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Digitalisierung des Marketings in Start-Ups: Staatliche Förderung nutzen

Vielen Start-Ups fehlt es zu Beginn an den finanziellen Möglichkeiten, größere Sprünge zu wagen. Die Politik hilft ihnen dabei nicht immer, wie diese Studie eindrucksvoll zeigt. Verständlicherweise fokussieren sie sich auf die Businessseite des Unternehmens und stellen das Online-Marketing hinten an. Diese Vorgehensweise hat Nachteile, da die Reichweite nicht aufgebaut und der Betrieb bekannt gemacht werden kann – was sich wiederum auf das Business auswirkt. Ob nun Vernetzung, Online-Auftritt oder entsprechende Tools – ohne eine gute Digitalstrategie gefährden junge Unternehmen ihre Zukunft. In manchen Franchise-Modellen wird das vom Franchisegeber bereits beachtet, in anderen gibt es entweder Nachholbedarf oder der Franchisenehmer ist selbst gefragt. Es gibt aber spezielle staatliche Förderungen, die sich für das digitale Marketing eignen. Doch welche Möglichkeiten existieren in diesem Bereich? 

Die Go-Digital Förderung: Zuschüsse beantragen

Die Lösung im Bereich Digitalisierungs-Förderung lautet go-digital Förderung. So erhalten Unternehmen einen Zuschuss bis zu 50% von Beratertagessätzen bis zu 1.100 Euro. Davon werden zudem maximal 30 Tage gefördert, was jedoch ein Gesamtvolumen von 16.500 Euro ausmacht. Eine enorme Summe, um sich dem Online-Marketing im eigenen Unternehmen zu widmen. Doch was ist dabei eigentlich zu beachten? 

Einige Tipps, die Start-Ups für das Online-Marketing benutzen sollten

Die häufig nur geringe Kapitaldecke eines Start-Ups begründet oft die Vorgehensweise, das Online-Marketing hintanzustellen. Allerdings verschenken Betriebe schon ganz zu Beginn ein unglaubliches Kapital, wenn sie so vorgehen. Sichtbarkeit heißt Bekanntheit, Bekanntheit verheißt den geschäftlichen Erfolg. Und dieser wiederum füllt die klammen Kassen des Start-Ups und macht dieses für Investoren verheißungsvoller. 

Unternehmen können die für das digitale Marketing notwendigen Maßnahmen alleine stemmen und planen, sie können aber auch Förderungen nutzen. Das go-digital-Programm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie unterstützt Start-Ups auf den ersten Schritten. Gepaart mit erfahrenen Agenturen erhalten Unternehmen Beratungen, die mitunter aufzeigen, welches Potenzial künftig genutzt werden kann. 

Besonders die folgenden Bereiche stehen im Mittelpunkt:

Gute Webseite

Eine Webseite, möglichst eine gute und ansprechende, ist das A und O des digitalen Marketings und mit der erste Schritt, den jedes Start-Up bewältigen muss. Was früher noch ein kompliziertes Thema war und beinhaltete, dass Betriebe Seiten selbst programmieren, ist heute dank hilfreicher CMS-Systeme, zu denen auch WordPress zählt, nicht sonderlich schwierig. Wer sich dabei allerdings auf Standard-Lösungen verlässt, bekommt irgendwann Probleme, weil diese nahezu immer an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden müssen. Gerade deshalb erweist es sich als sinnvoll, lieber einmal richtig zu investieren und gleich eine passende Lösung zu erstellen. Dazu gehört: 

  • Ein individuelles Design, welches die Zielgruppe adressiert 
  • Ein eigenes Custom-Template mit allen gewünschten Funktionen 
  • Ein günstiges und leistungsfähiges CMS wie Wordpress 
  • Alle notwendigen Funktionen für das eigene Unternehmen 

So können alle Arten von Inhalten ohne größere Probleme umgesetzt werden. Wie gut die eigene Webseite ist, hängt von ihren Inhalten, dem Aufbau und den auf ihr präsentierten Informationen ab. 

Smarte Strategie? SEO? Richtige Keywords? SEA testen? 

Bis heute machen etliche KMU den Fehler, die eigene Website aus der digitalen Marketingstrategie herauszunehmen. Das ist ein großes Manko, denn jedes Unternehmen sollte dafür sorgen, dass die eigenen Präsenzen der absolute Mittelpunkt sind. Nur auf den eigenen Webpräsenzen hat das Start-Up das Hausrecht, zumal fallen im eigenen Onlineshop keine zu entrichtenden Provisionen an. Aber worauf kommt es an? 

Jede Präsenz ist für den Nutzer 

Das ist sowohl bei Marketingaktionen in den sozialen Netzwerken, in Onlineshops als auch auf der Webseite das Hauptkriterium. Jeder Online-Auftritt dient dem Nutzer. 

Inhalte müssen aufbereitet werden 

Jede Plattform hat eine unterschiedliche Nutzergruppe. Jede Nutzergruppe hat unterschiedliche Vorlieben. Die Inhalte einer Webseite können somit nicht eins zu eins in den sozialen Netzwerken übernommen werden. Informations- oder Werbevideos auf den Social-Media-Plattformen eignen sich mitunter nicht für die Homepage. 

Be smart: Endgeräte beachten 

Eine smarte digitale Strategie umfasst nicht die reine Nutzung der Webseite oder eines Onlineshops mit einem einzigen Endgerät. Sicherlich sind die meisten Templates mittlerweile mobiltauglich, allerdings sind es nicht unbedingt die Inhalte: Gerade mit erzwungenen Formatierungen eingestellte Inhalte passen sich nicht an verschiedene Bildschirme an. Zugleich muss die sich beständig erweiternde Sprachausgabe beachtet werden. 

SEO 

Die Suchmaschinenoptimierung ist weiterhin der wichtigste Bestandteil jeder Online-Marketingstrategie. Letztendlich dient jeder Eintrag eines Start-Ups auch dem SEO. Die Nutzung der korrekten Keywords ist dabei maßgeblich – und diese Keywords sollten für jeden Auftritt gezielt ausgewertet werden. Unterstützung bietet dabei auch eine SEO Agentur wie die OSG aus München

SEA testen 

Die Suchmaschinenwerbung kann sich für Start-Ups durchaus lohnen. Natürlich muss bei einer Werbekampagne wieder gezielt vorgegangen werden. Es bringt nichts, sich mit einem Keyword zu befassen, welches zwar stark ist, aber zugleich unglaublich stark besetzt. Die Konkurrenz ist nun oft zu hoch. In schwache Keywords zu investieren, die von Nutzern so gut wie nie verwendet werden, lohnt sich ebenfalls nicht. 

Grundsätzlich zählt bei jeder SEO-, SEA- oder sonstigen Kampagne, dass ein Mehrwert für den Nutzer gegeben sein muss. Von einem einfachen Post auf der Unternehmensseite bei Facebook bis zu Einträgen auf der Homepage: Der Mehrwert ist entscheidend. 

Tools verwenden? 

Start-Ups sollten die Möglichkeiten und Hilfestellungen nutzen, die ihnen der Markt bietet. Gerade im Online-Marketing gibt es zahlreiche Hilfsmittel, die im Endeffekt einen größeren Nutzen versprechen, zugleich aber wertvolle Zeit einsparen. Eine der Lösungen ist das Online-Marketing Tool Performance Suite, welches sogar über einen dauerhaften kostenlosen Account verfügt.

Diese Suite bietet die notwendigen Tools für die Bereiche SEO, SEA, das Social Media Marketing, den Affiliate-Bereich, das Content Management und vieles mehr. Mittels Automatisierungen lassen sich Prozesse vereinfachen, zugleich können über die Team-Funktion mehrere Personen an den Projekten arbeiten. 

Fazit - das digitale Marketing schon anfangs priorisieren

Das Online-Marketing ist für Start-Ups ein wichtiger Faktor, denn ein Großteil der Kunden wird auf diesem Wege erreicht. Gerade für Start-Ups gibt es daher Förderprogramme und nützliche Online-Tools, die den Spagat zwischen Kostensenkungen und Zeiteinsparung erbringen. Für die ersten Schritte sind kostenlose Tools oft ausreichend. Sie vermitteln einen umfassenden Einblick in das digitale Marketing, dessen Erfordernisse und Möglichkeiten, und unterstützten Start-Ups mit speziellen Inhalten dabei, den Zeitaufwand so gering zu halten, dass das Tagesgeschäft vollständig ausgeführt werden kann. Wurde eine zielführende Strategie gefunden, kann überlegt werden, das Tool upzugraden. In dieser Version des Performance Tools ist das Datenangebot noch umfangreicher, zudem gibt es weitere Funktionen, die für erfahrene Marketer nützlich sind.


Alle Bilder: Unsplash.com

Bild 1: Startaê Team

Bild 2: Austin Distel

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