12/21/2018

Werbebanner und ihre Wirkung. Vor- und Nachteile

Auch ein Franchise-Unternehmen muss sich zunächst fest auf dem Markt etablieren, um später gesund wachsen zu können. Ein wichtiger Bestandteil auf diesem Weg ist das Marketing. Franchise-Geber wissen das. Nur mit einer ausgeklügelten Strategie schaffen es Firmen, sich gegen die Konkurrenz zu behaupten. Ist dies erst einmal geschafft, bedeutet es aber nicht, dass man damit aufhören sollte, neue Kunden zu akquirieren. Auch hier ist Werbung ein Mittel, auf das kein Unternehmen verzichten kann. Experten empfehlen einen Mix aus Offline- und Online-Marketing, um eine größere Zielgruppe anzusprechen. Denn das Problem liegt oft darin, dass sich Firmen nur auf einen Bereich fokussieren – seit einigen Jahren liegt der Trend ganz klar bei den Sozialen Medien, Suchmaschinenoptimierung und der Internet-Werbung. Doch auch Printprodukte dürfen nicht in Vergessenheit geraten. Ein Beispiel dafür sind Werbebanner. Doch inwiefern wirken sich diese positiv auf das Kaufverhalten potenzieller Kunden aus und können sie wirklich im Zeitalter der Digitalisierung gegen Online-Werbung bestehen?

 

 

Die Zukunft liegt nicht nur im Internet

Das World Wide Web verspricht schier grenzenlose Möglichkeiten. Mit nur wenigen Klicks können Unternehmen eine effektive Werbekampagne starten und im Idealfall eine große Reichweite erzielen. Selbstverständlich stellen digitale Werbebanner stets eine Option dar. Diese werden am Bildschirmrand eingeblendet und sollen das Interesse der User wecken. Dies geschieht mit einem aussagekräftigen Logo, einem Slogan oder durch ein Video, welche die Emotionen des Betrachters ansprechen. Gleichzeitig liegt darin aber auch das Problem. Denn immer mehr Internetnutzer fühlen sich durch die eingeblendete Werbung gestört. Vor allem dann, wenn das Banner ungefragt in Form eines Pop-up-Fensters auf dem Bildschirm erscheint. Durch die Flut an Einblendungen erzielen Firmen nämlich schnell den gegenteiligen Effekt. Das Resultat ist letztendlich, dass User einen sogenannten AdBlocker installieren, um die Werbung auszublenden. Eine Studie des BVDW beweist, dass rund ein Viertel aller Internet-Nutzer einen solchen installiert haben, um sich vor Einblendungen zu schützen. Das bedeutet: Obwohl Unternehmen weder Kosten noch Mühen gescheut haben, bleibt das Ergebnis aber überschaubar.

 

 

Werbung, die niemand übersehen kann

Selbstverständlich birgt jede Marketing-Maßnahme die Gefahr, dass sie von Konsumenten ignoriert wird. Wie bereits erwähnt, werden im Online-Bereich AdBlocker eingesetzt. Flyer, Broschüren oder Hauswerbungen wandern oftmals ungesehen in die Altpapiertonne – obwohl sie den Vorteil der Haptik auf ihrer Seite haben. Für die meisten Unternehmen ist es demnach schwierig abzuschätzen, wie erfolgversprechend eine Kampagne letztendlich ist. Trotz der ganzen Unsicherheiten gibt es aber Werbemittel, die mehr als vielversprechend sind. Zu ihnen zählen Werbebanner, die man in einer Druckerei aus hochwertigem Material herstellen lassen kann. Zu den Gängigsten zählen PVC und Mesh-Gewebe sowie LKW-Planen, die stabiler sind als normale Produkte. Unsere Empfehlung: Firmen sollten sich am besten von einem fachkundigen Experten in Sachen Werbebanner beraten lassen, um herauszufinden, welche Variante den eigenen Anforderungen am ehesten entspricht.

 

Werbebanner sind zwar auffällig, aber nicht störend

Werbebanner, -planen und Plakate haben in diesem Fall einen entscheidenden Vorteil gegenüber anderen Werbemitteln: Trotz ihrer Größe empfinden sie die meisten Konsumenten nicht als störend. Gerade in Form von Bauzaunbannern sind sie fester Bestandteil des Stadtbildes.

 

Werbebanner sind unkomplizierte Kommunikationsmittel

Zudem nehmen sowohl Spaziergänger als auch Autofahrer die versteckte Botschaft unterschwellig war. Sie werfen einen Blick auf das Banner, sehen das Logo ebenso wie den Firmennamen und behalten beides unterbewusst im Gedächtnis. Allein durch die Größe ist für jeden auf einen Blick ersichtlich, wer der Urheber der Werbemaßnahme ist und worin die Intention liegt. Daher sollten Unternehmen ihre Werbebanner auch nicht zu komplex bzw. kompliziert gestalten, denn sonst geht dieser Vorteil schnell wieder verloren. Konsumenten wollen in der Regel nicht über Werbung nachdenken. Sie mögen es unkompliziert. Wer herausfinden will, wie aussagekräftig eine Kampagne ist und ob sie wirklich die Aufmerksamkeit der Passanten auf sich zieht, sollte einen Blick auf diesen Plakat.Analyzer werfen. Mit ihm kann man eine Simulation bezüglich Outdoor-Werbung durchführen.

 

Werbebanner sind vielseitig einsetzbar

Wer genauer über dieses Thema nachdenkt, dem wird schnell auffallen, dass Banner, Planen und Plakate omnipräsent sind:

 

 

  • Sie hängen bzw. stehen am Straßenrand.

 

  • Sie werden in Einkaufspassagen platziert.

 

  • Sie zieren beinahe jeden Bauzaun einer Baustelle.

 

  • Sie schmücken als Riesenposter ganze Gebäudewände.

 

 

Besonders beliebt sind Sportveranstaltungen. Kaum ein Fußballspiel kommt ohne Werbebanner aus. Am Spielfeldrand befinden sich dutzende von Werbebannern, welche die Logos bekannter Sponsoren zeigen. Zuschauer konzentrieren sich zwar in erster Linie auf das laufende Spiel, sie nehmen die Banner im Hintergrund aber trotzdem wahr.

 

Werbebanner verschönern teilweise die Landschaft

Gerade bei Riesenpostern können sich Unternehmen der eindrucksvollen Wirkung sicher sein. Durch diese erhält man ausreichend Fläche, um die eigene Werbebotschaft zu präsentieren. Außerdem erzeugt man zwei positive Nebeneffekte: Mit der Plane verdecken Firmen unansehnliche Baugerüste, welche die Landschaft optisch in Mitleidenschaft ziehen. Ebenso verhält es sich mit Gebäuden, die ihre besten Zeiten bereits hinter sich gelassen haben.

 

 

Werbebanner sind aber auch eine Kostenfrage

Generell sind die Ausgaben für Druckerzeugnisse deutlich höher als beim Digitalmarketing (abgesehen von Suchmaschinenoptimierung). Social Media-Kanäle stehen jedem kostenlos zur Verfügung, die Reichweite ist berechenbar und ungebrochen groß. Gerade für kleinere Franchise-Unternehmen können Werbebanner daher unrentabel sein – trotz der großen Werbewirkung.

Problematisch ist es weiterhin, wenn Unternehmen kurzfristig Änderungen vornehmen müssen. Im Internet lassen sich Inhalte schnell und einfach austauschen. Eine weitere Produktion von Flyern oder Broschüren kostet nicht viel, da die Ausgaben kleiner werden, je höher die Bestellung ausfällt. Werbebanner sind aber von Grund auf relativ kostenintensiv. Hinzu kommt die Tatsache, dass Firmen nicht nur ein Banner produzieren und aufstellen lassen. Wer sich für eine deutschlandweite Plakatierung entschieden hat, benötigt daher eine Vielzahl neuer Modelle.

Ausschlaggebend für die Wirkung ist weiterhin die richtige Platzierung. Ein Display an einer gut befahrenen Kreuzung wird eine deutlich höhere Reichweite erreichen als ein Werbebanner in einer Seitengasse. Eine Hauswand direkt in der Innenstadt wird häufiger wahrgenommen als in Randbezirken. Und wenn Unternehmen ihre Banner bei einer Sportveranstaltung platzieren wollen, kostet es diese in der Bundesliga deutlich mehr als bei einem örtlichen Handballverein.

 

 

Bildquelle:
pixabay © Free-Photos (CC0 Public Domain) 
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