Absatzsystem im Franchise-Glossar

 

Was ist eigentlich ein Absatzsystem?

Definition: Franchise-Systeme nutzen ein vertikal-kooperativen Absatzsystem, bei dem der Vertrieb dezentral organisiert ist. Dabei treten die rechtlich selbstständigen Betriebe am Markt einheitlich auf. Franchise-Geber und -Nehmer sind arbeitsteilig organisiert, wobei der Franchise-Geber durch Weisungen und Kontrollen ein systemgerechtes Verhalten sicherstellt. Dieses Absatzsystem ist ein wichtiger Erfolgsfaktor im Franchising.

Nach der etwas sperrigen Definition des Deutschen Franchise-Verbandes e.V. ist Franchising ein vertikal-kooperativ organisiertes Absatzsystem rechtlich selbständiger Unternehmen auf der Basis eines vertraglichen Dauerschuldverhältnisses.

Das franchise-spezifische Absatzsystem besteht aus dezentralen Vertriebsstellen und ermöglicht eine systematische Potenzialausschöpfung. Das einheitliche Auftreten am Markt wird geprägt durch das arbeitsteilige Leistungsprogramm der Systempartner sowie durch ein Weisungs- und Kontrollsystem eines systemkonformen Verhaltens. Der Vertrieb wird nicht vom Franchisegeber selbst gesteuert, sondern vom jeweiligen Franchisenehmer vor Ort. Dieser kennt die Nachfrage in seinem Gebiet am besten, wodurch er schnell und flexibel auf Veränderungen reagieren kann.

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