Finanzbuchhaltung (FiBu) im Franchise-Glossar

Die Finanzbuchhaltung – kurz FiBu – erfasst alle Zahlungs- und Werte-Verkehre des Unternehmens mit Kunden, Lieferanten, Gläubigern und Schuldnern. Sie dokumentiert die Veränderungen, die sich dadurch für Kapital und Vermögen des Unternehmens ergeben. Im Gegensatz zur internen Buchführung bildet sie nicht nur innerbetriebliche Vorgänge ab: Sie legt alle Finanzströme des Unternehmens nach innen wie außen offen.

Jeden Vorgang ordnet die Finanzbuchhaltung einem entsprechenden Konto zu. Sie gehört damit zur doppelten Buchführung, wie sie für Kapitalgesellschaften Pflicht ist. Am Ende jeder Rechnungsperiode – ob Monat, Quartal oder Geschäftsjahr – werden die Konten geschlossen und abgerechnet. Aus den Zahlen der FiBu erstellt das Unternehmen seine Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) sowie die Bilanz bei einer Aktiengesellschaft bzw. den Jahresabschluss einer GmbH oder UG.

Die Finanzbuchhaltung gehört als Bestandteil zum betrieblichen Rechnungswesen. Manche Systemzentralen unterstützen ihre Franchisenehmer bei der Buchführung. Einige Franchise-Unternehmen bieten dies auch als Outsourcing-Leistungen für Business-to-Business-Kunden an.

Autor:

Jens Kügler
Jens Kügler
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