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Optimale Büro-Bedingungen schaffen: So arbeitet es sich leichter

Gründer haben am Anfang ihres Unternehmertums nicht nur sprichwörtlich viel um die Ohren. Sie beschäftigen sich mit Business- und Finanzierungsplänen, suchen den perfekten Standort und versuchen, sich erfolgreich auf dem Markt zu etablieren. Was jedoch viele Jungunternehmer nicht ausreichend berücksichtigen, sind die Büro-Bedingungen für sich und ihre Angestellten. Denn die Atmosphäre am Arbeitsplatz hat Auswirkungen sowohl auf die Zufriedenheit als auch auf die Kreativität und Motivation der Schaffenden. Worauf sollten junge Franchisenehmer also bei der Einrichtung ihrer Räumlichkeiten achten?

Punkt Eins: Ergonomie

Erwiesenermaßen klagen immer mehr Arbeitnehmer über Rücken-, Kopf-, Nacken- oder Schulterschmerzen. Meist handelt es sich hierbei um die Folgen einer falschen Sitzhaltung. Manchmal liegt es aber auch an zu wenig Licht im Raum. Gründer, die sich und ihren Mitarbeitern etwas Gutes tun wollen, sollten zunächst auf mehr Ergonomie am Arbeitsplatz achten. Empfehlenswert sind beispielsweise:

  • Höhenverstellbare Tische
  • Anpassbare Bürostühle
  • Ergonomische Tastaturen und Computer-Mäuse

Tische und Stühle, die sich den Bedürfnissen des Körpers anpassen lassen, erhöhen deutlich die Gesundheit der betroffenen Personen. Zum Beispiel ist nicht jeder Mensch gleich groß. Das bedeutet, dass die Höhe des Tisches individuell auf die Größe angepasst werden muss. Auch die Möglichkeit, bei Bedarf im Stehen zu arbeiten, ist rücken- und gelenkschonend. Ebenso verhält es sich mit Rückenlehnen und Stuhlhöhen, die sich problemlos verstellen lassen. Dies fördert eine verbesserte Haltung und verhindert somit langfristig Rückenschmerzen.

Punkt Zwei: Natürliches Licht

Es gibt nichts Besseres fürs menschliche Auge als das natürliche Licht der Sonne. Ein häufiger Grund für Augenschmerzen sind schlechte Lichtverhältnisse. Eine Fensterfront kann Abhilfe schaffen. Alternativ reichen selbstverständlich große Einzel-Fenster vollkommen aus. Relevant ist in erster Linie, dass ausreichend Sonnenlicht in die Räumlichkeiten gelangt. Das ist einerseits wichtig für die Augen der darin arbeitenden Personen. Andererseits hat das warme Licht positive Auswirkungen auf die Psyche der Menschen. In einem hellen, warmen Ort arbeitet es sich deutlich leichter und motivierter als in einem dunklen Raum. Durch das angenehme Ambiente haben die Angestellten auch mehr Lust, sich kreativ auszutoben oder den Stapel an Dokumenten abzuarbeiten.

Was Fenster betrifft, empfiehlt es sich, auch als Existenzgründer etwas Geld in die Hand zu nehmen. Gerade dann, wenn die vorhandenen Fenster nicht den eigenen Ansprüchen genügen und man sie daher austauschen lassen möchte. Bei der Auswahl geht es aber nicht nur darum, einen lichtdurchfluteten Raum zu erzeugen. Wichtig sind ebenfalls Themen wie Wärmedämmung und Schallschutz. Viele Aufgaben sind sehr komplex, da benötigen die Angestellten mitunter absolute Ruhe, um adäquat arbeiten zu können. Ein Gang zum Experten lohnt sich in diesem Fall definitiv. Dieser wird Gründern dabei helfen, herauszufinden, ob beispielsweise hochwertige Holz-Alu-Fenster die Richtigen für das Vorhaben sind oder ob sich andere Modelle aus anderen Materialien besser eignen.

 

Punkt Drei: Räume richtig ausleuchten

Nicht immer reicht das natürliche Licht aus, um für optimale Lichtverhältnisse zu sorgen. Die meisten Arbeitgeber greifen zu normalen Neon-Lampen. Diese sind jedoch nicht sonderlich angenehm und fördern nicht zwingend die Motivation der Mitarbeiter. Empfehlenswerter sind dagegen Tageslichtlampen, weil diese ein weiches Licht produzieren, welches der Sonne ähnelt und nicht zu grell ist. Dieser Umstand ist zudem besser für die Augengesundheit.

Was auf keinem Schreibtisch fehlen darf, ist eine Schreibtischlampe. Durch diese können die Angestellten das Licht individuell an ihre eigenen Bedürfnisse anpassen. Auch wenn in der Regel davon gesprochen wird, dass eine gleichmäßige Ausleuchtung des Tisches besser ist als eine punktuelle, so handelt es sich bei einer Schreibtischlampe dennoch um unverzichtbares Equipment. Zudem ist dieses Produkt nicht dafür ausgelegt, permanent als Lichtquelle zu dienen.

Punkt Vier: Helle und freundliche Farben

Zur Büroeinrichtung gehört ebenfalls die Gestaltung der Wände und Fußböden eines Büros. Obwohl Franchisenehmer das Corporate Design ihres Unternehmens vorgegeben bekommen, sollten sie bei der Inneneinrichtung darauf achten, auf grelle Farben zu verzichten – auch wenn es sich um das Firmendesign handelt. Besser wäre es, sattere Töne zu verwenden, die sanft zu den Augen sind. Zudem sorgen diese für eine bessere Stimmung.

Einladend wirken außerdem Teppiche (sofern sinnvoll) und Pflanzen. Letztere haben einen positiven Einfluss auf die Luft und das Klima im Raum. Sie sehen nicht nur schön aus, sondern lassen das Gesamtbild lebendiger erscheinen. Wer sich nun Sorgen um die Bewässerung der Pflanzen macht, dem sei gesagt: Selbst bei einem Betriebsurlaub von zwei Wochen bedeutet das nicht, dass Blumen etc. sofort eingehen. Es gibt einerseits entsprechende Pflanzen, welche generell nur sehr wenig Wasser benötigen. Und andererseits finden sich in jedem Baumarkt spezielle Wasserspeicher, die man lediglich gefüllt in die Blumenerde stecken muss, um für einen gewissen Zeitraum ausreichend Feuchtigkeit zu haben.

Punkt Fünf: Checkliste erstellen

Um nichts zu vergessen und stets den Überblick über die Einrichtung der Büroräume zu behalten, empfehlt sich eine Checkliste, die alle relevanten Punkte beinhaltet:

Einrichtung:

  • Höhenverstellbarer Schreibtisch (mind. 80 cm x 60 cm)
  • Verstellbarer Stuhl
  • Dokumentenablage
  • Ergonomische Arbeitsmaterialien
  • Gegebenenfalls Sitzball
  • Ausreichend Ablageflächen

Lichtverhältnisse:

  • Mischung aus warmweißem, neutralweißem und kaltweißem Licht (Stichwort: Lichtfarbe)
  • Keine direkte Sonneneinstrahlung
  • Rollos bzw. Vorhänge oder Gardinen
  • Schreibtischlampe
  • Großflächiges Licht

Atmosphäre:

  • Helle und sanfte Farben
  • Teppiche (sorgen für ein entspanntes Ambiente)
  • Pflanzen (verbessern das Raumklima)

Gründer sollten nicht vergessen, dass sie sich selbst am Arbeitsplatz auch wohlfühlen müssen. Dies gilt natürlich ebenfalls für ihre Mitarbeiter. Das bedeutet, dass es jeder Person freistehen sollte, den eigenen Arbeitsplatz persönlich zu gestalten. Sehr beliebt sind zum Beispiel Bilder der Familie auf dem Schreibtisch oder eine kleine Blumenvase. In einem bestimmten Rahmen sollte dies unbedingt erlaubt sein. Jedoch nur soweit, dass sich andere Mitmenschen innerhalb desselben Büros nicht negativ berührt fühlen.

Bildquelle © ImageFlow / Shutterstock   Lizenzfreie Stockfotonummer: 1085021810
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