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Ratgeber
für Franchise-Interessierte

Mit Werbeartikeln eine Markenbotschaft transportieren

Kleinstunternehmen mit bis zu neun Mitarbeitern machen in Deutschland den größten Teil des Werbeartikelumsatzes aus. So lautet das Ergebnis einer Studie des GWW, des Gesamtverbandes der Werbeartikel-Wirtschaft e.V. Und die Zahlen werden noch deutlicher: Während Klein- und Kleinstunternehmen mit bis zu 49 Mitarbeitern im Jahr 2013 2,68 Millionen Euro für Werbeartikel ausgegeben haben, haben mittlere und größere Unternehmen 2013 nur 0,76 Millionen Euro in Werbeartikel investiert. So kommt der GWW auch zur empirisch belegbaren Schlussfolgerung: Je kleiner das Unternehmen, desto mehr wird in Werbeartikel investiert.


Wirkung und Kosten von Werbeartikeln
Werbemittel sind also wichtig, um sich – insbesondere als Kleinunternehmen – aber natürlich auch als Selbstständiger, Franchise-Unternehmen oder als StartUp einen Namen zu machen. Doch was wirkt? Blickt man auf den Einsatz der Werbeartikel, so führen Streuartikel, die unter 10 Euro kosten das breite Spektrum der Werbeartikel an – mit 89 Prozent. Mit 35 Prozent auf Platz 2 kommen Werbeartikel im Wert von bis zu 35 Euro und Platz 3 belegen mit sieben Prozent Präsentwerbeartikel, die teurer als 35 Euro sind.


Doch haben günstige Streuartikel denselben Effekt wie wertige Präsente? Die Zielgruppe sollte den Weg zum passenden Werbeartikel bestimmen, dabei sind sich Marketing-Fachleute einig. Während bei einem Großevent die Masse der verteilten Werbeartikel entscheidend ist und pfiffige Werbeartikel, die auch nützlich sind, auf der Beliebtheitsskala ganz oben liegen, sollte nach einem Kundengespräch nicht der Plastik-Schlüsselanhänger mit Einkaufschip gezückt werden, sondern durchaus ein Präsent aus dem wertigeren Segment – schließlich möchte man nicht als Geizhals, sondern als adäquater Geschäftspartner im Gedächtnis bleiben.


Und das sind auch punktgenau die Gründe, die – rein statistisch betrachtet – den Einsatz von Werbemitteln bedingen:

  • Werbeartikel müssen nachhaltig und lange nutzbar sein, denn nur so ist auch immer wieder ein positiver Werbeeffekt gegeben.
  • Auch sollte ein Werbeartikel sich positiv auf das Unternehmensimage auswirken und darüber hinaus noch den Bekanntheitsgrad des Betriebs steigern.
  • Dabei schwingt auch mit: Ein wertbringender Werbeartikel muss auf das Unternehmen, den Selbstständigen bzw. das Franchise-Unternehmen referenzieren.


Werbeartikel sind Markenbotschafter
Betrachten wir also nun den Sektor der Werbeartikel, die nicht nur Streuartikel sind, sondern auch eine Markenbotschaft enthalten. Wie wichtig der Aufbau einer Marke ist und wer den Markenaufbau idealerweise vorantreiben soll, hat Thomas Matla sehr treffend auf den Punkt gebracht. Seinen Beitrag finden Sie hier. Doch zurück zum Thema „Markenbotschaft“. Wie also kann die Marke auf einem Werbeartikel sinnvoll platziert werden? Mit Emotionen! Wer es schafft, die Nutzung des Werbeartikels mit Emotionen zu verbinden, der wird auch mit seiner Marke einen Platz in den Köpfen potentieller Kunden bekommen.


Außergewöhnliche Werbeartikel für spezielle Unternehmen
Je nach Sparte gibt’s hier richtig pfiffige Lösungen: Ein Fahrradartikelhersteller könnte beispielsweise auf einen sogenannten Bikeschirm setzen, der die Radler (und damit auch seine Kunden) trocken von A nach B bringt – natürlich mit dem entsprechenden Werbeslogan on top. Promotion für eine App kann mit einem Selfie Arm inklusive Branding betrieben werden und wer im Coaching-Bereich tätig ist, der kann seine Kunden mit motivierenden Worten von seinen Fähigkeiten überzeugen, die in kleine dekorative Steine graviert sind.


Auch Mainstream-Artikel können praktisch und ansprechend sein
Wer weniger auf seine eigene Profession abzielt, sondern der Nutzbarkeit des Werbeartikels größere Beachtung schenken möchte, dem sei zu personalisierten Allroundern geraten. Einen Kugelschreiber braucht jeder, ein Visitenkartenetui ist schick und wer Ordnung und Struktur in seine Gedanken bringen möchte, der erfreut sich auch an einem hochwertigen Notizbuch. Bei brandbook gibt es beispielsweise eine ganze Reihe von Notizbüchern, die von der Miniatur-Ausgabe bis zum riesen Wälzer reichen und dabei ganz individuell gestaltet werden können. Veredelungen mit einer Stickerei, mit Goldprägung oder anderen haptischen Highlights sind dabei nur einige Beispiele der großen Gestaltungsvielfalt.


Der Vorteil eines Mainstream-Werbeartikels ist: Er kommt in den meisten Fällen an und wird genutzt. Zwar ist der berühmte Aha-Effekt weniger dominant, wie bei den ausgefallenen Modellen, jedoch gehen Unternehmen mit nützlichen Klassikern dahingehend auf Nummer sicher, dass die Produkte nicht als „Spinnerei“ abgetan werden. Und den einen oder anderen Wow-Effekt kann es auch beim professionell gestalteten Notizbuch geben.


Bleiben wir also noch einen Moment beim Beispiel Notizbuch. Das wirkt grundsolide und kann – im entsprechenden Design gestaltet – die Markenbotschaft punktgenau transportieren. Zudem kann das Innenleben an der einen oder anderen Stelle durchaus zum Hingucker werden. Dann nämlich, wenn partiell markenrelevante Inhalte einfließen, eine Bilderstrecke integriert ist, eine Botschaft niedergeschrieben wird und diese inhaltlichen Überraschungen auch noch mit einem speziellen Lack akzentuiert werden. Dieser kann natürlich auch das Markenlogo selbst oder einen passenden Slogan ansprechend in Szene setzen. Abgerundet werden kann der Werbeartikel Notizbuch mit einem Kugelschreiber. Dieser muss natürlich zum Look des Notizbuches passen.


Werbeartikel können nur bedingt steuerlich abgesetzt werden
Achtung: Beim Einsatz von Werbeartikeln winkt auch eine Steuerfalle. Hierbei ist eine Höchstgrenze von 35 Euro zwingend zu beachten. Liegen die Kosten für den Werbeartikel darüber, können diese nicht als Werbeartikel abgesetzt werden. Werbeartikel müssen darüber hinaus namentlich in der Buchhaltung gelistet sein, um zu verhindern, dass die Grenze überschritten wird. Doch auch hier gibt es Ausnahmen: Klassische Streuartikel unterliegen ebenso wenig wie ein Prämiengeschenk der 35-Euro-Regelung. Alle Details zur „Steuerlichen Behandlung von Werbeartikeln“ hat die Steuerberaterin Jutta Liess in ihrem gleichnamigen Werk zusammengefasst. Weitere Tipps zum Thema Buchhaltung, sind hier nachzulesen.


Abbildung 1: Collage aus pixabay.com © falco (CC0 Public Domain),  pixabay.com © ch1310 (CC0 Public Domain),  pixabay.com © Hans (CC0 Public Domain )

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