Eine Immobilie für Ihr Franchise-Unternehmen finden

Im Vergleich zum klassischen Gewerbetreibenden müssen künftige Franchisenehmer bei der Auswahl ihrer Immobilien besonders aufmerksam sein. Der Mutterkonzern gibt eine klare Richtlinie vor und entscheidet bei der Auswahl geeigneter Objekte mit. In der Größe und Lage, der Ausstattung, der Eignung der Räumlichkeiten und in der Einbindung in die Infrastruktur hat der Franchisegeber die Entscheidungshoheit und muss einem vom Franchisenehmer gewählten Objekt nicht zustimmen. Daher basiert die Suche nach geeigneten Immobilien in der Regel auf sehr strengen Kriterien, an denen sich Franchisenehmer orientieren und die sie erfüllen müssen. Nur in diesem Fall kann der Vertrag mit dem Franchisegeber umgesetzt werden und die eigenverantwortliche Geschäftstätigkeit als Franchisenehmer beginnen.


Fakten zur Suche nach Immobilien für einen Franchise-Standort

Wer sich für die Tätigkeit als Franchisenehmer / Konzessionsnehmer entscheidet, geht eine vertragliche Vereinbarung mit Vorteilen und klaren Richtlinien ein. Der Konzessionsgeber hat klare Vorstellungen von der neuen Filiale und gewährt verschiedene Starthilfen und Unterstützungsleistungen, damit das Geschäft eröffnen und vom Franchisenehmer geführt werden kann. Der Betriebsaufbau ist nur an vom Franchisegeber bewilligten Standorten möglich und setzt voraus, dass der künftige Franchisenehmer die Standortwahl mit ihm abspricht und infrastrukturelle sowie branchenbezogene Faktoren beachtet.

Da die Systemzentrale eine klare Vorstellung von der Lage seiner Franchisefiliale hat und die Frequentierung durch zahlreiche Kunden in den Vordergrund stellt, sollte die Immobilie all diese Kriterien erfüllen und sich für den Aufbau des Geschäfts eignen. Der Franchisenehmer kann sich zum Beispiel bei JLL Büroimmobilien umsehen und dem Franchisegeber ein geeignetes Objekt vorschlagen. Stimmt dieser zu, steht der Errichtung und Eröffnung des Gewerbes nichts im Weg. Sollten sich die gewählten Räumlichkeiten nicht für die notwendige Einrichtung und Ausstattung nach den Vorgaben des Konzessionsgebers eignen, kann eine Ablehnung mit Aufforderung zur neuen Suche erfolgen. In der Regel prüft ein Franchisegeber bereits vor der Suche nach Immobilien die Kapazitäten des Standortes und unterbreitet Vorschläge, in welchen Arealen und Regionen die Eröffnung erfolgen kann und Immobilien gesucht werden können.


Franchisesysteme stehen für Gleichheit in der Ausstattung

Es gibt zahlreiche Beispiele für global erfolgreiche Franchisesysteme, die alle mit einer unverkennbaren Gemeinsamkeit aufwarten. Die Einrichtung in jedem Geschäft ist identisch, die Lage ist zentral und entspricht den Suchkriterien der Zielgruppe. Nur wenn diese Aspekte erfüllt sind, wird ein Franchisegeber eine Immobilie positiv bewerten und der Eröffnung des Geschäfts zustimmen. Grundlegende Punkte dabei sind die Möglichkeit der identischen Ausstattung im Kontext zu allen anderen Filialen sowie die räumliche Kapazität und die Anordnung der Verkaufsräume.

Das vorgegebene Konzept in Größe und Form schränken den Franchisenehmer auf der Suche nach Immobilien ein und führen dazu, dass geeignete Objekte nicht leicht zu finden sind. Dennoch lohnt sich die regionsbezogene Suche nach den Vorgaben des Konzessionsgebers, die man am besten über einen Makler in Auftrag gibt und so zu einer schnelleren Realisierung führt. Anhand der vorgegebenen Kriterien zur Lage und der späteren Ausstattung bieten sich aus- und umbaufähige Objekte an. Eignet sich ein Raum beispielsweise durch seine Größe und Lage, entspricht aber in der Form nicht vollständig den Kriterien des Franchisegebers, kann ein Umbau die Eignung begünstigen und die Auswahl des Franchisenehmers bestätigen lassen. Das einheitliche Auftreten am Markt ist eine Grundbedingung im Franchise Bereich und gilt als wichtiger unausweichlicher Vertragspunkt zwischen Franchisegeber und -nehmer.


Standortforschung steigert Erfolgsrate bei Immobiliensuche

Eine geeignete Immobilie zeichnet sich dadurch aus, dass sie sich am richtigen Standort befindet. Je nach Branche und Größe der Franchise-Filiale müssen ausreichend Kundenparkplätze vorhanden, die Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln gewährleistet und angrenzende Geschäfte zum Unternehmensstil passend sein. Nicht jedes in Größe und Ausführung passende Objekt ist somit ein idealer Standort für den Franchisenehmer, da das Umfeld für den Konzessionsgeber ein nicht zu unterschätzender Aspekt ist.

Wer sein Geschäft zeitnah eröffnen und die vertraglichen Verhandlungen beschleunigen möchte, kann sich bereits vor der Anfrage beim Franchisegeber um die Erforschung des favorisierten Standortes bemühen und in Erfahrung bringen, ob die örtlichen Gegebenheiten zum Anspruch des Mutterkonzerns passen und dessen Image entsprechen. Franchisegeber wissen die Eigenbemühungen potenzieller Franchisenehmer zu schätzen und bewerten diese positiv. Nachdem der Standort vom Franchisegeber anerkannt wurde, kann die eigentliche Suche nach Immobilien beginnen.

Wer bereits im Zuge der Standortforschung auf ein geeignetes Objekt gestoßen ist, kann dieses als Vorschlag an den Franchisegeber übermitteln und die Vorzüge der Lage, sowie der Räumlichkeit selbst darlegen. Auch eine Beobachtung des Publikumsverkehrs und Kenntnisse zu Erreichbarkeit des geplanten Franchise-Geschäfts sind lohnenswert und überzeugen den Franchisegeber von der Selbstständigkeit und Kompetenz des Bewerbers. Durch die strengeren Richtlinien für die Immobiliensuche im Franchisesektor ist es hilfreich, anhand folgender Checkliste vorzugehen und diese als Basis der Suche zu nutzen.

Checkliste
  • Standortforschung nach den Kriterien des Franchisegebers vornehmen
  • die Partnerschaft und Befolgung der strategischen Anweisungen in den Fokus stellen
  • Prüfung der Mietkosten in Gegenüberstellung zum erwarteten Umsatz am Standort
  • gibt es ein Rücktrittsrecht?
  • erfüllt das Objekt die Anforderungen des Franchisegebers?
  • Wer finanziert und wie hoch sind die eigenen Vorleistungen als Franchisenehmer?

Wer sich für eine Unternehmensgründung auf Franchise-Basis entscheidet, muss bei der Auswahl der Immobilien mit größter Sorgfalt vorgehen. Es handelt sich hierbei grundsätzlich um ein Miet- oder Pachtverhältnis, dessen monatliche Ausgaben zur Miete und zur Bewirtschaftung in einer Relation zum Umsatz am Standort stehen müssen. Nur wenn diese Basis harmonisch ist, wird der unternehmerische Erfolg eintreten und der Betrieb wird zu einem erfolgreichen Partner für den Franchisegeber. Typische Franchise-Projekte sind beispielsweise Restaurantketten und Food-Trucks, Bringdienste, Pizzaservice-Filialen oder Diner, aber auch Zoohandelsketten oder Modegeschäfte. In allen Fällen spricht der Franchisegeber das letzte Wort zum Standort und der Immobilie, in der der Franchisenehmer sein Geschäft eröffnen und Partner werden möchte.

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