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Ratgeber
für Franchise-Interessierte

Erfolg als Franchise-Nehmer – diese Ratgeber helfen

Passend zur weiten Verbreitung des Franchising-Konzepts – im Jahr 2013 erwirtschaftete die Branche in Deutschland fast 92 Milliarden Euro Umsatz und beschäftigte dabei knapp 400.000 Menschen in Voll- und Teilzeit – sind auch die Regale der Buchhandlungen voll mit Ratgebern zum Thema. Da fällt es schwer, den Überblick zu behalten. Ein paar der besten Bücher stellen wir hier vor.


Gratis-Tipps vom Fachverband
Zum bereits zehnten Mal erschien im vergangenen Jahr das Standardwerk des Deutschen Franchise Verbands e.V. Der 150 Seiten starke „Franchise-Ratgeber 2013/2014“ beinhaltet Kurzporträts der DFV-Vollmitglieder mit Angaben zu Einstiegsbedingungen, der Investitionssumme und der Gebührenhöhe. Dazu werden wichtige Fragen geklärt: Wie definiert sich eine gelungene Franchise-Gründung? Was müssen Gründer über Franchise-Vertragsrecht wissen? Wie lassen sich Existenzgründungen im Bereich Franchising finanzieren? Hilfreiche Checklisten und Kontaktdaten zu unabhängigen Franchise-Experten runden das Informationsangebot ab. Und das Beste: Der Franchise-Ratgeber 2013/2014 ist für Privatpersonen kostenfrei – die Printversion kann bei der DFV-Geschäftsstelle in Berlin bestellt werden.


Geben und Nehmen im Franchising
Als Standardwerk gilt ebenfalls „Das Franchise-System: Handbuch für Franchisegeber und Franchisenehmer“ (Verlag Vahlen, München, 78,00 Euro) von Jürgen Nebel, Albrecht Schulz und Eckhard Flohr. In der aktuellen 4. Auflage zeigt das Buch sowohl Franchisegebern als auch Franchisenehmern ökonomische und rechtliche Instrumente auf, mit denen Franchising funktioniert. Franchisegebern werden die Chancen beim Entwickeln und Umsetzen von Franchisesystemen erklärt und Wege aufgezeigt, wie sie Risiken vermeiden können. Franchisenehmern sollten nach der Lektüre die Stärken und Schwächen eines Systems nach wirtschaftlichen Kriterien einschätzen können. Ein Dokumentationsteil bündelt wichtige rechtliche Rahmenbedingungen und Empfehlungen des Deutschen Franchise-Verbandes.


Im „Praxisbuch Franchising“ (Mi-Wirtschaftsbuch, München, 49,95 Euro) erläutern die Franchising-Experten Professor Veronika Bellone und Thomas Matla anhand vieler Beispiele sehr praxisnah und gut nachvollziehbar das Gesamtkonstrukt Franchising. Neben schon bekannten Strategien widmen sie sich ausführlich Zukunftsmärkten wie Sozial-, Kultur- und Green-Franchising. Ebenfalls erwähnenswert ist das integrierte Workbook zum Aufbau eines Franchise-Konzepts mitsamt Toolbox: Das Workbook liefert wertvolle Tipps bei der grundsätzlichen Entwicklung des Konzepts, die Toolbox stellt die dazugehörigen Checklisten und Leitfäden für die anschließende Umsetzung in die Praxis bereit.


Im Nachfolgewerk zum „Praxisbuch Franchising“ (s. o.) widmen sich Veronika Bellone und Thomas Matla dann ausführlich dem Thema „Green Franchising“ (Mi-Wirtschaftsbuch, München, 39,99 Euro). Das Autorenduo macht hier deutlich, wie sich reine Gewinnmaximierung im modernen Franchising überlebt hat. Ausgehend von der These,  dass Nachhaltigkeit neben Ökonomie, Ökologie und Soziales um den Bereich (Unternehmens-)Kultur erweitert werden muss, zeigen Bellone und Matla, wie Nachhaltigkeit zu einem echten Teil einer Marke werden kann. Dazu gibt es viele Beispiele von Franchise-Gebern, die für nachhaltige und umweltgerechte Werte einstehen.


Die weichen Faktoren berücksichtigen!
Ebenfalls bewährt hat sich das Buch „Fairplay Franchising – Spielregeln für partnerschaftlichen Erfolg“ (Gabler Verlag, Wiesbaden, 39,99 Euro) von Waltraud Martius. Autorin Martius, seit über 25 Jahren als Franchise-Beraterin tätig, erläutert, dass Franchising nur funktionieren kann, wenn die sogenannten weichen Faktoren erfüllt werden; sprich die Partnerschaft zwischen Franchise-Geber und -Nehmer auf Fairness, Vertrauen und gegenseitige Wertschätzung gegründet ist. Dabei erläutert Martius unter anderem, mit welchen Instrumenten die Auswahl der Partner erleichtert werden kann und wie diese Instrumente für Transparenz in der täglichen Zusammenarbeit sorgen. Des Weiteren erfahren Leser, wie sie Fehler frühzeitig verhindern und Konflikte vermeiden und welche Tools sie nutzen können, um Wertschätzung, Anerkennung und Partizipation zu fördern. Beispiele von namhaften Franchise-Unternehmen, die mit diesen weichen Faktoren zum Erfolg kamen, fehlen ebenso wenig wie  Checklisten zum Download.


Stefan Merath zäumt das Pferd mit „Der Weg zum erfolgreichen Franchise-Geber: Wie Sie die magische Hürde von 25 Franchisepartnern überwinden“ (Pro Business, Berlin, 12,95 Euro) von hinten auf: Merath erzählt in seinem Buch die Geschichte des Wein-Unternehmers Peter Brenner, der zu Beginn kurz vor der Insolvenz steht. In einem zweitägigen Workshop werden Brenner Wege aus der Krise aufgezeigt. Ein Sachbuch, das eine Geschichte erzählt – Merath schafft es, mit dieser Erzählform den Leser zu fesseln und gleichzeitig brauchbare Hilfestellungen zu geben. Und das nicht nur für Franchisegeber, sondern für alle Selbstständigen, die sich mit dem Gedanken tragen, in ein Franchisesystem einzusteigen.   


Erfahrungen von Top-Geschäftsleuten
Persönliche Erfahrungen sind im Geschäftsleben immer ein guter Ratgeber. Aus dem Unternehmer-Nähkästchen plaudert beispielsweise Carsten Maschmeyer : Der deutsche Selfmade-Millionär setzt mit seiner Maschmeyer Group auf Beteiligungen an zukunftsträchtigen Mittelständlern und Start-ups. In seinem Buch „Selfmade“ (Ariston Verlag, München, 19,95 Euro) unterstreicht er besonders die Notwendigkeit von Kontakten im Berufs- und Unternehmerleben. Dieses sogenannte „Networking“ ist zusammen mit den Faktoren Beharrlichkeit und Zielstrebigkeit einer der Bausteine für Maschmeyers Erfolg. „Selfmade“ bietet so jedem potentiellen Franchise-Nehmer exzellenten Anschauungsunterricht in Sachen Erfolg.


In „Keine große Sache: Coffee to go oder wie man den Traum vom eigenen Unternehmen verwirklicht“ (Heyne Verlag, München, 7,95 Euro) erzählt die Hamburgerin Vanessa Kullmann, wie sie mit ihrer Kaffee-Kette Balzac selbst US-Riesen wie Starbucks das Fürchten lehrte. 1998 mit einem Coffeeshop in Hamburg gegründet, gehören inzwischen mehr als 30 Filialen in sieben deutschen Städten zu dem Unternehmen. Zwar ist Balzac keine Franchise-Kette, aber die Erfahrungen, die Frau Kullmann unter anderem mit sperrigen Behörden gemacht hat, helfen allen, die sich als Franchise-Nehmer im Gastronomie-Bereich engagieren wollen.

Bildquelle: flickr.com © INSM (CC BY-ND 2.0)

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