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Ratgeber Verkaufsräume - Tipps zu Auswahl und Gestaltung

Ein durchdachtes und professionelles Konzept ist bezüglich Ladenbau und Inneneinrichtung eine der wesentlichen Leistungen von Franchise-Gebern. Damit sollen ein hoher Wiedererkennungswert sowie Kundenzufriedenheit für maximalen Erfolg gewährleistet werden. Franchise-Nehmer profitieren dabei zwar von einem geringen Aufwand in Sachen Verkaufsraumgestaltung, allerdings geht mit einem fixen Konzept auch eine Einschränkung der Mitgestaltung einher. Damit die Vorgaben möglichst gut zum persönlichen Anspruch des Franchise-Nehmers passen, ist bei der Auswahl des Franchise-Gebers diesbezüglich erhöhte Aufmerksamkeit ratsam. Gleichzeitig kann die Suche nach geeigneten Räumlichkeiten eine Herausforderung darstellen, da auch hier meist klare Regelungen seitens der Franchise-Geber gelten. Nachfolgend werden die Grundlagen einer verkaufsfördernden Raumgestaltung thematisiert sowie wesentliche Auswahlkriterien von Verkaufsräumen dargestellt.


Grundlagen der Raumgestaltung - Verkaufsfördernde Maßnahmen
Wer mit einem Franchise-System Erfolge erzielen möchte, sollte den Franchise-Geber mit Bedacht auswählen. Nicht alle Konzepte sind von einer innovativen Ausrichtung geprägt. Vielversprechend sind vor allem die Franchise-Modelle, die auf modernen Standards beruhen. Teil dieser Standards ist ein ausgeklügeltes Konzept für Verkaufsräume. Der Geschäftssektor der Verkaufsraumgestaltung, welche auch als Instore-Management oder Profilpolitik bezeichnet wird, umfasst vier wesentliche Faktoren:

  1. Raumaufteilung
  2. Raumzuteilung
  3. Atmosphärische Gestaltung
  4. Außengestaltung


Lässt sich die Raumaufteilung innerhalb der Geschäftsflächen individuell gestalten, können Verkaufsräume, Waren- und Beratungsflächen sowie Personalbereiche relativ flexibel angeordnet werden. Wobei die Aufteilung bei Franchise-Systemen meist festgeschrieben und nur eingeschränkt verhandelbar ist. Potenzielle Franchise-Nehmer sollten darauf achten, ob die Raumaufteilung Sinn ergibt und eine optimale Kundenführung zulässt. Möglicherweise räumt der Franchise-Geber dahingehend Spielraum für Individuallösungen ein. Wie verschiedene Warengruppen angeordnet und welche Fläche diesen zugeteilt wird, betrifft die Raumzuteilung. In diesem Sektor spielen nicht nur Margen eine erhebliche Rolle, sondern auch die Absatzzahlen, um die Lagermengen von Produkten festzulegen. Die Raumzuteilung sollte kontinuierlich kontrolliert und angemessen optimiert werden.

Innerhalb von Verkaufsräumlichkeiten kann auf zahlreiche Maßnahmen zurückgegriffen werden, um den Abverkauf von Produkten oder Dienstleistungen aktiv zu fördern. Sobald ein Ladengeschäft mit einem harmonischen und einladenden Konzept überzeugen kann, steigen die Chancen für positive Umsatzentwicklungen. Wir haben nachfolgend einige der wichtigsten Möglichkeiten zur atmosphärischen Gestaltung von Verkaufsräumen am Beispiel eines Wellness-Franchise-Konzepts tabellarisch aufgeführt. Zwar sind viele Aspekte der Gestaltung von Franchise-Gebern festgelegt, dennoch kann mit ergänzenden Lösungen, welche unabhängig von Franchise-Systemen Vorteile bringen, von einem Plus an vorteilhafter Raumgestaltung profitiert werden.

Maßnahmenbereich

Möglichkeiten

Mobiliar

Mit Wellness verbinden Menschen Ruhe und Entspannung. Das Mobiliar sollte dementsprechend gestaltet sein und zum Ausruhen einladen. Anschmiegsame Sitzgruppen zur persönlichen Beratung könnten dabei mit luxuriösen Relaxliegen oder Massagesesseln kombiniert werden, wie sie online zum Beispiel der Polster-Fachhandel www.cnouch.de mit verschiedenen Bezugsmaterialien präsentiert. Ledermöbel wirken hierbei besonders hochwertig. Entscheidend ist beim Mobiliar für die Wellness-Branche die ergonomische Formgebung.

Farben

Die Farbwirkung ist keinesfalls zu unterschätzen. Während Blau eine kühlende, beruhigende und ausgleichende Wirkung zeigt, regt Orange den Appetit und die Kommunikation an. Derartige Erkenntnisse sollten für die Verkaufsförderung aktiv genutzt werden. Ein informativer Artikel zum Thema wurde unter www.selfmedic.de veröffentlicht, einem Informations- und Fortbildungsportal für Apotheken. Die enthaltenen Beschreibungen zur Verkaufsförderung mit Farben lassen sich auf jede Art von Verkaufsraum anwenden.

Düfte

Düfte haben einen ähnlichen Einfluss auf die Wahrnehmung der Kundschaft wie Farben. Sie prägen die Wahrnehmung und können bestimmte Gefühle hervorrufen. Wellness-Anbieter arbeiten aktiv mit Düften, um die Stimmung positiv zu lenken. Egal ob Lavendel, Zimt oder Vanille – jede Nuance hat einen bestimmten Einfluss.

Dekoration

Um das Interieur harmonisch abzurunden, darf ein gewisses Maß an Dekoration nicht fehlen. Es verleiht Räumen einen charmanten Eindruck. Im Wellness-Sektor werden vermehrt natürliche Materialien eingesetzt, um beispielsweise die Qualität naturbelassener Kosmetikprodukte hervorzuheben.

Musik

Beim Einkaufen nutzt der Mensch alle Sinne. Auch das Gehör trägt maßgeblich zum Konsumentenverhalten bei. Ist die Hintergrundmusik unangenehm laut, fühlen sich Kunden nicht lange wohl und suchen nach kurzer Zeit das Weite. Eine beruhigende Melodie in zurückhaltender Lautstärke kann die Kaufbereitschaft stattdessen steigern.

Beleuchtung

Ob sich Kunden wohl fühlen, hängt unmittelbar vom Beleuchtungskonzept eines Geschäfts ab. Sämtliche Leuchtmittel und Lampen müssen in einem durchdachten Konzept aufeinander abgestimmt werden. Während an Verkaufsregalen klare Lichtverhältnisse von Vorteil sind, um Artikel zu inszenieren, ist in Ruhezonen indirektes Licht ideal.


Jeder dieser Aspekte muss exakt auf die Zielgruppe und das unternehmerische Konzept abgestimmt werden. Ziel sämtlicher Maßnahmen sollte es sein, die Verweildauer von Kunden zu verlängern und dafür zu sorgen, dass sie sich intensiv mit den präsentierten Waren beschäftigen.
 

Kriterien zur Auswahl der Verkaufsräume
Geht es darum geeignete Verkaufsräume zu finden, gibt es einige zu beachtende Kriterien. Die folgende Liste informiert über die wichtigsten Überlegungen:

  • Kundennähe zum Ladengeschäft: Je weiter das Verkaufsgeschäft von der potenziellen Zielgruppe entfernt liegt, desto geringer die Wahrscheinlichkeit eines Besuchs. Die Anzahl der Menschen, die das Geschäft im entsprechenden Einzugsgebiet erreichen beziehungsweise passieren, sollte sorgfältig geprüft werden. Das beste Geschäftskonzept kann wertlos werden, wenn der Standort schlecht gewählt ist. Wer auf Laufkundschaft angewiesen ist, muss sich mit dem Andrang vor Ort auseinandersetzen und auf Daten von Frequenzmessungen zurückgreifen.
  • Angemessenheit: Abhängig davon, in welcher Branche ein Franchise-Nehmer tätig werden möchte, ist zu klären, ob der Standort in Sachen Umgebung zur gewünschten Kundschaft passt. Edle Modeboutiquen oder Juweliere benötigen ein angemessenes Umfeld, um die Zielgruppe überhaupt in die Ladengeschäfte zu locken.
  • Konkurrenz: Eine Konkurrenzanalyse setzen die meisten Franchise-Geber voraus, um festzustellen, ob der Standort gewinnbringend sein kann, oder lokale Mitbewerber das Angebot bereits ausreichend abdecken.
  • Genehmigungen: Je nach Vorgaben des Franchise-Gebers kann es notwendig sein das ausgewählte Ladengeschäft baulichen Änderungsmaßnahmen zu unterziehen. Möglicherweise werden Genehmigungen erforderlich.
  • Kosten: Sind Umbauten unausweichlich, ist eine umfangreiche Kostenanalyse ein Muss. Ansonsten könnten die tatsächlichen Ausgaben das kalkulierte Budget sprengen.
  • Laufende Ausgaben: Für eine solide Finanzplanung müssen die laufenden Geschäftsausgaben exakt berechnet werden. Von Mietkosten über Energiekosten bis hin zu Personalausgaben und Werbung reicht das Repertoire.


Fazit
Bei der Auswahl des Franchise-Konzepts sollten sich Franchise-Nehmer die Vorgaben für Verkaufsräume detailliert anschauen. Ansonsten kann es passieren, dass das System nicht zu den persönlichen Vorstellungen passt und der Erfolg aufgrund von Unzufriedenheit ausbleibt. Bei der Auswahl der Verkaufsflächen sind sämtliche Faktoren in die Entscheidung einzubeziehen. Das Ziel besteht darin Verkaufsräume zu finden und diese so zu gestalten, dass sie den Kundenansprüchen gerecht werden.

Bildquelle: Unsplash – RayPhotosPerth – rhythmuswege / pixabay.com

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