12/17/2015

Professionell durchstarten: Die richtige Marketingstrategie für die Existenzgründung

Jeder Unternehmer, der den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt hat, weiß, dass aller Anfang schwer sein kann. Auch mit dem perfekten Businessplan oder einem etablierten Franchise-System läuft das Geschäft manchmal nicht so recht an und es kann dauern, bis das eigene Unternehmen endlich die ersehnten schwarzen Zahlen schreibt. Neben einer soliden Planung und realistischen Vorstellungen von den Zukunftsperspektiven ist auch das Marketing ein entscheidender Stützpfeiler des erfolgreichen Starts in die Selbstständigkeit. Es gibt vielfältige Marketingstrategien, die sich an unterschiedlichste Marktsegmente und Kundengruppen richten. Den richtigen Weg für das eigene Unternehmen zu finden, ist manchmal gar nicht leicht. Franchise-Nehmer haben es an dieser Stelle etwas leichter, denn sie erhalten von ihrem Franchise-Geber in der Regel umfangreiche Unterstützung in Sachen Marketing. Aber auch andere Existenzgründer sollten in die richtige Werbekampagne investieren, denn nur wer sich am Markt etablieren kann, startet professionell durch. So setzen Existenzgründer ihre Marketingstrategie erfolgreich um.


Planung ist der halbe Erfolg
Eine Marketingkampagne sollte niemals ein Schuss ins Blaue sein. Jede Maßnahme sollte punktgenau geplant und umgesetzt werden, um keine wertvollen Betriebsmittel zu verschwenden. Gleichzeitig ist eine Marketingkampagne prägend für das Unternehmensimage und sollte den Zielen der grundsätzlichen Geschäftsidee möglichst passgenau entsprechen. Wer sein Business als Teil eines Franchise-Systems startet, kann auf etablierte Marketingstrategien zurückgreifen, was einen der größten Vorteile einer Franchise-Partnerschaft ausmacht. Wer sein Business als Franchise-Nehmer beginnt, übernimmt die Corporate-Identity des Franchise-Gebers, die auch im Hinblick auf das Marketing beibehalten werden muss. Abweichungen von den typischen Marketingstrategien sind in der Regel vertraglich ausgeschlossen. Dafür entfällt die erste und häufig sehr zeit- und kostenintensive Identitätsfindungsphase, die für Existenzgründer außerhalb eines Franchise-Systems am Anfang jeder Marketingstrategie steht.


Wer seinen Weg selbst finden muss, sollte zunächst in eine ausführliche Planungsphase eintreten. Die Definition von Zielen ist dabei der Ausgangspunkt.

  • Worauf zielt die Geschäftsidee des Unternehmens ab (Definition der gewünschten Außenwirkung)?
  • Wie können diese Ziele mithilfe einer Marketingkampagne erreicht werden?
  • Welche zusätzlichen Erwartungen sind mit der Marketingkampagne verknüpft?
  • Wer soll mit der Marketingkampagne erreicht werden (Definition der Kundengruppen)?

Mit diesen grundlegenden Fragen können zentrale Ziele definiert werden, die der Unternehmer für die gesamte Marketingkampagne präsent haben sollte. Nur mit klaren Zielen lässt sich ein schlüssiges Konzept entwickeln.

 

Wenn die Ziele definiert wurden, kann die konkrete Auswahl der passenden Marketingstrategie erfolgen. Diese Werbemaßnahmen sind vor allem für Existenzgründer geeignet:

1. Eine repräsentative Website
Im Zeitalter der digitalen Kommunikation und des Internet funktioniert nichts mehr ohne eine Website. Existenzgründer sollten ihren Kunden je nach Geschäftsmodell deshalb frühzeitig eine repräsentative Homepage zur Verfügung stellen. Dort können Produkte und Dienstleistungen vorgestellt und beworben werden und das Unternehmensimage wird durch die Gestaltung und die Inhalte der Website maßgeblich geprägt. Eine eigene Homepage ist eine sehr kostengünstige Form der Eigenwerbung. Einmal ins Leben gerufen ist es oft nur mit einem geringen Zeit- und Kostenaufwand verbunden, neue Inhalte zu integrieren. In Franchise-Systemen wird dem Franchise-Nehmer meist bereits das fertige Design einer Homepage zur Verfügung gestellt, die nach genauen Vorgaben mit Inhalten gefüllt und aktuell verwaltet werde kann.

Junge Start-Ups und Ein-Mann-Unternehmen, die sich nicht in ein Franchise-System integrieren, fahren zu Beginn ihrer Geschäftstätigkeit gut, wenn sie sich von einer Fachfirma ein Grundgerüst erstellen lassen. Wichtig ist dabei, dass das Unternehmensimage bereits im Vorfeld genau definiert wurde, damit die Homepage die Corporate Identity transportieren kann. Verschiedene Anbieter im Internet geben ihren Kunden die Möglichkeit, ihre Homepage nach einem einfachen Baukastenprinzip selbst zu erstellen. Hier sollten Unternehmer auf Qualität achten, schließlich ist die Homepage das Aushängeschild des Unternehmens. Eine ansprechende Internetseite schafft einen positiven Eindruck und kann auch langfristig die Kundenbindung beeinflussen. Tipps hierfür gibt es hier.

 

Besonders wichtig sind die folgenden Punkte :

  • Benutzerfreundliche Oberfläche
  • Vielseitige und unkomplizierte Kontaktmöglichkeiten
  • Transparenz der Inhalte im Hinblick auf die Geschäftstätigkeit und die Vertragsbedingungen
  • Aktuelle und ansprechend aufbereitete Inhalte
  • Alleinstellungsmerkmale entwickeln und dem Kunden nahe bringen
  • Texte und Grafiken sollten in einem passenden Verhältnis stehen. Zu große Textmengen schrecken Leser ab, Grafiken veranschaulichen Inhalte und lockern das Gesamtbild auf
  • Regelmäßige Wartung der Funktionalitäten, um Fehler zeitnah zu beheben

Mit einer kreativ gestalteten und gut gepflegten Homepage ist es möglich, sich von der Konkurrenz abzugrenzen und ohne großen Zeit- und Kostenaufwand einen großen Kreis potentieller Kunden zu erreichen.


2. Webegeschenke mit Wiedererkennungswert
Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft – das gilt auch im Business. Ein immer beliebtes und erfolgversprechendes Werbemittel sind deshalb kleine Give-aways, die die Bekanntheit des eigenen Unternehmens steigern können. Besonders vielseitig und zielführend sind besondere Werbemittel mit eigenem Logo . Sie können bei den verschiedensten Gelegenheiten verteilt werden, wie zum Beispiel auf Messen, bei thematisch passenden Veranstaltungen, bei Spendenaktionen und Wohltätigkeitsveranstaltungen, ja sogar im Karneval. Die Auswahl an kleinen und großen Give-aways ist riesig und lässt sich so dem zur Verfügung stehen Budget anpassen und kreativ auf das eigene Geschäftsmodell zuschneiden. Für Franchise-Nehmer besteht häufig die Möglichkeit, auf ein bereits vorhandenes Kontingent an Werbegeschenken und Marketingartikeln zuzugreifen, die das gesamte Franchise-System nutzt und die deshalb einen enormen Wiedererkennungswert haben. Viele Franchise-Geber stellen ihren Partnern sogar vorgefertigte Werbeartikel zur Verfügung, die für das eigene Unternehmen individualisiert werden können.


Existenzgründer, die eigene Werbegeschenke und Marketingartikel entwickeln, sollten ebenfalls darauf achten, dass bei der Gestaltung ein individueller Wiedererkennungswert geschaffen wird. Das Firmenlogo sollte beispielsweise möglichst kreativ eingebunden werden. Ein einfacher Schriftzug prägt sich selten ein. Ein Maskottchen, das überall wieder auftaucht, hat dagegen einen großen Wiedererkennungswert. Die Gestaltung der Werbegeschenke sollte den Stil und das Image des Unternehmens wiedergeben und damit ein einheitliches Bild schaffen.


3. Ein regionaler Bezug schafft Vertrauen
Die Geschäftswelt wird zwar immer globaler, im täglichen Business heißt es aber oft „zurück zu den Ursprüngen“. Kunden wissen heute mehr denn je Anbieter zu schätzen, die einen regionalen Touch haben und diesen auch in ihrer Marketingstrategie hervorheben. Die Verbundenheit mit einer bestimmen Region und ihren Besonderheiten schafft Vertrauen und kann nicht nur lokale Kundenkreise langfristig binden. Außerdem ist ein enger regionaler Bezug immer auch ein Alleinstellungsmerkmal, das unabhängig vom Geschäftsmodell funktioniert und das in allen Geschäftsbereichen kreativ genutzt und umgesetzt werden kann. Der Wiedererkennungswert entsteht dadurch von ganz allein.


 

Bildquelle:
Abbildung 1: pixabay.com © KevinKing (CCO 1.0)
Abbildung 2: pixabay.com © Simon (CCO 1.0)
Abbildung 3: pixabay.com © Suomy (CCO 1.0)

 

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