Investitionskredit im Franchise-Glossar

 

Definition: Ein Investitionskredit ist ein Darlehen, mit dem vornehmlich das Anlagevermögen eines Unternehmens finanziert wird.

Investitionskredit oder Betriebsmittelkredit – welcher Kredit wofür?

Um ihren Betrieb aufzubauen und abzusichern, müssen Unternehmer wie Existenzgründer sowohl ihr Anlagevermögen als auch ihr Umlaufvermögen finanzieren. Zum Umlaufvermögen zählen variable Posten wie Wareneinkauf, Stundenlöhne oder andere laufende Kosten. Sie dienen der Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes und werden meist kurzfristig und unter höheren Zinsen durch Betriebsmittelkredite abgesichert.

Investitionskredite decken den Kapitalbedarf fürs Anlagevermögen

Das Anlagevermögen lässt sich effizienter und günstiger über Investitionskredite mit langer Laufzeit sowie variablen Zins- und Tilgungsraten finanzieren. Im Wesentlichen besteht das Anlagevermögen aus „fixen“ Werten wie Immobilien, Maschinen und Geräten, Fuhrpark oder Geschäftsausstattung. Der Kapitalbedarf, der mit Investitionskrediten gedeckt wird, ist zwingender Bestandteil der Finanzierungsplanung eines Unternehmens (zur Finanzierungsplanung gehören häufig auch Planbilanzen, welche den Finanzierungsverlauf über Jahre hinweg für die Geldgeber transparent machen sollen).

Autor:

FranchisePORTAL-Redaktion
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