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Ich möchte Unternehmer werden: Mit Köpfchen in die Selbstständigkeit

Wenn der Chef schreit, die Kollegen faulenzen und die unwissenden Kunden es doch besser wissen, möchten viele Mitarbeiter einfach das Handtuch werfen. In diesem Moment träumen sie von der Selbstständigkeit. Der eigene Chef sein hat seine Vorteile, ganz sorglos ist die Selbstständigkeit aber auch nicht.


Unentschlossen: Selbstständig oder angestellt?
Auf dem Weg zur Selbstständigkeit durchleben Betroffene viele Hürden und Gewissensbisse. Gerade am Anfang sind sich viele nicht sicher, ob die Selbstständigkeit wirklich das Richtige für sie ist. Wer bereits seit längerer Zeit mit dem Gedanken spielt, sein eigener Chef zu sein, der sollte unter anderem die Vor- und Nachteile definitiv abwiegen .


Wie der perfekte Tag aussieht
Interessierte sollten sich einfach mal ihren perfekten Tag vorstellen und sich dann fragen, wie weit sie von diesem Szenario entfernt sind. Stellen Sie sich folgende Fragen:

  • Was tun Sie an Ihrem perfekten Tag?
  • Was arbeiten Sie?
  • Welchen Hobbys gehen sie nach?
  • Mit wem verbringen Sie diesen Tag?
  • Wo verbringen Sie den Tag?
  • Wie leben Sie Ihr Leben?
  • Wie fühlen Sie sich?


Wenn Sie sich den idealen Tag bildlich vorstellen, müssen Sie diesen nur noch mit ihrem aktuellen Leben vergleichen. Wie nah oder entfernt sind sie? Auf dem Weg zu einem glücklichen Leben muss alles stimmen. Gerade der eigene Job muss gefallen und zur eigenen Person passen. Ihr Gehalt kann noch so groß sein, wenn Ihnen Ihre Arbeit nicht Spaß macht, werden Sie sich nicht wohlfühlen.


Die eigene Komfortzone verlassen
Wer mit dem Gedanken spielt, selbstständig zu werden, der muss nicht nur gründlich planen, sondern sich selbst auch einen gewaltigen Ruck geben. Ohne harte Arbeit wird es nämlich nichts mit der Selbstständigkeit. Genau hier scheitern viele Menschen: Sie sind bei einem Unternehmen angestellt, das Gehalt ist in Ordnung, könnte aber weitaus besser sein. Die Betroffenen wünschen sich gerne mehr, möchten dafür aber auch nicht viel tun beziehungsweise fürchten sich davor, auf dem Weg zu scheitern. Sie lassen das optimale Szenario in ihrem Kopf durchlaufen und stellen sich vor, „was wäre wenn“. Dabei muss es allerdings nicht bleiben, denn die Selbstständigkeit ist heute längst nicht mehr ein unüberwindbarer Fluss. Ob als Freelancer im Internet, Franchisenehmer oder dem klassischen Aufbau eines Unternehmens - jeder kann selbstständig sein, wenn er es nur möchte und bereit ist, dafür etwas zu tun.


Das Best- und Worst-Case-Szenario
Wie zuvor erwähnt, muss man auf dem Weg zur Selbstständigkeit viel planen. Bei der Planung sollte man auch ein Best- und Worst-Case-Szenario erstellen. Notieren Sie sich zunächst alle Vorteile und Nachteile, die die Selbstständigkeit mit sich bringt . Erstellen Sie dann mit diesen Punkten das Best- und Worst-Case-Szenario. Was könnte im schlimmsten Fall passieren, wenn das eigene Unternehmen nicht nach plan verläuft? Welche Absicherungen müssen Sie treffen, falls die Selbstständigkeit nicht nach Plan verläuft?


Auf der anderen Seite steht das Best-Case-Szenario: Wie können Sie das gut laufende Unternehmen weiter ausbauen? Wie können Sie das Geld sinnvoll anlegen?


Sind Sie ein Unternehmer?
Wer sich letztendlich dazu entschlossen hat, selbstständiger Unternehmer zu werden, sollte noch klären, ob er wirklich das Zeug dazu hat. Studien zeigen, dass etwa ein Drittel aller Selbstständigen innerhalb von nur drei Jahren den Traum von der Selbstständigkeit wieder aufgibt. Deshalb ist es sinnvoll, dem Vorhaben einen Realitätscheck zu unterziehen:

  1. Nicht aufgeben: Das Scheitern hat in Deutschland ein schlechtes Image. In den USA ist aufgeben dagegen absolut tabu. Denjenigen, die es immer wieder versuchen, wird große Anerkennung gezeigt. Und genau das muss jeder Unternehmer tun. Nur wer aus seinen Fehlern lernt, kann ein erfolgreicher Gründer werden.
  2. Selbst motivieren: Der Weg zur Selbstständigkeit ist genauso holprig und steinig wie die Jahre danach. Jedes Unternehmen wird früher oder später über Probleme stoßen. Unternehmer müssen hier zeigen, dass sie motiviert sind, diese zu überwinden. Nur wer neugierig, unabhängig und zielstrebig ist, kann in jeder noch so schwierigen Situation eine Lösung finden.
  3. Sich vertrauen: Ein Gründer ist kein Einzelgänger, auch wenn es oftmals genau danach klingt. Selbstständige können Aufgaben, Jobs und Prozesse abgeben, wenn es Sinn macht. Sie können natürlich auch von Mitarbeitern, Mitgründern, Mentoren und anderen Unternehmen Hilfe annehmen. Dies ist allerdings nur dann möglich, wenn das eigene Ego zurückgestellt wird.
  4. Positiv denken: Es gibt Menschen, die immer einen Grund finden, etwas nicht zu tun. Solche Menschen können Möglichkeiten nicht sehen, stattdessen ist ihre Welt voll von Problemen. Für erfolgreiche Gründer gibt es keine Probleme per se, sondern nur Herausforderungen und mehrere Wege, diese anzugehen.
  5. Werte vermitteln: Ein Unternehmen muss Umsatz generieren, um zu wachsen und auch in Zukunft bestehen zu können. Dieses Ziel sollte man allerdings nicht erreichen, indem man seine Kunden und alle beteiligten Menschen nicht am Erfolg teilhaben lässt.


Existenzgründung ist geglückt, wie geht es weiter?
Wenn Sie nicht nur den inneren Schweinehund besiegt haben, sondern auch alle anderen Punkte, die mit einer Existenzgründung verbunden sind, überwunden haben, dann müssen Sie das Unternehmen nur noch in eine gesunde Zukunft leiten. Für Neulinge war der Anfang mit Sicherheit schwierig. Sie mussten einen Businessplan erstellen, das Gewerbe genehmigen lassen und beim Finanzamt anmelden, Fördergelder beantragen und Versicherungen abschließen. Wie geht es nun weiter?


Bevor das Unternehmen seinen Betrieb aufnehmen kann, benötigen Sie natürlich Inventar, Mitarbeiter, ein Büro und vieles mehr. Sie können sich im Großen und Ganzen am Businessplan orientieren, denn hier haben Sie bereits gezeigt, wie Sie sich Ihr Unternehmen vorstellen. Lassen Sie sich Angebote für Büromöbel zukommen oder nutzen Sie Gutscheine für Büromöbel von Otto , um Geld zu sparen. Verzichten Sie keinesfalls auf Qualität, wer von Anfang an gut investiert, der kann die Möbel lange Zeit nutzen.


Im Anschluss müssen Sie beginnen, Beziehungen zu Kunden und möglichen Geschäftspartnern aufzubauen. Hier haben die meisten Existenzgründer ihre Schwierigkeiten. Einige Menschen sind neuen Unternehmern grundsätzlich skeptisch gegenüber. Andere dagegen nutzen ihre fehlende Erfahrung oder Marktpräsenz zu ihrem Vorteil aus, um die Preise zu drücken. Existenzgründer kostet das Nerven, Zeit und vor allem Geld. Es werden viele Jahre vergehen, bis man sich einen Namen gemacht und Vertrauen gesammelt hat. Wenn es allerdings erst so weit ist und man Beziehungen aufgebaut hat und Stammkunden besitzt, dann läuft das Unternehmen bereits viel einfacher.


Auf dem Erfolg sollte sich allerdings niemand ausruhen, denn der Markt befindet sich in einer ständigen Veränderung. Kluge Selbstständige bilden sich selbst und ihr Personal ständig weiter. Wer in puncto Informationen stets auf dem aktuellen Stand ist, der ist der Konkurrenz immer einen Schritt voraus.

Artikelbild: Creative Commons by ME-Arbeitgeber / Flickr.com

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