreich: Menschen zu fördern, die eine neue Geschäftsidee umsetzen, sich selbstständig machen und somit Arbeitsplätze schaffen (in der Schweiz findet Förderung häufiger auf privatwirtschaftlicher statt öffentlicher Basis statt). 

In Deutschland bezuschussen die Fördertöpfe der Bundesländer die Gründungsberatungen. Je nach Land wird das Gründercoaching mit bis zu 80 Prozent der Kosten bezuschusst. Coaching-Schwerpunkte sind vor allem die Marktanalysen und die Erstellung der Geschäftspläne. Gezahlt werden die staatlichen Gelder selbst dann, wenn es nach der Beratung nicht zur Firmengründung kommt.  

Übrigens kommen die staatlichen Mittel nicht nur Existenzgründungen zugute: Auch für Folgeinvestitionen wie zum Beispiel für die Anschaffung neuer Produktionsanlagen oder die Eröffnung weiterer Geschäftsstellen können Unternehmen finanzielle Unterstützung beantragen. Und wer sich aus der Arbeitslosigkeit heraus selbstständig macht, kann sich bis zu 70 Prozent seines Vorgründungs-Coachings bezuschussen lassen. Dieser Gründungszuschuss durch die Agentur für Arbeit muss nicht zurückgezahlt werden.

 

 

Fazit: Jede Existenzgründung braucht einen Leitfaden

 

Ob neue Geschäftsidee oder erfolgreiches Franchising, ob Neugründung oder Nachfolge: Jede Existenzgründung benötigt eine intensive Planung und Vorbereitung. Information ist das A und O, auch bei Fragen des Rechts. Eine ausreichende Finanzierung bildet das Fundament jeder neuen Firma. Beratung ist von immensem Vorteil. Mit diesem Rüstzeug kann das Vorhaben umgesetzt werden und der Existenzgründer beginnen.

 

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