Sicherheiten im Franchise-Glossar Was sind Sicherheiten?

Sicherheiten sind jene Geld- oder Sachwerte, die von Banken zur Absicherung von Krediten verlangt werden – sei es bei der Gründerfinanzierung, bei Krediten für Expansionen oder Anlagevermögen oder Darlehenswünschen für weitere Projekte. Banken sind gesetzlich dazu verpflichtet, Sicherheiten einzufordern. 

 

Unterschieden werden drei Arten von Sicherheiten:

Bei Personensicherheiten handelt es sich meist um private Bürgschaften aus der Familie (z.B. aus dem Privatvermögen der Eltern eines Firmengründers) oder aus dem Freundeskreis. Vermögen und Bonität von privaten Bürgen sind durch die Banken genauestens zu prüfen.

 

Realsicherheiten sind Werte wie Immobilien-Grundschulden, Wert- und Kapitalanlagen oder abtretbare Rechte gegenüber Dritten wie etwa Forderungen. Sie werden durch die Banken mit bisweilen sehr hohen Abschlägen akzeptiert – zum Beispiel in Höhe von 60 Prozent des Zeitwertes eines Grundstücks oder 20 bis 30 Prozent eines Aktiendepot-Wertes. Mit diesen Abschlägen sichern sich die Banken gegen Wertschwankungen ab.

 

Bürgschaftsbank-Sicherheiten sind Darlehen von Bürgschaftsbanken, die staatlich gefördert und von Wirtschaftsverbänden, IHKs, Handwerkskammern und Privatbanken getragen werden. Solche Bürgschaften zu vergeben und dadurch Unternehmen und Existenzgründungen zu fördern, ist der Geschäftszweck der Bürgschaftsbanken, die es in allen deutschen Bundesländern gibt. 

 

   

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