Debitoren im Franchise-Glossar

Debitoren sind aus Sicht der Buchhaltung die Kunden eines Unternehmens. Der Begriff Debitor leitet sich vom lateinischen Wort debere für schulden ab (genauer: „jemandem etwas schuldig sein“).

Der Kunde oder Debitor schuldet dem Unternehmen ausstehende Zahlungen bzw. Forderungen – vor allem, wenn die Leistung auf Rechnung erbracht wurde. Das dienstleistende Unternehmen ist somit Kreditor („Gläubiger“ von lateinisch credere für glauben) der ausstehenden Zahlung nach erbrachter Leistung.

In der doppelten Buchführung werden die ausstehenden Zahlungen der Debitoren im sogenannten Debitorenkonto als Sollbuchung gelistet. Bei der jährlichen Bilanz fließen die Forderungen ins Umlaufvermögen mit ein und werden somit unter Haben aktiviert.

Kleinunternehmer oder Freiberufler benötigen keine Finanzbuchhaltung mit eigenen Debitoren- oder Kreditoren-Konten. Sie müssen lediglich eine einfache Einnahmeüberschussrechnung (EÜR) erstellen.

Autor:

Jens Kügler
Jens Kügler
Easy Writer
Finden Sie Ihr passendes Franchise-System mit unserer Komfortsuche!
Angebote suchen
Informieren
Gründen!
Jetzt mein System finden

Glossar