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Ratgeber
für Franchise-Interessierte

Mit der bekannten Lücke zum Gewinn

Das Angestelltenverhältnis kann ermüdend sein. Am unteren Ende der Kette landet viel Frust, der von oben durchgereicht wird. Wenn man als Angestellter zu wenig leistet, bekommt man es deutlich zu spüren. Wer sich zu viel engagiert hat zudem am Ende nicht mehr auf dem Konto. Die Gründe eine Selbstständigkeit anzustreben sind vielseitig, sei es die eigene Arbeitsteilung, der Fakt, dass man endlich selbst Chef ist und auch wirklich etwas auf dem Konto spürt, wenn man mehr arbeitet. Die einzige Frage: In welchem Segment und welcher Sparte soll ich eine Selbstständigkeit anstreben?


Der verträumte Blick vieler geht auf ein eigenes Café oder ein Restaurant irgendwo an einem Weinberg. Erfolg ist damit auch möglich, doch das Risiko und das erforderliche Startkapital sind oft enorm. Wer sicher gehen will, fragt sich, wo am meisten zahlungskräftige Kunden sind. Die Antwort: In der Industrie und in Unternehmen. Mit einer anderen Firma Geschäfte zu machen ist unkompliziert und sicher. Doch wie soll das eigene Unternehmen gestartet werden? Mit welcher Dienstleistung Geld verdienen? Wir haben einen Blick auf den Markt geworfen und ein paar Tipps zusammengestellt.


Schnelles Geld – Dienstleistungen in der Industrie
Dienstleistungen in der Industrie sind immer gefragter. Der Erfolg von Zeitarbeitsfirmen zeigt: Outsourcing an kompetente Partner ist sehr beliebt. Zu den erfolgreichsten Dienstleistungssektoren im Bereich der Industrie sind Datenverarbeitungsdienste, Fernmeldedienstleistungen, Vermietung von Maschinen und Geräten, Reinigung, Arbeitnehmerbeschaffung. Auswertungen haben gezeigt, dass der größte Erfolg aus der Kundenakquise bei anderen Dienstleistern liegt. Büros, Händler und Co. sind auf die Kommunikation am Kunden ausgelegt. Viele andere Leistungen und Tätigkeiten werden von Dienstleistern über Fremdfirmen eingekauft.


Selbst machen oder einkaufen? Vorteile Outsourcing
Das Land Moldawien setzt auf Outsourcing: Mit niedrigen Steuern sollen IT-Unternehmen dazu gebracht werden, Fachkräfte aus dem Land anzustellen – für den nationalwirtschaftlichen Aufschwung. Dass die Arbeitskräfte in Moldawien nur einen Bruchteil von Entwicklern in den USA verdienen, ist Regierung und Bevölkerung egal. Mit 350,- EUR, so das angesetzte Gehalt eines Jungentwicklers, können im Land große Sprünge gemacht werden.


Der Trend des Outsourcings hat deutsche Unternehmen seit Jahren im Griff. Ob Reinigungskraft, IT-Service oder andere, das Konzept verspricht Erfolg. Wie kommt es dazu, dass viele große Firmen jetzt den Kontakt zum Ausland suchen? In Deutschland herrscht massiver Fachkräftemangel in dem Gebiet: schon vor Jahren wurde uns ein Ausbleiben der IT-Kräfte prognostiziert. So sollte es dann auch kommen. Das Prinzip wird als Near- oder Offshoring bezeichnet.


Mit Englisch als weltweiter Programmier- und Wirtschaftssprache sowie den Mindestlöhnen für deutsche Arbeitskräfte zieht es Unternehmer in den Osten. Besonders in Entwicklungsländern, wo ein Bruchteil gezahlt wird. Am Beispiel Moldawien wird deutlich, dass dies auch ein Zehntel des Monatsgehaltes für dieselbe Leistung bedeuten kann. Vorteile ohne Ende? Nicht für die Arbeitnehmer. In Brasilien gab es im April 2015 große Proteste gegen geplante Outsourcing-Gesetze. Ein festes klassisches Angestelltenverhältnis ist das, was sich die Arbeitnehmer in der Bewegung wünschen. Sie verbinden Outsourcing mit Ausbeutung.


Die Lücke nutzen!
Am schnellsten tritt Erfolg ein, wenn die Firma ein Pionier auf dem Gebiet ist und der Wettbewerb noch Jahre zurück liegt. Wer innovativ ist, wird dafür entlohnt, im Dienstleistungsbereich genauso, wie bei einem guten Patent auf eine Maschine, welche neu und bahnbrechend ist. Doch eine Lücke muss nicht immer mit einer neuen Erfindung einhergehen. Das Erfolgsprinzip Franchise zeigt, wie es auch mit bekannten Produkten und Leistungen funktionieren kann.


Erfolg richtet sich dann vor allem danach, wie viel Bedarf am Markt ist. Mit der Filiale einer Kaffeehauskette genau neben eine schon bestehende Niederlassung zu ziehen ist von geringerem Erfolg gekrönt, als wenn man mit dem Franchise in einem Gebiet allein dasteht. Dasselbe gilt auch bei den Franchisekonzepten im B2B Bereich. Die Frage nach dem Bedarf des Marktes entscheidet über den Gewinn. Um zu wissen, welche Trends und Tendenzen den Markt bestimmen, helfen marktbezogene Nachrichtenportale wie z.B. industry-press.com .

Besonders der Bereich der Dienstleistungen ist nach wie vor beliebt: Der Deutsche Franchise Verband ging im Jahr 2014 von einem Anteil von 38 % auf dem deutschen Franchisemarkt aus.


Deutsche Franchise-Wirtschaft auf einen Blick


Franchise – der Einstieg in die B2B Sparte?
Franchising im Bereich der B2B Branche bedeutet, dass ein bestehendes Konzept aufgegriffen wird. Im Franchising erwirbt der gewillte Neuunternehmer die Rechte daran, mit einem bekannten Namen auf den Markt zu gehen. Im B2B Bereich bedeutet das, dass der Unternehmer mit seiner Firma eine Dienstleistung in anderen Firmen bereitstellt. Firmenkunden zahlen pünktlich und sind an einfache Abläufe gewöhnt. Die professionelle Kommunikation von Business zu Business ist dadurch oft sehr angenehm.


Unvorsicht kommt vor dem Fall
Bevor die Rechte für ein Franchise erworben werden, sollte man sich darüber klar sein, dass die damit verbundene Arbeit das gesamte Leben umstellt. Wochenenden verlieren an Bedeutung, Urlaub gibt es, zumindest im ersten Geschäftsjahr in der Regel nicht. Auch sollten genügend finanzielle Rücklagen vorhanden sein, um auch über den Wert des Franchise hinaus Sicherheiten zu haben. Die ersten Monate können besonders schwer werden. Natürlich ist Knowhow auf dem Gebiet die beste Voraussetzung, um zu überzeugen. Die Franchise-Geber prüfen ihre künftigen Franchisenehmer sehr genau. Schließlich stehen bekannte Namen auf dem Spiel.


Das Franchisesegment boomt unaufhörlich. Über 100 Milliarden Euro Umsatz in 2015, nur in Deutschland. Die Franchisenehmer werden allerdings in die Pflicht genommen: Dass bei einigen Segmenten kaum langfristige Planungssicherheit besteht, zeigt der Anteil der Minijobber. Für das Jahr 2015 rechnet das Institut für Markenfranchise mit 306.000 Minijobbern auf etwa 420.000 Vollzeitstellen. Dabei sind die eigenen Mitarbeiter viel Wert: Die Franchisenahme von eigenen Mitarbeitern wird als besonders vielversprechend gehandelt.

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