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Ratgeber
für Franchise-Interessierte

Kreditfinanzierte Franchise-Gründung

Selbstständigkeit ist manchmal Ideenverwirklichung, manchmal aber auch Notwendigkeit, weil der Arbeitsmarkt keine entsprechenden Anstellungsverhältnisse anbietet. Wer sich dazu entscheidet, künftig als Selbstständiger ein Geschäft oder ein sonstiges Unternehmen zu leiten, braucht neben dem passenden Know-how in erster Linie eine gute Finanzierung. Hinter Franchise steht bereits ein ausgereiftes Geschäftskonzept, denn es braucht für den Erfolg mehr als nur eine Geschäftsidee. Diesen Vorteil machen sich Franchise-Nehmer zunutze, sie übernehmen Namen und Konzept und haben damit eine gute Basis für ein erfolgreiches Geschäft. Hier ist ein kleiner Überblick über beliebte Franchise-Branchen:

  • Gastronomie
  • Lifestyle
  • Immobilien
  • Dienstleistung rund um Versand, Verpackung
  • Brandschutz, Diebstahlschutz


Wer sich selbstständig machen möchte, sollte diese Idee sehr gut überdenken. Vieles ist anders, als in einem Job als Angestellter. Ein eigenes Unternehmen führen heißt, mehr als die üblichen Wochenstunden zu arbeiten und viel Verantwortung zu übernehmen. Ein vorschnell gefasster Entschluss kann Folgen haben, vor allem eine finanzielle Belastung über viele Jahre.


Franchise-Geber bieten mit ihrem Namen eine gute Basis
Als Existenzgründer muss sich jeder zunächst einmal den Markt erkämpfen, unabhängig von seiner Geschäftsidee. Es muss ein detaillierter Businessplan aufgestellt werden, der die Basis für die Finanzierung des Geschäftes ist. Doch viele Banken stehen der Selbstständigkeit sehr skeptisch gegenüber. Der Grund dafür ist offensichtlich, denn während ein Angestellter sein Einkommen durch Gehaltsnachweise belegen kann, bleibt dies für einen Selbstständigen eine Abwägung. Existenzgründer sollten der Bank deshalb zeigen, dass sie sich ausreichend Gedanken über das künftige Geschäft gemacht haben. Es gibt viele Vorlagen für Businesspläne aller Branchen auf entsprechenden Portalen, die als Beispiel dienen und die Erstellung des eigenen Plans erleichtern können.


Die monatlichen Einnahmen eines selbstständigen Unternehmers sind vom Tagesgeschäft abhängig. Läuft der Laden gut, braucht es trotzdem ein paar Jahre Beständigkeit, um das gegenüber den Banken zu belegen. Branchenunabhängig ist es mittlerweile sehr schwierig geworden, den Konkurrenzkampf zu überstehen. Der Einzelhandel kämpft besonders seit der Existenz der Onlineshops mit zusätzlichen Problemen.


Manche Kreditinstitute möchten Selbstständigen nicht eher einen Kredit bewilligen, bevor nicht wenigstens der erste Einkommenssteuerbescheid vorliegt. Zur Existenzgründung ist das umso schwieriger, da ja noch keine Einnahmen erzielt werden können, bevor durch Ausgaben das Geschäft gegründet werden kann. Wie eine statistische Auswertung zeigt, liegen laut Studie Selbstständige mit Angestellten im Vergleich zu Selbstständigen ohne Angestellten deutlich höher in ihren monatlichen Einkommen.


Der Weg zum Franchisenehmer
Wen das Thema Franchise als Geschäftsidee interessiert, kann sich auf ein erprobtes Geschäftsmodell freuen. Zwar verliert der künftige Selbstständige etwas von seiner unternehmerischen Freiheit, weil er sich in ein bestehendes System einfügen muss, aber es hat auch durchaus seine Vorteile. Wer als Geschäftsgründer ein gewisses Maß an betriebswirtschaftlichen Kenntnissen mitbringt, Selbstvertrauen hat und ein Teamplayer ist, für den sind schon wichtige Voraussetzungen erfüllt.


Trotz der Übernahme des Geschäftskonzeptes ist der Gründer rechtlich und finanziell ein selbstständiger Unternehmer. Bei der Erstellung des Businessplans sollte berücksichtigt werden, dass für das Franchise einmalige Investitionskosten, Einstiegsgebühren und laufende Kosten anfallen. So können je nach Franchise-System alleine die Eintrittsgebühren je nach Branche zwischen 5.000 € und 20.000 € betragen. Hinzu kommen Anschaffungskosten der Geschäftseinrichtung, Kosten für die ersten Waren usw. Schnell belaufen sich die Kosten der Investition auf mehrere zehntausend Euro. Doch auch wenn der Anfang gemacht ist, die laufenden Franchisegebühren, die meistens abhängig vom Umsatz sind, sollten fürs Erste in die Finanzierung eingerechnet werden, um den Druck zu nehmen.


Vorteilhaft ist es natürlich, wenn Eigenkapital vorliegt. Das mildert nicht nur die Kosten der Existenzgründung, sondern kann auch positiv bei der Aufnahme eines Kredites wirken. Nicht jeder hat eine Familie oder Freunde, die bei der Geldbeschaffung zur Stelle sind. Ein Bankdarlehen scheint da die bessere Lösung, damit die familiären Beziehungen nicht unnötig belastet werden. Viele Banken und Kreditinstitute stehen einem Geschäftsgründer jedoch skeptisch gegenüber und verlangen im Falle der Kreditvergabe hohe Zinsen, weil ihnen das Risiko zu hoch erscheint.


Kredite vergleichen und den passenden Anbieter für Kredite finden
Wenn Existenzgründer einen Kredit in Anspruch nehmen müssen, brauchen sie den passenden Ansprechpartner. Auch hier lohnt sich der Vergleich von Angeboten, nicht nur bei kleinen Kreditsummen, sondern auch bei Darlehen für Franchise-Nehmer bei der Existenzgründung. Der Marktführer Smava ist zum Beispiel ein Ansprechpartner dafür, weil hier sowohl klassische Bankkredite als auch P2P Kredite angeboten werden. Auf dem Vergleichsportal können viele Kreditarten miteinander verglichen werden, die Auswahl ist entsprechend groß und umfassend. Einige davon sind speziell auf die Bedürfnisse Selbstständiger und Unternehmer aller Art zugeschnitten. Wie die Statistik hierüber zeigt, hat das Vergleichsportal besonders im Bereich allgemeine Dienstleistungen einen hohen Anteil an Geschäftskrediten vermittelt.


Eine weitere Möglichkeit der Kreditbeschaffung sind die Bürgschaftsbanken der Länder. Sie ermöglichen auch den Unternehmern, denen es an den entsprechenden Sicherheiten mangelt, einen Bankkredit für eine (Franchise-)Finanzierung zu erhalten. Wie bekannt, haben Hausbanken das Kreditausfallrisiko besonders bei Selbstständigen im Blick. Dieses Risiko übernehmen die Bürgschaftsbanken – wie der Name vermuten lässt – mit bis zu 80%. Der Kreditnehmer hätte also im Falle einer Bauchlandung eine höhere Sicherheit und er braucht nur Eigenkapital bis zu einer Höhe von 20% nachzuweisen, um den Kredit zu erhalten. Den Antrag bei einer Bürgschaftsbank wird über die Hausbank gestellt.


Man kann also davon sprechen, dass Franchise-Nehmer einen doppelten Vorteil erzielen können. Sie haben durch die Übernahme eines Franchise-Konzepts bereits eine gute Basis für die Geschäftsgründung. Wenden sie sich für die Finanzierung an einen adäquaten Kreditvermittler, müssen sie nicht die Argumente mancher Bank anhören, die eine Selbstständigkeit als großes Wagnis ansehen und deshalb lieber keinen Kredit vergeben wollen.


Eine Franchise-Finanzierung ohne Eigenkapital ist nur schwierig möglich. Letztlich spielt auch noch der Franchise-Geber eine Rolle. Er wird seinerseits wie die Banken darauf achten, dass die Finanzierung gut abgesichert ist. Auch Franchise-Geber erwarten vom künftigen Geschäftspartner eine gewisse Bonität und einen Eigenanteil, der durch seine Höhe auch die Risikobereitschaft signalisiert. Wer das nötige Kapital definitiv nicht aufwenden kann, hat die Möglichkeit, Franchisesysteme ohne oder mit geringem Investitionsbedarf zu finden. So mancher hat daraus schon ein durchaus gut florierendes Geschäft gemacht.

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