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Ratgeber
für Franchise-Interessierte

Wie finde ich das passende Franchisesystem?

Knut S. Pauli: Hallo liebe Chat-Teilnehmer, ich freue mich über Ihre Fragen. Herzlichst Knut S. Pauli

Leser: Hallo Herr Pauli, was soll ich machen, um das passende Franchisesystem tatsächlich zu finden?

Knut S. Pauli: Einen ersten Überblick können Sie sich hier beim Franchise-Portal verschaffen. Zahlreiche Franchise-Systeme stellen sich hier vor und geben hilfreiche Informationen, die zu Ihrer Entscheidungsfindung beitragen können. Ein wichtiges Kriterium bei der Wahl des richtigen Franchise-Systems können zudem die Standardangaben eines Unternehmens bietet, d.h. wie hoch sind die Eintrittsgebühren, die laufenden Franchise-Gebühren und eine eventuell anfallende Werbegebühr

Leser: Hallo, empfehlen Sie mir als angehender Franchisenehmer die Mitgliedschaft in einem Franchise-Verband?

Knut S. Pauli: Der Deutsche Franchise-Nehmer-Verband mit Sitz in Bonn wäre für Sie die richtige Adresse- Infos auch unter www.franchise-recht.de

Leser: Schönen guten Tag Herr Pauli! Gibt es irgendeinen Dienstleister, der die Angaben der Franchisegeber für mich überprüfen würde? MfG S.M.

Knut S. Pauli: Eine Übersicht der Experten finden Sie auf der Homepage des Deutschen Franchise Verbandes in Berlin.Kontakt unter www.dfv-franchise.de

Leser: Gibt es irgendwo eine Übersicht aller auf dem Markt befindlichen Franchisesysteme?

Knut S. Pauli: Eine aktuelle Marktübersicht bietet das Buch "Franchise-Chancen" aus dem Verlag der Deutschen Wirtschaft überall im Buchhandel unter ISBN 3-8125-0294-1.

Leser: Wie soll ich wissen, ob ein Franchisesystem wirklich hält, was es verspricht ?

Knut S. Pauli: Ein guter Franchise-Geber hat seine Geschäftsidee zunächst in den eigenen Läden und dann mit vier bis fünf Franchise-Nehmern erprobt und in einem ausführlichen System-Handbuch dokumentiert. Außerdem sollten Sie ein Marketing-Handbuch erhalten. Für Ihre Unterstützung sind qualifizierte Mitarbeiter in der System-Zentrale zuständig, von denen Sie auch Produkt-Schulungen und betriebswirtschaftliche Unterstützung erhalten. Der Franchise-Geber sollte über genügend Kapital verfügen, sonst steht das System auf wackligen Füßen. Checkliste Fünf typische Stolpersteine für Fanchise-Nehmer 1. Neuheit Vorsicht bei Franchise-Systemen, die erst seit kurzem auf dem Markt sind! Das Konzept kann noch nicht erprobt sein. Die Gefahr zu scheitern ist groß. 2. Keine Pilotprojekte Vorsicht, wenn der Franchise-Geber sich weigert, mindestens zwei Pilotprojekte zu benennen und die wirtschaftlichen Eckdaten aufzudecken! Ohne Einblick in die Zahlenwelt keine Unterschrift leisten! 3. Keine Referenzen Finger weg, wenn der Franchise-Geber nicht bereit ist, Referenzen zu benennen! Mehrere Franchise-Nehmer Ihrer Wahl sollten Sie nach deren Erfahrungen befragen: betriebswirtschaftliche Seite des Franchise-Systems und der Partnerschaft mit dem Franchise-Geber. 4. Kein Franchise-Handbuch Hände weg, wenn es kein Franchise-Handbuch gibt! Ein paar Checklisten genügen, um eine Geschäftsidee komplett zu dokumentieren. Seriöse Franchise-Geber haben das. 5. Zeitdruck Lassen Sie sich Zeit! Lassen Sie sich nie unter Druck setzen! Schließen Sie nie einen Vertrag ab, ohne das Vertragswerk und die kaufmännische Unterlagen sorgfältig geprüft zu haben (mit fachkundigem Rechtsanwalt!)!

Leser: Woher weiß ich, welche Franchiseunternehmen aktiv Partner suchen? Bietet die Werbung im Internet und in Printmedien dafür gute Anhaltspunkte?

Knut S. Pauli: Fast alle Systeme suchen neue Partner. Sie haben die Qual der Wahl. Deshalb sollten Sie sich zunächst einen Überblick der Marktteilnehmer schaffen - siehe Antwort oben - und dann sollten Sie gezielt auf die Wunsch-Kandidaten zugehen.

Leser: Guten Tag Herr Pauli, welche Schritte schlagen Sie bei der Kontaktaufnahme zu Franchisegebern vor?

Knut S. Pauli: Denn funktionsechte Franchise-Systeme, die nicht nur den Namen tragen, sondern auch dem Inhalt nach alle Leistungen eines seriösen Franchise-Gebers erfüllen, zeichnen sich durch fünf Systemvorteile aus, diese sollten Sie alle vor einem Vertragsabschluß geprüft haben. 1. Langfristige Marktchancen Mit der Übernahme eines ausgereiften Konzeptes wird der Einstieg in neue, meist schwierige Branchen erleichtert. Die Anlaufkosten sind gering und das unternehmerische Risiko ebenso. Der eingeführte Markenname und der hohe Bekanntheitsgrad beim Endverbraucher helfen mit, die Gewinnzone oft schon in der Eröffnungsphase zu erreichen. Der Markt für diese Geschäftsidee muß aber ein langfristig abgesichertes Kundenpotenzial bieten. Dazu müssen solide Marktforschungsergebnisse in quantitativer und qualitativer Hinsicht vorliegen. 2. Abgesicherter Erfolg Aufwendiges Marketing und getestete Werbemaßnahmen garantieren den Wettbewerbsvorsprung und damit den Anfangserfolg. Attraktive Verkaufsförderungsaktionen sichern das Geschäft mittelfristig ab. Durch permanente Inventur und Datenaustausch wird das Angebot ständig überprüft, was eine Optimierung der Geschäftspolitik ermöglicht. Am Beispiel von Referenz-Betrieben müssen diese Leistungen nachgewiesen werden. 3. Hoher Synergieeffekt Das Franchise-System kombiniert die Vorteile eines Großunternehmens mit denen eines mittelständischen Unternehmens, ohne die jeweiligen Nachteile in Kauf nehmen zu müssen. Dies gilt für den hohen Reifegrad der eingesetzten Marketingmethoden ebenso wie für die guten Einkaufskonditionen und das Engagement der Systempartner. 4. Permanente Weiterentwicklung Im ständigen Gedankenaustausch zwischen Franchise-Nehmern und Franchise-Gebern wird die Geschäftsidee weiterentwickelt. Dies geschieht etwa durch Diskussionen in den regelmäßig tagenden Innovations- oder Werbeausschüssen. Ausserdem werden zur Höherqualifizierung der Mitarbeiter Aus- und Fortbildungsprogramme angeboten. 5. Geringe Investitionskosten Durch die arbeitsteilige Organisation im Franchise-System lassen sich moderne Marketingmethoden ebenso wie Kontrollinstrumente kostengünstiger einsetzen. Dies gilt insbesondere für die EDV-gestützte Betriebsführung und das Controlling. Auf der Basis stets aktueller Informationen zum Betrieb kann so laufend die Geschäftspolitik optimiert werden, um die entscheidenden Wettbewerbsvorteile zu realisieren.Auch diese Leistung muß in dem offerierten Franchise-Paket stecken.

Leser: Bei welchen Organisationen kann ich über Seriosität eines Franchisesystems erkundigen? Ist die Auskunft verbindlich bzw. was soll ich machen, wenn sie sich anschließend als falsch herausstellt?

Knut S. Pauli: Die Mitgliedschaft im DFV gilt als Qualitätssiegel der Branche. Auch der DFNV ( Deutscher Franchise-Nehmer Verband) prüft die Systeme. Zudem checkt die KfW-Mittelstandsbank inm Rahmen der Finanzierung mit öffentlichen Mitteln die Seriosität der Franchise-Verträge.

Leser: Welche Franchiseangebote kommen für eine Ich-AG nach Hartz IV in Betracht ?

Knut S. Pauli: Unter den rund 1 000 Franchise-Offerten, die von der KfW Mittelstandsbank erfasst sind, finden Sie nach meiner Einschätzung rund 200 mit einem notwendigen Kapitalbedarf von unter 10 000 €.

Leser: Hallo, ich möchte gerne Ihre FranchiseCD bestellen und fragen, wann eine neue Ausgabe herauskommt.

Knut S. Pauli: Nehmen Sie bitte Kontakt auf mit www.franchise-portal.de auf.

Leser: Danke für Ihre ausführliche Antwort. Könnten Sie mir bitte noch Tipps geben, aus welchen Elementen die Bewerbungsunterlagen bestehen sollten?

Knut S. Pauli: Neben den üblichen Personaldaten sollten Sie deutlich vermitteln, dass Sie jemand sind, der von alleine läuft -also unternehmerischen Biss und Eigeninitiative hat. Außerdem sollte Ihre Familie voll und ganz hinter dem Existenzgründungsplan stehen.

Leser: Werden vom Franchisegeber die Fahrtkosten zum Vorstellungsgespräch erstattet?

Knut S. Pauli: Nein

Leser: Welche Unterstützung kann ich seitens der Franchise-Zentrale bei der Finanzierung erwarten?

Knut S. Pauli: Von der Erstellung des Businessplanes bis zum Coaching für das Bankengespräch reicht die Palette der Unterstützunghilfen durch qualifizierte Franchise-Geber. Doch Sie müssen letztlich allein durch Ihre Persönlichkeit wie durch die Brillianz der Geschäftsidee in den Finanzierungsgesprächen überzeugen.

Leser: Wie überzeuge ich einen Franchisegeber von meiner Eignung und Leistungsbereitschaft?

Knut S. Pauli: Bei Mc Donald´s müssen Sie ein Jahr lang unbezahlt arbeiten, um das System kennenzulernen. Dies ist zwar die härteste wie aber auch beste Methode. Die große Mehrzahl der Franchise-Systeme bietet eine zeitlich auf wenige Wochen begrenzte Schnupper-Möglichkeit in einem Franchise-Betrieb wie in der Franchise-Zentrale an. Danach wissen oft beide Seiten, ob Sie zueinander passen.

Leser: Hab ich als Langzeitarbeitsloser überhaupt noch eine Cance Franchis zu machen. Also nimmt mich überhaut einer?

Knut S. Pauli: Ja - siehe Antworten oben. Gerade die Generation 50 plus hat im Franchising noch eine zweite oder dritte berufliche Chance. Selbstverständlich müssen Sie als Person überzeugen und eine Affinität zum Produkt oder Service haben, das Sie anbieten wollen. Dann dürfte auch die Finanzierung lösbar sein. Die Bundesagentur für Arbeit steht aufgrund eines sehr erfolgreichen Gründer-Projektes dem Franchising sehr positiv gegenüber und verfügt über Fördermittel gerade auch für Langzeitarbeitslose.

Leser: Warum sind manche Systeme in Katalogen nicht zu finden? Scheuen sie den Vergleich oder gibt es noch andere Gründe?

Knut S. Pauli: Es gibt unter dem Namen Franchising auch etliche Mogelpackungen. Daher müssen Sie sich in jedem Einzelfall gezielt über das System informieren. Die Tatsache, dass ein System nicht einer der vielen Marktübersichten steht ist für sich allein kein Grund zur Skepsis.

Leser: Ich habe in der Tageszeitung die Chiffre-Anzeige eines Franchisesystems gefunden. Warum bleiben manche Franchisegeber lieber anonym? Handelt es sich um Betrüger?

Knut S. Pauli: Da sage ich nur eines: Finger weg!!!

Leser: Sehr geehrter Herr Pauli, ich habe jahrzehntelang ein mittelständisches Textilunternehmen geführt und bin an einer lukrativen Herausforderung interessiert. Würden Sie mir zu Franchising raten? Gibt es gestandene Systeme, die absolut professionell geführt werden und hochprofitabel sind?

Knut S. Pauli: Ja, da sollten Sie sich mit einem Franchising-Consultant kurzschließen. Auf dem Weg hin zu seriösen Franchise-Systemen hilft beispielsweise www.gofranchise.de

Leser: Kann ich auch als Facharbeiter Franchisenehmer werden ? Ich habe allerdings keine Ahnung von kaufmännischen Dingen!!!

Knut S. Pauli: Grundsätzlich ist Franchising für jeden interessant, der sich selbständig machen möchte. Eine Stärke des Franchisings besteht aber gerade darin, berufsfernen und branchenfremden Gründern einen sicheren Start in einem neuen unternehmerischen Umfeld zu bieten. Das kaufmännische Wissen wird Ihnen durch Schulungen vermittelt und durch ein qualifiziertes Controlling auch für Laien verständlich umgesetzt. Somit kann aus einer großen Bandbreite von Franchise-Ideen auch ein Franchise-System ausgewählt werden, das Sie ohne Vorkenntnisse und spezielle Zugangsvoraussetzungen wie Meisterbrief oder ähnliche Befähigungsnachweise sofort realisieren können.

Leser: Hallo, kann man über die Schufa oder Kreditreform herausfinden, ob ein Franchisegeber überschuldet ist? Ich habe seit Monaten keine detaillierte Honorarabrechnung von der Zentrale bekommen.

Knut S. Pauli: KLar doch.

Leser: Hallo Herr Pauli, worauf sollte man beim Erstgespräch mit dem Franchisegeber in erster Linie achten? Auf Zahlen und Fakten oder eher auf das “Bauchgefühl“ und die gemeinsame Wellenlänge?

Knut S. Pauli: Wenn Sie ein gutes Bauchgefühl haben, dann sollte Ihr Kopf arbeiten. Prüfen Sie: Was bietet der Franchise-Geber ? In einem Satz zusammengefasst: er übergibt Ihnen eine erprobte Geschäftsidee, damit Sie ein eigenes Unternehmen gründen können. Vermittlung des Know-how Der Franchise-Geber stellt Ihnen sein Wissen zur Verfügung, damit Sie einen von ihm entwickelten Unternehmenstyp selbständig führen können. Wie führen Sie den Betrieb am effizientesten ? Wie verkaufen Sie die Waren des Franchise-Gebers am besten ? Arbeitsteilung zwischen Franchise-Geber und Franchise-Partner Des Weiteren organisiert der Franchise-Geber die Arbeitsteilung zwischen Ihnen und ihm selbst. Welche Aufgaben erledigt er in der Zentrale und welche Sie vor Ort ? Erst Ihre Arbeitseinheiten und die des Franchise-Nehmers zusammengenommen ergeben ein „ganzes Unternehmen“ mit allen Unternehmensfunktionen. Ihre als auch seine Leistungsanteile für sich genommen stellen nur ein „halbes Unternehmen“ dar. Im Idealfall sind die Aufgaben so miteinander verzahnt, dass Sie beide keinen Arbeitsschritt doppelt erbringen, aber auch keine Lücke entsteht, weil sich keiner zuständig glaubt. Die richtige Verzahlung ist eine der gefährlichsten Klippen in Franchise-Systemen. Know-how Transfer Als Drittes leistet der Franchise-Geber den Know-how-Transfer. Er muss dafür sorgen, dass das Wissen, das er in seinen Pilotbetrieben erarbeitet hat, auch bei Ihnen ankommt. Schulungen Was dem Franchise-Geber bekannt ist, das befindet sich noch lange nicht in Ihrem eigenen Kopf ! Der Franchise-Geber muss Sie schulen, beraten und auf jede nur erdenkliche Weise informieren. Anschließend kontrolliert er, ob Sie alles verstanden haben und das Wissen auch praktisch anwenden. Starthilfe Schließlich hilft Ihnen der Franchise-Geber beim Start. Er ist sehr daran interessiert, dass Ihre Neugründung erfolgreich ist. Um dies zu gewährleisten, erstellt er für Sie – und ein „bisschen“ für sich – eine detaillierte Betriebsanalyse - vom Standort über die Konkurrenz bis zur Personalbeschaffung – und überwacht den gesamten Gründungsprozess. Wenn alle diese Voraussetzungen vorliegen, handelt es sich um eine solide Franchise-Existenz.

Leser: Warum hat das Franchising in den Medien so einen schlechten Ruf? Gibt es wirklich so viel Abzocke in dieser Branche?

Knut S. Pauli: Die meisten Medien entdecken gerade erst das Thema Franchising und widmen ihm einen besonderen Stellenwert, z.B. in den Sonderausgaben von Impulse, Focus Money und der Financial Times. Darüber hinaus plant die Süddeutsche Zeitung ein Special zum Thema Franchising. Als besonderes Highlight ist die Kooperation mit dem DFV zu werten. In Zusammenarbeit mit ADVISA hat der DFV dieses Jahr eine Pressekonferenz zur Jobmaschine Franchising organisiert, die zahlreichen Anklang gefunden hat. Des Weiteren haben wir mit dem DFV erstmals eine Image-Anzeige in der FAZ geschaltet. Dies alles geschah, weil immer wieder wenige Schwarze Schafe die gesamte Franchise-Wirtschaft in Mißkredit bringen. Nur ein Viertel der Systeme ist Mitglied des DFV und erfüllt damit die hohen Anforderungen eines soliden Franchise-Systems.

Leser: Ist es möglich, bei zwei sich ergänzenden Franchisesystemen Mitglied zu werden? Sollte ich ein solches Vorhaben offen ansprechen?

Knut S. Pauli: Ja - halte ich für eine gute Idee.

Leser: Was ist von einem Franchisegeber zu halten, der aufgrund anderweitiger Tätigkeiten kürzlich einen Offenbarungseid leisten musste? Wie reagiert der DFV in einem solchen Fall? Hält man den Franchisegeber trotzdem zur Führung eines Franchisesystems für geeignet?

Knut S. Pauli: Da sollten Sie schon Ross und Reiter nennen, um andere potenzielle Franchise-Nehmer zu warnen.

Leser: Wäre das Thema Existenzgründung/Franchising ein geeigneter Aufhänger, um unser Franchisesystem in den Medien vorzustellen ? Welche Vorgehensweise empfehlen Sie?

Knut S. Pauli: Über die ausführliche Darstellung eines Franchise-Konzeptes im objektiven redaktionellen Teil der Medien schafft PR Vertrauen bei den Franchise-Interessenten und beschleunigt den Entscheidungsprozess. Letztlich kann man sich aber nicht nur auf die singuläre Betrachtung der Wirkungsweise von PR-Arbeit beschränken. Hier wirken die Steigerung der Standorte, Kontinuität und Qualität der PR-Arbeit, langfristige Anzeigenschaltung und Messepräsenz zusammen. Zusammenfassen läßt sich sagen, PR forciert und intensiviert hier den Informationsprozess zu den potentiellen Franchise-Nehmern.Es gibt ausreichend Hinweise und Anhaltspunkte, die der PR einen großen Effekt auf die Franchise-Nehmer-Gewinnung bescheinigen. So auch eine Untersuchung des Deutschen Franchise Verbandes, die PR mit 13 Prozent direkt hinter der Mund-zu-Mund-Propaganda mit 27 Prozent einordnet. Während allein 13 Prozent aufgrund von Veröffentlichungen durch PR auf ein spezielles Franchise-System aufmerksam geworden sind, meldeten sich z.B. 12 Prozent auf Anzeigen und 11 Prozent bei Franchise-Messen.Unter dem Strich gelingt der Markenaufbau nur in Kombination mit PR/Pressearbeit - denn Werbung schafft Markenpräsenz, die PR den Markeninhalt und der bestimmt die Kaufentscheidung von Franchise-Nehmern wie Endverbrauchern.

Leser: Warum ist in den Zeitungen kaum von Franchising die Rede? Wenn man als Normalbürger nicht jemanden kennt, der wirtschaftlich richtig bewandert ist, wird man nicht auf diese Idee kommen.

Knut S. Pauli: Leider stürzen sich die Tageszeitungen oft nur dann auf Franchising, wenn dicke Anzeigen da sind. Siehe Sonderbeilage Süddeutsche Zeitung am 2.12.2004. Im Tagesgeschäft des Journalisten gilt die Devise "bad news are good news". Ein Verriss eines Systems spiegelt jedoch nicht die Realität in der Franchise-Wirtschaft wider.

Leser: Wie werden die Kandidaten ermittelt, die für den jährlichen Franchisenehmer-Preis in Betracht kommen? An wen sollen wir uns wenden?

Knut S. Pauli: Der von mir "erfundene" Franchise-Preis wird nach wie vor vom Wirtschaftsmagazin Impulse jährlich ausgelobt. Sprechen Sie am besten Herrn Jansen in der Redaktion an.

Leser: Lieber Herr Pauli, gibt es ein paar Franchisesysteme, wo Sie selbst am liebsten einsteigen würden? Richtige Hits? Was können Sie empfehlen?

Knut S. Pauli: Am liebsten bei Fressnapf - "Das Franchise-System des Jahres 2004"- meine Tochter und meine Frau sind Reiterinnen - die Pferdekosten zehren mir die letzten Haare vom Kopf. Auch der Preisträger 2003 Town&Country ist ein System, dem ich eine große Zukunft gebe.

Leser: Mein Anwalt hat mir vom Franchising abgeraten. Die Franchisegeber würden ihren Partnern nur die problematische Standorte überlassen und die Betriebe bei Erfolg dann selbst übernehmen. Was halten Sie von dieser Aussage?

Knut S. Pauli: Mit Verlaub - das ist Quatsch. Ich bedanke mich bei allen Teilnehmern für die interssanten Fragen und wünsche Ihnen einen friedlichen 1. Advent.

 Knut S. Pauli

Knut S. Pauli

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