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Ratgeber
für Franchise-Interessierte

Mehr Nutzer durch optimierte Ladezeiten

Die Ladezeit ist zu einem wichtigen Rankingfaktor bei Suchmaschinen geworden, denn mittlerweile wird nicht nur mehr mit leistungsstarken PCs gesurft, sondern auch mit diversen mobilen Endgeräten, die im Vergleich dazu eine deutlich schwächere Leistung haben. Dies kann sich für nicht optimierte Seiten im Ranking negativ auswirken, denn je weiter hinten eine Seite im Suchergebnis gelistet wird, umso geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie von Nutzern angeklickt wird. Grund genug, um sich auch als Franchise-Unternehmen damit zu beschäftigen. Denn je länger eine Seite zum Laden benötigt, umso größer ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass Nutzer während des Ladevorgangs wieder abspringen. So zeigt eine Studie, dass bei nur 2000 Millisekunden Delay im Aufbau der Webseite die Einnahmen um ganze 4,3 Prozent senken.


Einheitliches Design
Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie eine Seite optimiert werden kann und bereits mit einigen Änderungen, wie einem einheitlichen Design, kann eine große Wirkung erzielt werden. Das Erscheinungsbild wird in der Regel in einem CSS-File fixiert. Gab es früher noch die Tendenz dazu mehrere verschiedene CSS-Files anzulegen, sollten die Formatierungen heute für Überschriften und Textpassagen einheitlich in einer Datei zusammengefasst werden. Diese wird im HTML-Dokument angegeben und ermöglicht zukünftig auch das Caching der Styleangaben. Wird ein CSS-File verwendet, sollte auf inline-Styleangaben verzichtet werden und diese in das zentrale CSS-File verschoben werden. Auch von der Verwendung von Java-Scripts sollte abgesehen werden, da Code innerhalb eines HTML-Dokuments ebenfalls die Ladezeiten verlängern.


Reduktion für schnelleren Seitenaufbau
Grundsätzlich ist bei einer Website weniger oft mehr, deshalb sollte darauf geachtet werden, was alles auf die Seite kommt und vor allem, was davon die Ladezeiten negativ beeinflusst. Dazu gehören in erster Linie externe Quellen, wie Stylesheets, Skripte und Bilder. Durch eine Reduktion der Anzahl können HTTP-Requests schneller abgearbeitet werden und dem Benutzer wird die Seite schneller angezeigt. Kann nicht auf Grafiken und Bilder verzichtet werden, sollten diese ebenfalls optimiert werden. Zur Optimierung können Grafikprogramme wie Photoshop verwendet werden; viele Grafikprogramme bieten sogar eine automatische Optimierung für Webseiten an. Oft werden auch Grafiken verwendet, wie Checkboxen für das Auswählen von bestimmten Optionen. Solche Grafiken bzw. Icons werden als sogenannte CSS-Sprites zusammengefasst, was einerseits die Ladezeiten verbessert und andererseits die Verzögerung beim Iconwechsel bei einem Mouseover-Effekt reduziert.


Weltweit kürzere Ladezeiten mit CDN
Das CDN (Content Delivery Network) besteht weltweit aus 19 Standorten, welche den Inhalt des Servers im Cache halten und lokal verteilen. Dies gilt vor allem für Webseiten mit Dateien, welche nicht regelmäßig aktualisiert werden müssen. Die Nutzung eines CDN ist daher vor allem für Webseiten mit internationaler Zielgruppe von Vorteil. Den Vorteil eines CDN bringt ein Vergleich von t3n zum Ausdruck: Ruft man eine Webseite auf, die in Frankfurt gehosted wird und man befindet sich ganz in der Nähe vom Serverstandort, dann beträgt die Wartezeit 30 Millisekunden. Wird an den Server aber eine Anfrage aus dem 2000 Kilometer entfernten Moskau geschickt, dann verzögert sich die Übertragung auf bis zu 200 Millisekunden. Bei Nutzung eines CDN‘s werden die angeforderten Daten innerhalb von 18 Millisekunden gefunden, obwohl die Anfrage immer noch aus Moskau stammt.

CDN bietet neben verringerten Ladezeiten (Reaktionszeit) eine verbesserte Referenzierung, verbesserten Bediencomfort für die Besucher und eine Sicherung der Webseite.


Technische Tricks
Wer etwas tiefer in die Materie gehen möchte, dem stehen auch noch eine Reihe von technischen Aspekten zur Optimierung zur Verfügung. Dazu gehört in erster Linie eine Optimierung des Webservers, bei dem die Prozesse anhand des Useraufkommens angepasst werden sollten. Generell sollte bereits bei der Auswahl eines Servers darauf geachtet werden, dass es sich um einen dezidierten Server handelt, der auf einer einzigen physikalischen Maschine gehostet wird. Wie bei dieser Übersicht von dedicated Rootservern, wird meist zwischen unterschiedlichen Stufen und Ausstattungspaketen unterschieden. Ein großer Online Shop erfordert eine umfangreiche Beratung, um eine Kompatibilität zwischen der benötigten Software und dem Server System gewährleisten zu können.

Außerdem sollte nur serverseitiges Caching verwendet werden, damit dynamische Seiten nicht jedes Mal neu aufgebaut werden müssen, wenn der Nutzer die gleiche URL anfragt. Falls möglich sollte auch auf eine Domainweiterleitung verzichtet werden, da dies den Browser dazu zwingt erneut eine URL aufzurufen.


Reduktion mittels Gzip-Komprimierung
Es ist möglich, den Webserver so einzustellen, dass er die HTML-Dateien vor der Aussendung an den Webbrowser mit gzip komprimiert. Dadurch lässt sich die Ladezeit der Seite merklich verbessern. Je nachdem um welche Webseite es sich dabei handelt kann die Datenmenge um 70-80% schrumpfen, was einen ersten Ausblick auf die Verkürzung der Übertragungszeit gibt.

Um eine gzip Komprimierung durchzuführen, ist allerdings etwas technisches Verständnis nötig, um den Apache Server einzustellen.

Zunächst gilt es zu überprüfen, ob die gzip-Komprimierung der Webseite nicht vielleicht sogar aktiviert ist. Auf diesen Seiten ist dies möglich:

http://www.gidnetwork.com/tools/gzip-test.php
http://www.whatsmyip.org/http_compression/


Sollten die Tests ergeben, dass die Komprimierung noch nicht aktiviert ist, geht es wie folgt weiter:

Damit die Komprimierung aktiviert werden können, muss von Apache das Modul "mod_deflate" oder "mod_gzip" geladen werden. Zu diesem Zweck wird die Datei /etc/sysconfig/apache2 editiert.
Bei "APACHE_MODULES" (ca. Zeile 85) muss vor "rewrite" Folgendes eingefügt werden: "mod_deflate".
Anschließend noch Apache neustarten: /etc/init.d/apache2 restart


Nach dem Neustart wird in die .htaccess-Datei der jeweiligen Website folgender Code eingefügt:

# gzip Compression

AddOutputFilterByType DEFLATE text/text text/html text/plain text/xml text/css application/x-javascript application/javascript


Den Speed testen
Mit Hilfe von Werkzeugen zur Analyse und Auswertung zur Geschwindigkeit der Webseite lässt sich untersuchen, wie schnell eine Seite tatsächlich angezeigt wird. Eventuelle Speedkiller können so entlarvt werden, um eine gezielte Optimierung zu ermöglichen. Mittlerweile gibt es unzählige solcher Tools um den Page Speed zu testen, drei der bekanntesten Werkzeuge sind gleich hier unten aufgeführt:


*Google PageSpeed Insights
Das von Google bereitgestellte Tool bestimmt die Ladezeit einer Webseite mittels des PageSpeed Score auf einer Skala von 0 bis 100 bestimmen. Wird die Webseite mit PageSpeed Insights analysiert, wird nicht nur das Score Ergebnis ermittelt, sondern auch konkrete Handlungsvorschläge unterbreitet.


*Google Analytics
In Google Analytics ist es möglich, die durchschnittliche Ladezeit der Website sowie zusätzliche Geschwindigkeits-Metriken einzusehen.


*SISTRIX Optimizer
Mit diesem Modul kann eine Webseite in einem Intervall von fünf Minuten überwacht werden. Die Ergebnisse werden in einem Chart über die vergangenen 24 Stunden analysiert.

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