Konversionsfranchising im Franchise-Glossar

Beim Konversionsfranchising (lateinisch conversio = Umkehrung, Umwandlung) werden bisher vom Franchise-Geber selbst geführte Standorte an Franchise-Nehmer übergeben. Eigene Standorte werden also in Franchise-Standorte umgewandelt. Auch wenn branchengleiche, eigenständige Betriebe, die bisher unter anderem oder eigenem Namen agierten, von einem Franchise-System übernommen werden, wird dies als Konversionsfranchising bezeichnet.

Mit dem Konversionsfranchising können sich Franchise-Systeme zum Beispiel rekapitalisieren, da die Ablösesummen, die von Franchisepartner bezahlt werden müssen, teils beträchtlich sind oder gar über den ursprünglichen Investitionen liegen. Als Vorteile sehen Franchise-Geber auch die erhöhte Einsatzbereitschaft von selbstständigen Franchisenehmer gegenüber angestellten Filialleitern. Manche Franchise-Systeme bieten sogar Karrierewege, bei denen die späteren Franchise-Partner zunächst als Angestellte einsteigen und sich nach und nach zum Filialleiter und schließlich zum Franchise-Nehmer entwickeln.

Für bestehende Betriebe kann das Konversionsfranchising unter anderem von Vorteil sein, weil sie durch die Franchise-Partnerschaft von dem Renommee einer eingeführten Franchise-Marke profitieren. Zudem können dadurch einfach neue Services und Produkte ins Angebot aufgenommen werden. Auch die Unterstützungsleistungen des Franchise-Gebers in Bereichen jenseits des Kerngeschäfts sind für manche bestehenden Unternehmen ein wichtiger Grund, sich einem Franchise-System anzuschließen.

Videos zum Thema Konversionsfranchising und bestehende Unternehmen, welche sich einem Franchisesystem anschließen:

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