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So wird aus dem Traum vom eigenen Unternehmen im Freizeitgewerbe Wirklichkeit

Wer schon immer einmal sein eigenes Fitnessstudio, ein Restaurant, eine Bar oder einen Club eröffnen wollte, aber nicht so recht weiß, wie man das am besten umsetzt, ist hier genau richtig. Im Folgenden wird erklärt, worauf es ankommt, wenn man sein eigenes Freizeitgewerbe eröffnen will. 

Ideen zur Gründung 

Wer sich in seiner Freizeit gern sportlich betätigt und sich in diesem Bereich selbstständig machen möchte, hat viele Möglichkeiten. Ein gut laufendes Fitnessstudio ist eine hervorragende Einkommensquelle und man selbst kann natürlich auch die Eisen stemmen.

Wer gerne Fahrrad fährt oder vielleicht sogar handwerklich geschickt ist, kann sich mit einem Fahrradladen und/oder Reparaturwerkstatt selbstständig machen. Gerade in Städten, in denen die Leute gern mit dem Rad zur Arbeit fahren, kann ein solches Geschäft sehr lukrativ sein. Der zusätzliche Verleih von (E-)Bikes kann sich vor allem in von Touristen stark frequentierten Gebieten bezahlt machen. 

Für Nachtschwärmer kommt vielleicht eher die Gründung eines Clubs oder einer Bar in Frage, und wer eine Affinität zum guten Essen hat, kann diese mit seinen Gästen im eigenen Restaurant teilen. 

Franchise als einfache Einstiegsmöglichkeit 

Möchte man bei der Gründung nicht ganz bei Null anfangen, kommt möglicherweise der Einstieg in ein Franchise-Unternehmen in Frage. Dabei hat man eine bereits etablierte Marke als starken Partner zur Seite. Es gibt ein Konzept, eine Marketingstrategie und der Franchisegeber unterstützt den Franchisenehmer bei der Gründung, beispielsweise in der Auswahl eines Standortes und einer Immobilie. Fehler, die bei der Gründung oft gemacht werden, werden Dank der vorhandenen Erfahrung des Franchisegebers vermieden. Außerdem haben Franchisenehmer es bei der Kapitalbeschaffung oft einfacher, da das Gründungsrisiko eher als geringer eingeschätzt wird als bei Unternehmen, die ihre eigene Marke gründen möchten. 

Mit Alleinstellungsmerkmal von der Konkurrenz absetzen 

Entscheidet man sich dafür, nicht Teil eines Franchise-Unternehmens zu werden, sondern möchte man sein eigenes Gewerbe von Grund auf auf eigene Faust hochziehen, sollte man sich schon ganz am Anfang Gedanken über das Konzept machen, denn darauf baut die Auswahl der passenden Räumlichkeiten auf – ganz gleich ob Fitnessstudio, Club, Restaurant oder Fahrradladen. 

Die Konkurrenz in der Region sollte genau analysiert werden und man sollte sich überlegen, was man im eigenen Laden den Gästen anbieten kann, was es so noch bei keinem anderen in der Umgebung gibt. Damit hebt man sich ab und bietet den zukünftigen Gästen bzw. Kunden einen Grund, nicht zur Konkurrenz zu gehen. Wenn man den Kunden also etwas bietet, das sie bei der Konkurrenz nicht bekommen, baut man sich so schneller eine Stammkundschaft auf. 

Der Standort 

Hat man eine Vorstellung davon, was man den zukünftigen Gästen oder Kunden alles anbieten möchte, sucht man sich einen passenden Standort für die Räumlichkeiten aus. Zentral gelegene Räume haben natürlich immer den Vorteil, dass sie Laufkundschaft anziehen. Die exponierte Lage muss man allerdings oft mit hohen Mieten oder Kaufpreisen bezahlen. Eventuell kann es günstiger sein, sich für das jeweilige Vorhaben in einem Gewerbegebiet niederzulassen. 

Businessplan erstellen

Damit man im Vorfeld schon weiß, dass man sich mit den Kosten nicht übernehmen wird, empfiehlt es sich, einen Businessplan zu erstellen, der der Grundbaustein jeder Unternehmensgründung ist. Hier stellt man all die Kosten zusammen, die im Betrieb anfallen werden: Miete, Personal, Wareneinkauf, Strom, Wasser, Heizung, Versicherungen, GEMA-Gebühren, etc. Zusätzlich gibt es noch einmalige Kosten, die sich je nach Unternehmen unterscheiden. Für einen Club ist das beispielsweise die Anschaffung von Equipment für die Musikanlage und die Beleuchtung. Häufig müssen die Räume auch renoviert und je nach Konzept entsprechend dekoriert werden. 

Gegen die Kosten rechnet man auf, wieviel man pro Tag und pro Gast/Kunde mindestens einnehmen muss, um nicht nur die Kosten zu decken, sondern auch Gewinn zu machen. Was ein Businessplan genau beinhalten sollte, kann hier nachgelesen werden. 

Die Finanzierung

Insbesondere dann, wenn man einen Kredit aufnehmen muss, um das Vorhaben zu finanzieren, ist ein detaillierter Businessplan unerlässlich. Die Bank möchte sehen, dass man nicht blauäugig in die Sache hineinläuft, sondern dass man sich Gedanken über die Finanzierung gemacht hat und in der Lage sein wird, den Kredit fristgerecht bedienen zu können. Es ist empfehlenswert, verschiedene Kredite miteinander zu vergleichen, wenn man zum Beispiel eine Disco finanzieren möchte. 

Wenn man sich arbeitslos gemeldet hat oder bereits arbeitslos ist, kann man außerdem beim zuständigen Jobcenter nachfragen, ob man eine Unterstützung in Form eines monatlichen Zuschusses bekommen kann (Gründungszuschuss), um sich selbstständig zu machen.

Rechtliches 

Mit der Eröffnung eines eigenen Gewerbes gehen auch bürokratische Hürden einher, die genommen werden müssen. Bei Clubs, Diskotheken, Bars oder Restaurants wird der Standort, der Inhaber und die Art des Betriebes einer genauen Prüfung unterzogen. 

Bei der Standortüberprüfung werden die Räumlichkeiten untersucht: Fluchtwege, Parkplatz, eventuell die Lärmkulisse. Für all das gibt es genaue Auflagen. Wenn man Räume mietet, die zuvor schon für ähnliche Zwecke wie das eigene Vorhaben genutzt wurden, hat man es eventuell etwas einfacher. 

Für das Führen eines Gastgewerbes, in dem Getränke und/oder Speisen serviert werden, muss der Inhaber ein erstklassiges Führungszeugnis vorlegen, sowie den Nachweis an der Teilnahme an einem Hygienelehrgang, bei dem Kenntnisse im Bereich Lebensmittelsicherheit vermittelt wurden. Solche Kurse werden unter anderem von der IHK angeboten.

Bei der Überprüfung der Art des Betriebes wird festgestellt, worum es sich bei dem Gewerbe genau handelt und dementsprechend eine Genehmigung ausgestellt. Hat man also vor, keine Speisen anzubieten, sich zu einem späteren Zeitpunkt dann doch anders entscheidet, muss man das den Behörden mitteilen, weil dann andere Auflagen gelten. Genauso muss man auch neue Genehmigungen für bauliche Veränderungen einholen, wenn beispielsweise ein Dancefloor oder eine Bar verlegt, oder andere Baumaßnahmen vorgenommen werden sollen.

Fazit

Der Traum vom eigenen Gewerbe im Freizeitbereich ist mit harter Arbeit und guter Planung im Vorfeld verbunden. Franchisenehmer haben es vor allem in der Gründungsphase einfacher, weil sie Starthilfe vom Franchisegeber bekommen. 

Das Erstellen eines detaillierten Businessplans gehört zu jeder erfolgreichen Unternehmensgründung dazu. Er ist außerdem ein Muss, wenn man einen Finanzierungskredit braucht, und hilft dabei immer den Überblick zu behalten.


Bildquelle: pixabay.com / ericbarns

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