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Sicherheit für Gründer im Internet

Das Internet bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten und Chancen – nicht nur für Gründer. In unterschiedlichsten Bereichen besteht hier die Gelegenheit, seine Stärken einzubringen und beispielsweise Online Shops und Co. zu starten. Das sorgt nicht selten für ein adäquates Einkommen und kann somit in vielen Situationen zu einem unbeschwerten Leben führen. Doch bei allen Optionen, Chancen und Möglichkeiten lauern im Internet auch zahlreiche Gefahren. Viren, Betrüger, Phishing-Versuche sind dabei nur einige Variationen, die in Frage kommen können. 

Aus diesen Gründen sollte man in jedem Fall stets ein offenes Auge haben und die eigene Sicherheit im Internet optimieren. Möglich machen kann man dies zum Beispiel durch anonymes Surfen, das durch einen VPN umgesetzt wird. Viele mögen sich nun fragen: Was ist VPN? - die Frage ist an und für sich leicht zu beantworten, braucht allerdings ein wenig Backgroundwissen.

Was macht ein VPN und was ist das genau?

Die ganze Welt des Internets basiert auf Servern und es werden bei jedem Besuch einer Webseite Daten übertragen und Spuren hinterlassen. Hinter der Abkürzung VPN steckt ein Virtuelles Privates Netzwerk, durch das ganz allgemein weniger eigene Daten und Spuren im Internet hinterlassen werden. 

Man verbindet sich dabei nicht direkt mit einem Server, sondern dies geschieht über einen verschlüsselten Kanal. Hierdurch kann die eigene Privatsphäre im Internet verbessert werden und man gibt auf den besuchten Webseiten durch Cookies und Co. nicht so viel von sich preis. Häufig setzt man VPNs ein, wenn man die eigene IP-Adresse nicht übermitteln möchte, wenn man in öffentlichen WLAN-Hotspots surft oder auch, wenn man ganz einfach sicher und anonym im Internet unterwegs sein möchte. 

Wie können Gründer die Sicherheit im Internet erhöhen?

Auch für Gründer ist es wichtig, dass sie im Internet auf der sicheren Seite sind und die möglichen Gefahren und Risiken so gut es geht reduzieren. Das kann auf unterschiedlichen Wegen gelingen. 

So gehört beispielsweise dazu, dass das eigene System immer auf dem neuesten Stand ist. Vorhandene Updates und Sicherheitspatches sollten somit immer direkt installiert werden. Das hilft dabei, das eigene System vor unbefugten Zugriffen zu schützen. Gleichermaßen sollte auch ein Virenscanner vorhanden sein, der ebenfalls stets aktuell ist und mit einer aktuellen Virendatenbank ausgestattet ist. 

Eine Firewall auf dem eigenen Rechner oder im Firmennetzwerk ist ebenso obligatorisch und kann zusätzliche Sicherheit schaffen. 

Franchise-Gründer haben hier übrigens den Vorteil, dass sie auf das Wissen ihres Franchise-Systems setzen können. Dennoch schadet es nicht, im Bereich IT-Sicherheit auch selbst immer auf dem neuesten Stand zu bleiben. 

Auch im Online Shop für Sicherheit sorgen

Hinzu kommt, dass Unternehmer jeder Art auch auf den eigenen Webangeboten, wie zum Beispiel Online Shops das Sicherheitsniveau hoch halten sollten. Für viele Online-Systeme werden ebenfalls in unregelmäßigen Abständen Updates zur Verfügung gestellt, durch die Sicherheitslücken geschlossen oder Risiken reduziert werden. Da ist es nur nachvollziehbar, dass man auch hier mit den anstehenden Updates nicht allzu lange warten sollte. 

Gleiches gilt auch für mögliche Plugins und Erweiterungen der verwendeten Softwares und Tools. Mit regelmäßigen Updates kann man mögliche Zugriffe durch Betrüger und allgemein Dritte in vielen Fällen bereits reduzieren. 

Außerdem sorgt man auf diese Weise auch dafür, dass die eigenen Kunden oder Interessenten ebenfalls bestmöglich geschützt werden und zudem ein sicheres und optimales Surf- und Shopping-Erlebnis haben können. Dadurch wird also direkt das Wohlbefinden der eigenen Kunden verbessert. 

Ein wichtiger Faktor: Passwörter und Zugangscodes 

Zudem ein immens wichtiger Bereich, der jedoch in vielen Fällen stiefmütterlich behandelt wird: die verwendeten Kennwörter. Zahlreiche Anwender setzen bei den zu vergebenden Passwörtern nach wie vor auf simple Kombinationen wie „123456“ oder „passwort“. Das ist durchaus ein Risiko, denn auf diese Weise können Betrüger durch simples Ausprobieren schnell an die Zugänge kommen und dann für unliebsame Überraschungen sorgen. Laut Verbraucherzentrale sollte stattdessen eher ein sicheres Passwort gewählt werden und für unterschiedliche Zugänge sollte man auch keinesfalls immer die gleichen Kennwörter nutzen.

Ein sicheres Passwort ist dabei dennoch relativ leicht zu erstellen und bietet dann auch ein gesteigertes Maß an Sicherheit. Nachfolgend einige Tipps und Hinweise für wirklich sichere Passwörter, die für Betrüger deutlich schwieriger zu knacken sind: 

  • Mindestens zehn Zeichen – ein sicheres Passwort sollte nicht kürzer als zehn Zeichen sein, da hierdurch die Variationsmöglichkeiten deutlich gesteigert werden. So kann ein simples Raten oder Ausprobieren erschwert werden. 
  • Verschiedene, unbestimmte Zeichen – so sollten Groß- und Kleinbuchstaben genutzt werden, Zahlen sowie auch Sonderzeichen (soweit zulässig), ebenso sollten keine Wörter aus Wörterbüchern genutzt werden oder Daten sowie Namen, die mit dem Nutzer zusammenhängen. Geburtstage, Haustiernamen und Co. fallen also aus dem Raster. 
  • Auf Reihenfolgen verzichten – Zahlenfolgen wie 123456, Buchstabenfolgen wie abcdef oder auch Reihen der Tastatur (zum Beispiel qwertz) sollten ebenfalls keinen Einsatz finden. Auch diese sind leicht zu erraten und somit ein leichtes Spiel für Betrüger. 
  • Längere Passwörter bei sensiblen Zugängen – ist ein Zugang besonders gefährdet, beispielsweise für das Online Banking oder zum Online Shop, sollten die Kennwörter besonders ausgeklügelt sein und zudem auch länger, soweit dies möglich ist. Längere Kennwörter steigern die Sicherheit, sodass diese daher zu bevorzugen sind. 
  • Keine identischen Passwörter nutzen – es ist zwar bequem, sich nur ein Kennwort merken zu müssen, allerdings kann dies auch ein großes Risiko darstellen. Besser ist es, sich für jeden Dienst ein anderes Passwort bereitzulegen und immer wieder zu variieren. 
  • Vorgegebene Passwörter ändern – bekommt man ein Kennwort zugeteilt, sollte man dieses direkt nach der ersten Anmeldung ändern und dabei die vorher genannten Tipps berücksichtigen. Ähnlich sollte man auch vorgehen, wenn es Datenlecks gegeben hat oder ein Anbieter zum Ändern des Kennworts auffordert. Zudem kann es ratsam sein, das eigene Passwort nach einigen Monaten eigenständig zu verändern. 

Sicherheit ist besonders wichtig – und recht einfach zu erhöhen

Insgesamt ist die eigene Sicherheit im Internet besonders wichtig und es gibt glücklicherweise einige Wege, diese zu erhöhen. Davon sollte man auch in jedem Fall Gebrauch machen und beispielsweise bei der Auswahl von Passwörtern sorgfältig vorgehen. Ebenso sollten alle sicherheitsrelevanten Updates immer installiert werden. 

Hinzu kommt noch die 2-Faktor-Authentifizierung, die für einen Login den Abruf eines Codes auf einem weiteren Gerät – beispielsweise dem Smartphone – erforderlich macht. Auf diese Weise kann man sich nur dann einloggen, wenn Zugriff auf beide Geräte besteht, was es für Betrüger noch einmal schwieriger macht. 

Ebenso sollte allerdings auch das Smartphone immer gut geschützt und zum Beispiel mit einem Sicherheitscode versehen werden. So gelangen Datendiebe auch bei Verlust des Geräts nicht so leicht an die darauf gespeicherten (Zugangs-)Daten. 

Ob privat oder als Website-Betreiber - Sicherheit im Internet sollte immer ernst genommen werden. Andernfalls drohen schlimmstenfalls auch rechtliche Konsequenzen. Franchise-Gründer können vom Know-how und den Erfahrungen des Systems profitieren.


Bildquelle: Unsplash.com / Jozsef Hocza

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