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Webpräsenz für Existenzgründer: Mit einem guten Start zum Erfolg

Abseits von Wirtschafts- und Finanzkrisen müssen Start-ups und Kleinunternehmer immer als Erstes den Gürtel enger schnallen, wenn es Probleme gibt. Durch die Globalisierung wird der Markt immer kleiner und die Konkurrenz größer. Existenzgründer aus Deutschland müssen nicht länger nur mit den Nachbarn aus den deutschsprachigen Ländern konkurrieren, sondern mit Menschen, die viele Tausende Kilometer entfernt wohnen. Sie leisten womöglich genau dieselbe Arbeit für weniger Geld. Angesichts der Tatsache, dass kleine Unternehmen ohnehin mit weniger Startkapital arbeiten müssen, trifft sie die Konkurrenz besonders hart. Es werden Personalkosten gestrichen, das Büroinventar reduziert und andere Einsparungen getroffen, um die Existenz zu sichern.


Für die Betroffenen gibt es jedoch einen Bereich, wo sie nicht sparen sollten, ganz im Gegenteil: Eine Webseite ist der Anlaufpunkt in der modernen Welt, über den jedes Unternehmen mit wenig Aufwand viele potenzielle Kunden anziehen kann.


Die Webseite sichtbar machen: SEO für Existenzgründer
Leider sind viele Existenzgründer davon überzeugt, dass eine eigene Webseite mehr als ausreichend ist, schließlich werden potenzielle Kunden das Portal automatisch finden. Das stimmt allerdings nicht: Erfolg ist nur dann in Aussicht, wenn die Webseite auch gesehen werden kann - und das ist auf der Google-Suchergebnisseite Nummer 234 eher aussichtslos. Erst durch die Suchmaschinenoptimierung, SEO (Search Engine Optimization) genannt, wird die Webseite für die Zielgruppe sichtbar. SEO ist somit von Anfang an zu betreiben, nicht erst im Nachhinein. Die Ergebnisse sind nicht über Nacht sichtbar, sondern ein langer Prozess, der den Existenzgründer durch seine gesamte Karrierelaufbahn begleiten wird.


Was genau ist unter SEO zu verstehen?
Internet-Suchmaschinen wie Google sortieren die Suchergebnisse nach bestimmten Kriterien, von denen nur ein Bruchteil bekannt ist, um die Resultate nicht beeinflussen zu können. Das Unternehmen Google hat sich auf dem Markt der Suchmaschinen in vielen Märkten der Welt als Nummer eins etabliert. Die Suchmaschine legt unter anderem viel Wert auf den Inhalt der Webseite, ihr Aussehen, die Struktur sowie die interne und externe Verlinkung. Gerade bei den externen Links ist darauf zu achten, dass sie natürlich sind und zum Inhalt der eigenen Webseite passen. Der ungewöhnliche schnelle Aufbau externer Links wird von Google genauso bestraft wie nicht zum Thema der Webseite passende Verlinkungen.


Typische SEO-Fehler von Anfängern
Jeder Mensch macht Fehler, für Existenzgründer können sie aber gerade in der Anfangsphase fatal sein. Das gilt insbesondere bei der Suchmaschinenoptimierung. Zwar wird der eine oder andere Fehler die Webseite nicht zu stark beeinflussen, eine Ansammlung von Problemen jedoch sorgt dafür, dass Besucher nicht die Webseite erreichen. Folgende typische SEO-Fehler werden von Anfängern begangen:

  1. Inhalt: Früher wurden Webseiten zum Großteil für die Suchmaschine und nicht für den Leser erstellt. Das hat letztlich dazu geführt, dass die Webseiten durch ein Update von Google bestraft wurden. Viele Menschen vergessen, dass sie potenzielle Kunden auf die Webseite locken möchten, diese dort aber auch bleiben sollen. Ohne interessante, wünschenswerte und qualitativ hochwertige Inhalte aber auch eine möglichst einfache Navigation wird dies nicht geschehen.
  2. Themenfokus: „Von allem etwas“ ist die Devise vieler Existenzgründer, dabei gibt es keinen Menschen, der alles gut kann. Jedes Unternehmen sollte sich auf das eigene Spezialgebiet fokussieren und dazu passende, hochwertige Themen anbieten. Ein weiteres Problem in diesem Bereich, ist, dass Artikel nicht einzigartig sind. Existenzgründer tendieren dazu, Themen zu behandeln, die die Konkurrenz bereits unzählig Male durchgekaut hat. Besucher werden sich nicht für dieses Thema interessieren.
  3. Textqualität und -struktur: Nicht nur der Inhalt der Texte leidet bei vielen Menschen, auch ihre allgemeine Qualität und Struktur. Zugegeben, nicht jeder kann gute Texte schreiben. Wer es nicht kann, der sollte einen Texter mit der Erstellung von Artikeln beauftragen. Dieser sollte nicht nur die deutsche Sprache perfekt beherrschen, sondern auch interessante und gut strukturierte Texte erstellen können: Angefangen bei einer interessanten Überschrift über die Aufteilung in mehrere Abschnitte mit sinnvollen Zwischenüberschriften bis hin zur Verwendung von Listen, Zitaten und Tabellen.
  4. Bilder und Co.: Die Zeiten, in denen sich Menschen über ein 56K-Modem mit dem Internet verbunden mussten, sind längst vorbei. Das Internet ist mittlerweile schnell genug, um aufwendige Inhalte anzuzeigen. Was in einem guten Text und einer hochwertigen Webseite nicht fehlen darf, sind Inhalte, die den Artikel sinnvoll erweitern: Bilder, Videos und Infografiken zum Beispiel. Gerade bei Bildern ist es jedoch wichtig, sinnvolle Dateinamen zu vergeben.
  5. Linkaufbau: Die interne Linkstruktur ist von großer Bedeutung. Es ist nicht nur sinnvoll, sondern auch gewollt, auf andere Artikel oder Seiten innerhalb der Website zu verlinken, wenn es Sinn macht. Selbes gilt für die Verlinkung externer Seiten: Hier muss man ebenfalls auf den Themenbezug achten. Eingehende Links von anderen Webseiten sind natürlich genauso gewollt, müssen aber auch zur eigenen Webseite passen.


Warum hochwertiger Inhalt wichtiger denn je ist
Spätestens seit dem Panda-Update werden hochwertige Inhalte mehr denn je belohnt. Warum hochwertige Inhalte überhaupt notwendig sind, sollte nicht zur Debatte stehen, schließlich möchte niemand schlechte Artikel lesen. Leider schienen viele Menschen in der Vergangenheit die Sache mit der Qualität nicht ganz ernst zu nehmen: Sie kopierten erfolgreiche Webseiten und ihre Inhalte, ohne dafür bestraft zu werden - zumindest, bis das Panda-Update eintraf. Webseiten, die dagegen auf Unique Content aufbauten und versuchten, hochwertige und interessante Inhalte anzubieten, wurden dafür belohnt.


Diese Tipps helfen Existenzgründern, hochwertigen Inhalt zu produzieren:

  1. Unique Content: Nichts ist wichtiger als einzigartiger Content. Wer Nachrichten von Blogs und Portalen übernimmt, der wird es niemals zum Erfolg schaffen. Es geht nicht zwingend darum, Themen zu finden, über die keiner berichtet hat. Viel mehr wird erwartet, Themen anders als die Konkurrenz zu präsentieren. Statt über aktuelle Geschehnisse aus einem Land zu berichten, kann man zum Beispiel dem Leser einen Rückblick auf ähnliche Ereignisse bieten.
  2. Zielgruppe: Hochwertige Inhalte sind bedeutungslos, wenn sie nicht zu den Wünschen, Interessen und Bedürfnissen der Zielgruppe passen. Dazu muss man die eigene Zielgruppe kennenlernen, zum Beispiel durch Umfragen und das Lesen der Kommentare oder E-Mails.
  3. Mehrwert: Der Mehrwert ist ein sehr ambiges Wort, welches von jedem anders interpretiert hat und viele Bedeutungen hat. Im Großen und Ganzen geht es darum, auf der eigenen Webseite Inhalte anzubieten, die dem Leser weiterhelfen. Statt über eine Nachricht in Textform zu berichten, kann man diese zum Beispiel mit einer Bildergalerie und Videos aufwerten.
  4. Eindruck: Nicht nur im privaten Bereich, sondern auch im Internet, zählt der erste Eindruck. Wenn der Besucher das erste Mal eine Webseite besucht, wird er innerhalb von Sekunden entscheiden, ob er sich weitere Inhalte anschaut oder nicht. Es ist durchaus sinnvoll, das Design und den Inhalt an Freunden und Bekannten zu testen.
  5. Qualität: Für den Besucher ist nichts wichtiger als Qualität. Diese beginnt bei guter Rechtschreibung, geht über den guten Satzbau und endet bei sinnvollen Zwischenüberschriften. Ebenfalls Teil der Qualität ist aber auch die gute Recherche der Texte. Wer in seinen Artikeln Falschinformationen liefert, kann seinem Unternehmen langfristig schaden.


Webseite übersetzen und mehr Kunden erreichen
Die Übersetzung von ganzen Webseiten oder Inhalten kann Teil der Suchmaschinenoptimierung oder einfach nur essenziell für den Existenzgründer sein, der international tätig ist. Diese Übersetzungen sollten Existenzgründer Profis wie dem Übersetzungsbüro Dialecta überlassen, die sich nicht nur mit den Geschäftsregeln des Landes auskennen, sondern auch über kulturelle Besonderheiten bescheid wissen. Die Ansprache von Kunden ist in vielen Länder ein sensibles Thema und kann sich von den Praktiken im Heimatland stark unterscheiden.

09.02.14

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