Franchisierbarkeit im Franchise-Glossar Wie kann aus einem Unternehmen ein Franchise-System werden?

Was bedeutet eigentlich Franchisierbarkeit?

Franchisierbarkeit beschreibt, unter welchen Voraussetzungen sich ein Unternehmen oder Geschäftsmodell vom Einzelunternehmen zu einem Franchise-Netzwerk entwickeln kann. Der Aufbau eines Franchise-Systems beinhaltet u.a. die Identifikation und Standardisierung vorhandener Erfolgskriterien, die Multiplikation des erprobten Geschäftsmodells, den Aufbau einer Systemzentrale sowie die Schulung und den Erfahrungsaustausch der Franchise-Partner.

Im obigen Video für FranchisePORTAL macht die Expertin und Unternehmensberaterin Jana Jabs die Franchisierbarkeit von sechs konkreten Faktoren abhängig.


Die sechs Merkmale der Franchisierbarkeit

  1. Das Geschäftsmodell darf nicht zu komplex sein. Es muss sich auf viele – auch weit entfernte – Standorte multiplizieren lassen
  2. Das Unternehmen benötigt eine gute Geschäftsidee mit einem Alleinstellungsmerkmal. Dadurch muss es sich klar vom Wettbewerb und auch von ähnlichen Anbietern unterscheiden
  3. Es müssen Franchisenehmer-Persönlichkeiten gefunden werden, die den Systemgedanken mit Leben erfüllen und das Konzept vor Ort umsetzen können
  4. Bei der Umwandlung in ein Franchise-System entsteht ein Kapitalbedarf, der mit einer neuen Unternehmensgründung gleichzusetzen ist
  5. Der Franchisegeber muss besondere Voraussetzungen mitbringen: Spaß an der Kommunikation mit Menschen im Allgemeinen und Unternehmern im Besonderen, Bereitschaft zur Begleitung von Partnern zum geschäftlichen Erfolg und die Fähigkeit zur Anerkennung, dass sich Franchisenehmer besser entwickeln könnten als er selbst
  6. Alle Partner im Netzwerk müssen die Fähigkeit besitzen, voneinander zu lernen

Autor:

Jens Kügler
Jens Kügler
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