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Ratgeber
für Franchise-Interessierte

Franchiseunternehmen: Tipps zur Existenzgründung und Kundenbindung

Franchiseunternehmen haben Zukunft. Das legen zumindest aktuelle Studien nahe. So hat das Institut für Markenfranchise ermittelt, dass der erwirtschaftete Umsatz durch Franchiseunternehmen seit Jahren kontinuierlich ansteigt und auch im diesen Jahr wird ein hoher Umsatz von über 100 Milliarden Euro prognostiziert, was eine erneute Steigung um 5 Milliarden bedeutet (siehe Grafik). Im Jahre 2014 lag der Jahresumsatz der rund 950 Franchisesysteme schon bei mehr als 95,5 Milliarden Euro. Das waren etwa fünf Milliarden Euro mehr als 2013. Es lohnt sich also für Sie, im Franchisebereich durchzustarten. Was ist rund um die Existenzgründung alles zu berücksichtigen und wie können Sie nach dem erfolgreichen Start-up Ihre Kunden langfristig an sich binden?
 
Umsatz Franchise-Systeme

Quelle: http://de.statista.com/statistik/daten/studie/247962/umfrage/umsatzentwicklung-der-franchise-branche-deutschland/

Die Vorteile von Franchising
Es spricht einiges dafür, ins Franchising einzusteigen: Sie sparen sich die Mühe, sich selbst eine Geschäftsidee ausdenken zu müssen. Es ist im Idealfall bereits ein ausgearbeitetes Konzept samt Know-how und Strategie vorhanden, das Sie nur noch anpassen bzw. umsetzen müssen. Ist der Franchisegeber etabliert und bekannt, ist ausreichend potenzielle Kundschaft vorhanden. Für gewöhnlich erhalten Sie Unterstützung beim Weg in die Selbstständigkeit, da es sich quasi um eine Partnerschaft handelt und Sie in ein bestehendes Netzwerk integriert werden. Im Gegenzug müssen Sie sich natürlich an die Vorgaben des Franchisegebers halten und Franchisegebühren zahlen.


Die ersten Schritte der Unternehmensgründung

Überprüfen Sie zunächst einmal…

  • …ob Sie sich selbst für den Einstieg in die Franchisebranche eignen. Eine Selbsteinschätzung beleuchtet Ihren Charakter, Ihre Qualifikationen, die persönliche und familiäre Situation und Ihre Bereitschaft, als Franchisenehmer Verantwortung zu übernehmen sowie sich dem übergeordneten Gesamtkonzept zu fügen.
  • …wie es mit den Erfolgschancen auf dem Markt aussieht: Eine Marktanalyse inklusive Wettbewerbsanalyse, Blick auf die Rahmenbedingungen und die Zielgruppe sowie auf die Rentabilität der Geschäftsidee hilft dabei, sich für oder gegen ein Franchisesystem zu entscheiden.
  • …die finanzielle Lage: Ohne Finanzplanung ist die Existenzgründung nicht komplett. Laut einer Erhebung des Instituts für Markenfranchise liegt die Eintrittsgebühr, die beim Franchise-Gründungsvorhaben von einem Partner entrichtet werden muss, bei durchschnittlich 11.000 Euro (Quelle: http://de.statista.com/themen/1166/franchise/).
  • …welche Systeme und welcher Franchisegeber sich konkret anbieten: Nur, wenn der Franchisegeber unter die Lupe genommen wird (Rechtsform, Seriosität, Erfolg, Unternehmensphilosophie, Umfang und Entwicklungsstrategien), sind Sie später auf der sicheren Seite und wissen wirklich, worauf Sie sich einlassen.


Haben Sie anhand dieser Checklisten und Analysen den für Sie passenden Weg in die Existenzgründung gefunden, sollten Sie eine letzte wichtige Überprüfung nicht vergessen: den Vertragscheck. Durchleuchten Sie den Franchisevertrag im Hinblick auf die von Ihnen zu zahlende Franchisegebühr, die Dokumentation des Know-hows sowie die Rechte und Pflichten der Franchisepartner.


Das Fundament für den unternehmerischen Erfolg
Es gibt Anhaltspunkte, die generell für ein Franchiseunternehmen sprechen und Ihre Erfolgschancen erhöhen. Wählen Sie eine Firma, bei der mindestens eine eigene Filiale betrieben wird, statt sich nur auf Franchisepartner zu verlassen. So existiert eine übergeordnete Einheit und eine Art Sammelstelle für das Know-how. Es ist außerdem von Vorteil, wenn der Franchisegeber sein Konzept bereits durch ein Pilotprojekt getestet hat und konkrete Zahlen vorweisen kann. Ebenso sollte ein seriöses Unternehmen dazu bereit sein, eine Liste mit den bereits bestehenden Franchisenehmern offenzulegen. Transparenz ist nämlich wichtig und Sie erhalten so die Möglichkeit, die praktische Umsetzung des Konzepts mitzuerleben. Von Bedeutung ist es des Weiteren, dass ein festes Regelwerk besteht und Sie schrittweise an die Umsetzung herangeführt werden. Ein Franchisehandbuch und ein überwachendes Gremium für die Franchisenehmer sollten vorhanden sein. Selbstverständlich obliegt dem Franchisegeber die Verantwortung, den Franchisenehmer zu schulen. Die Details der Schulung inklusive Umfang und Kosten sind vertraglich festzulegen. Allgemein spricht es für einen Betrieb, wenn er schon lange aktiv ist und wenn Sie das Produkt oder die Dienstleistung selbst bereits kennen sowie sich damit identifizieren können. Manche sehen es als leichter oder besser an, wenn eine Chance auf Internetfranchising besteht. Anderen ist es wichtig, viel Mitbestimmungsrecht zu besitzen.


Franchising: Kundengewinnung und Kundenbindung
Teilweise gibt es einen bereits bestehenden Kundenstamm vonseiten des Franchisegebers, der übernommen wird. Je bekannter das Unternehmen bzw. das Produkt oder die Dienstleistung sind, desto höher sind die Chancen, dass eine große Zielgruppe besteht. Doch wie erreichen Sie diese als Franchisenehmer?


Hier gibt es ein paar Tipps zur Neukundengewinnung :

Social Media Marketing ist ein guter Weg zum Erfolg. Soziale Netzwerke wie Facebook unterstützen die Gewinnung von Neukunden durch das Schalten von Werbeanzeigen, das direkte Kontaktieren und Beiträge in Gruppen sowie das Kreieren von Online-Events. Besonders erfolgreich betreiben die Firmen McDonald's (siehe Aktion vom 18. März 2015 auf facebook: https://www.facebook.com/mcd), Vodafone und Subway Franchising über Facebook (Siehe: Wie Franchise-Systeme mit Facebook punkten )

Traditionelles Marketing durch das Schalten von Werbeanzeigen in Printmedien, durch Broschüren, Flyer und Werbeprospekte und durch Telefonmarketing hilft ebenfalls bei der Neukundengewinnung. Von Vorteil ist es dabei, dass Sie als Franchisenehmer lokal agieren und einen engeren Bezug zur Kundschaft aufbauen als der im großen Rahmen handelnde Franchisegeber. Schaffen Sie es, das Produkt auf die regionalen Gegebenheiten anzupassen, wecken Sie mehr Interesse.

Sowohl bei der Kundengewinnung als auch bei der Kundenbindung ist eine persönliche Vorgehensweise wichtig. Fühlt sich eine Person direkt angesprochen und speziell behandelt, erhöht dies die Chancen, dass sie sich für das Produkt interessiert und / oder sich wiederholt bzw. langfristig dafür entscheidet.

Individuelle Marketingstrategien

Insbesondere hier hilft das Social Media Marketing per Facebook, Twitter und Co. Es ermöglicht das regelmäßige, direkte Kommunizieren und Interagieren. Dadurch, dass jeder Nutzer über ein eigenes Netzwerk an Freunden (mit ihren jeweiligen Freunden) verfügt, lässt sich im Endeffekt eine große Anzahl an potenziellen Kunden erreichen. Um diese Neukunden zu binden, sind personalisierte Angebote und Preisnachlässe sinnvoll: Sie können z. B. Plastikkarten für Bonusprogramme designen lassen und damit die Treue Ihrer Kunden belohnen. Alles, was als Dankeschön oder Extra empfunden wird, bindet den Kunden an das Unternehmen, da er sich von der Masse abgehoben fühlt.


Kundenkarten geben Aufschluss über das Konsumverhalten und den persönlichen Hintergrund, sodass es Ihnen möglich ist, Angebote auf die Bedürfnisse des Kunden hin zu optimieren und ihm maßgeschneiderte Lösungen anzubieten oder ihm verwandte Produkte zu empfehlen. Wichtig bei all diesen Strategien ist, dass Sie glaubwürdig erscheinen, die Kundenbetreuung nicht vernachlässigen und keine falschen Versprechen machen. Seien Sie sich dabei stets dessen bewusst, dass Sie quasi das Gesicht des Franchisegebers sind und dass Ihr Handeln mit seinen Vorschriften konform ist.

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