Coaching im Franchise-Glossar

Coaching leitet sich ab vom englischen „to coach“ – trainieren. Es handelt sich um eine Form des Consultings, bei der es vornehmlich um die Persönlichkeits- und Leistungsförderung von Unternehmern, Führungskräften oder Mitarbeitern geht.

Unterschied Coaching – Consulting:

Anders als ein Personal- oder Unternehmensberater (Consultant) lehrt ein Coach in der Regel nicht bestimmte Erfolgsstrategien oder Techniken. Er fungiert vielmehr als Feedbackgeber, Impulsgeber und Sparringspartner des Klienten: Er leitet und begleitet ihn auf dem Weg zu Problemlösungen.

Eine exakte begriffliche Trennung findet in der Praxis nicht durchgängig statt. Viele als Coach bezeichnete Fachleute wie etwa Gründercoaches bieten Leistungen, die weitgehend mit dem Bereich Consulting (Unternehmensberatung) deckungsgleich sind. Da der Begriff Coaching oft auch für psychologische Zwecke, im Bereich der Gesundheitsförderung oder z.B. für Schüler- Nachhilfe verwendet wird, geht es hier allein um die Beratungsform des Business Coaching.

Professionelle Business Coaches können Branchenexperten, aber auch Branchenfremde sein. Ihre Kernkompetenzen liegen vor allem in der Psychologie, der allgemeinen Betriebswirtschaft, des Managements, der Führung und der Personalentwicklung.

Business Coaching: Wichtige Bereiche

  • Persönlichkeitsentwicklung
  • Führungskräfteentwicklung
  • Team- Trainings
  • Coachings mit Projektbezug

Business Coachings zur Persönlichkeitsentwicklung helfen dem Klienten, seine Selbstwahrnehmung zu verbessern, sein Potenzial zu analysieren und seine Fähigkeiten zu Fördern. Zudem richtet sich der Blick zumeist auf die Kompetenzen im Selbstmanagement. Anlass für Coachings können sowohl positive wie auch negative Faktoren sein – Beispielsweise Probleme am Arbeitsplatz, Karrierechancen oder mögliche Beförderungen.

Gleiches gilt für Coachings zur Führungskräfteentwicklung. Hier steht oft aber auch das Aufdecken und Beseitigen von Missständen oder Missverständnissen zwischen Führungskräften und Mitarbeitern im Fokus. Oft werden Coachings angesetzt, um zu helfen, Unternehmensziele und tatsächliche Entwicklungen (Performances) in Einklang zu bringen. Anlass für Coachings dieser Art können sogenannte Feedbacks sein, die stark divergierende Ergebnisse erbracht haben: In Feedback-Runden werden Mitarbeiter meist anonym über ihre Führungskräfte befragt und die Resultate mit den Selbsteinschätzungen der Führungspersonen verglichen.

Projekt-Coachings wie Team-Trainings beinhalten meist die Harmonisierung von Teams untereinander, um Ziele gemeinsam zu erreichen. Letztere können durch Incentives zur Mitarbeiter-Motivation begleitet werden.

Coaching als Geschäftsmodell im Franchising

Einige Franchise-Unternehmen oder Lizenzsysteme bieten Coaching und Training als Dienstleistung an. Beispiele sind TAB The Alternative Board oder ActionCOACH.

Autor:

Jens Kügler
Jens Kügler
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