Basel IV im Franchise-Glossar

Basel IV steht für die seit 2016 diskutierte Verschärfung der globalen Regeln des Basler Ausschusses für Bankenaufsicht zu den internationalen Bankenstandards. Der Basler Ausschuss besteht aus Bankenaufsehern und Vertretern internationaler Notenbanken. Thema ist eine deutliche Erhöhung von Eigenkapital-Ausstattung und Reserven der Banken, um in Zukunft Bankenkrisen und Zusammenbrüche wie im Jahr 2007/2008 (u.a. Lehman Brothers, Milliarden-Rettungen von Landesbanken etc.) zu verhindern. Unternehmen und Existenzgründer befürchten durch Basel IV deutlich restriktivere Vorgaben bei der Kreditvergabe durch strengere Beurteilungen der Kreditwürdigkeit.

Basel IV: die Durchsetzung und Verschärfung von Basel III

Basel IV ist keine offizielle Bezeichnung für eine explizite neue Vorschrift. Vielmehr handelt es sich um einen im Bankensektor gängigen Begriff für die endgültige Durchsetzung der 2010 beschlossenen Regelungen von Basel III, die u.a. eine Kernkapital-Quote von 6 Prozent festsetzte. Neueste Entwicklungen auf dem Markt führten dabei zu Diskussionen über die Notwendigkeit schärferer oder gänzlich neuer Reform-Schritte. Diese erwarteten strengen Regelungen werden mit dem inoffiziellen Begriff Basel IV umschrieben.

Tipps für Franchise-Gründer

Firmengründer und expandierende Unternehmer sollten sich in Zukunft auf kritischere Rückfragen bei Bankgesprächen und Kreditverhandlungen einstellen. Umso wichtiger sind ein überzeugender Businessplan und und eine fundierte Finanzierungsplanung. Auch gilt es, zusätzliche und alternative Finnazierungsmodelle wie Risikokapital, Private Equity oder Crowdfunding zu prüfen und, wenn möglich, staatliche Fördermittel wie z.B. den KfW-Unternehmerkredit zur Aufstockung des Eigenkapitals einzubeziehen. Ein Tipp: Das eBook Franchise-Gründer-Finanzierung downloaden.

Autor

Jens Kügler
Jens Kügler
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