Geschäftsprozess im Franchise-Glossar Die Tätigkeiten-Kette vom Kundenwunsch bis zur Belieferung

Geschäftsprozesse zählen zu den Wertschöpfungsaktivitäten. Genauer bezeichnet der Fachbegriff Geschäftsprozess die Kette von einzelnen, miteinander verknüpften Tätigkeiten, die zur Erbringung einer Leistung in einem Unternehmen führen. Diese Leistung kann ein Produkt oder eine Serviceleistung, aber auch die Erreichung eines betrieblichen Ziels sein. Im Allgemeinen wird mit Geschäftsprozess die Leistungserbringung für den Kunden mit dem Ziel der Kundenzufriedenheit beschrieben.

Geschäftsprozess: Am Anfang und Ende steht der Kunde

Auslöser dieser Unternehmensprozess-Kette ist der Kundenwunsch, häufig als Input bezeichnet. Dieser stößt eine Reihe von Folgeaktivitäten im Unternehmen an, die über einzelne Abteilungen wie Auftragssachbearbeitung, Einkauf, Produktion, Vertrieb/Verkauf und Buchhaltung hinaus gehen können. Idealerweise entsprechen diese administrativen, logistischen oder produktiven Arbeitsabläufe oder Workflows unter Einsatz der Betriebsmittel und der Geschäftsausstattung einer genauen und effizienten Ablaufplanung bzw. Betriebsorganisation (z.B. durch Prozessoptimierung oder Lean Management). Am Ende der Wertschöpfungskette steht der Kundennutzen oder Output.

Im Franchising sind die Geschäftsprozesse meist hochgradig standardisiert und daher routiniert umsetzbar. In den Systemhandbüchern finden sich die entsprechenden Beschreibungen.

In einem Tuturial-Video für FranchisePORTAL fasst der Unternehmensberater Mathias Dehe seine ausführliche Begriffsdefinition mit einem prägnanten Satz zusammen. Demnach ist der Geschäftsprozess eine Kette an Tätigkeiten, die beim Kundenwunsch anfängt und bei der Kundenzufriedenheit aufhört.

Autor:

Jens Kügler
Jens Kügler
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