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Ratgeber
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Die Geschäftsräume sicher machen – Einbrecher abschrecken

Inhaltsverzeichnis:

1. Leichte Ziele sind eine Verlockung für Einbrecher

2. Einbruchssichere Fenster und Türen schrecken ab

3. Automatikschlösser sind sicherer als einfache Schlösser

4. Präsenz zeigen, schreckt ab

5. Was sonst noch zu beachten ist


Die Zahl der Einbrüche steigt in Deutschland stetig. Neben Privathaushalten haben es die Täter vornehmlich auf Geschäftsräume abgesehen. Vor allem Existenzgründer, die all ihre Ersparnisse in ihr Geschäft gesteckt haben, werden von einem Einbruch oft schwer getroffen.


Zwar gibt es das eine absolut einbruchssichere Geschäftgebäude nicht, wohl aber gibt es viele Maßnahmen, die ergriffen werden können, um es den Tätern so schwer wie möglich zu machen, in das Gebäude einzudringen. Denn fast bei jedem Einbruch scheitern die Täter an Sicherheitsvorkehrungen, die getroffen wurden. Wie also können die Geschäftsräume effektiv vor Einbrechern geschützt werden?


1. Leichte Ziele sind eine Verlockung für Einbrecher
Ist das Geschäftsgebäude schlecht einsehbar und sind viele potentielle Fluchtwege vorhanden, wirkt es auf Einbrecher besonders reizvoll. Liegt das Gebäude zudem in einer abgelegenen Gegend und sind keine oder nur sehr wenig mögliche Zeugen vorhanden, die den Einbruch beobachten könnten, steigt das Risiko, ausgeraubt zu werden, weiter.


Gerade in solchen Fällen ist es wichtig, abschreckende Maßnahmen zu ergreifen und es dem Einbrecher so schwer wie möglich zu machen. Die meisten Einbrecher geben nach zwei bis fünf Minuten auf, wenn sie innerhalb dieser Zeit nicht in das Gebäude eindringen konnten.


Zudem ist es ratsam, dass das Geschäftsgebäude sicherer ist, als das der Nachbarn. Das mag makaber klingen, ist aber ein guter Schutz, denn Einbrecher suchen sich das leichteste Ziel aus. Gekippte Fenster, leicht zugängliche Kellerschächte und Co. sind also eine wahre Einladung für Langfinger.

2. Einbruchsichere Fenster und Türen schrecken ab
Dokumentiert wird die Einbruchssicherheit von Fenstern und Türen durch die Widerstandsklasse RC 1 bis 6 der DIN V ENV 1627 . RC-4 bis RC-6 sind für Bürogebäude interessant, da sie unterschiedlichen Einbruchsversuchen zwischen fünf und zwanzig Minuten standhalten. Besondere Schließzylinder oder Verglasungen sind je nach Widerstandsklasse verpflichtend.


3. Automatikschlösser sind sicherer als einfache Schlösser
Automatikschlösser schließen die Tür zuverlässig ab, auch, wenn sie nur zugezogen wird. Dies liegt daran, dass bei Automatikschlössern zwei Fallriegel selbsttätig ausfahren und es Einbrechern so erschweren, diese aufzubrechen. Einfache Schlösser stellen für Einbrecher hingegen selten ein Problem da.


Der Schließzylinder des Schlosses sollte zudem nie mehr als drei Millimeter herausragen, da er sonst ganz einfach herausgebrochen werden kann. Ein Schutzbeschlag mit Zylinderabdeckung kann Abhilfe schaffen. Wer zusätzlich einen  Sicherungsbolzen einbauen lässt, macht es den Dieben noch schwerer, in das Gebäude einzudringen.

4. Präsenz zeigen schreckt ab
Für gewöhnlich steigen Einbrecher nur dann in Geschäftsräume ein, wenn diese gerade nicht besetzt sind. Welche Möglichkeiten haben Firmenbesitzer aber, um auch außerhalb der Arbeitszeiten Präsenz zu zeigen?

  • Per Zeitschaltuhr eingestellte Rollläden, die auf und zu gehen, sind genauso sinnvoll, wie die automatische Steuerung der Beleuchtung in einigen Räumen. So wird beim Einbrecher der Eindruck erweckt, es befänden sich noch Personen im Gebäude. Findige Einbrecher, die sich ein bestimmtes Objekt ausgeguckt haben und dieses längere Zeit beobachten, werden allerdings hinter diesen Trick kommen. Einen optimalen Schutz bietet er also nicht, kann aber Spontantäter zuverlässig abschrecken.
  • Ebenso sinnvoll sind automatische Bewegungsmelder. Wird der Täter von einem hellen Scheinwerferlicht überrascht, zieht er sich im besten Fall zurück, aus Angst entdeckt zu werden.
  • Eine professionelle Videoüberwachung ist ebenfalls eine gute Möglichkeit, Einbrecher abzuschrecken oder falls es doch zum Einbruch kommt, die Täter im Nachhinein dingfest zu machen.
  • Alarmanlagen sind mitunter der beste Schutz vor Einbrechern und eine sehr große Abschreckung. Solche Anlagen wie zum Beispiel von Lupus Electronics, sind besonders praktisch, da von überall per PC, Tablet oder Smartphone auf sie zugegriffen werden kann. Wird ein Alarm ausgelöst, informiert das System den Besitzer des Gebäudes und/oder die Polizei. Zusätzlich sind viele Alarmanlagen mit Sirenen ausgestattet, die beim Auslösen ertönen, das Umfeld auf den Einbruch aufmerksam machen und den Täter in die Flucht schlagen sollen.

5. Was sonst noch zu beachten ist
Hilfreich ist es, den Tätern das Objekt so unattraktiv wie möglich erscheinen zu lassen. Dies geht einerseits durch die bereits genannten Sicherheitsmaßnahmen, die einen Einbruch erschweren sollen, andererseits kann auch der Eindruck, in dem Gebäude gäbe es nichts zu holen, weiterhelfen. Erfahrungsgemäß stammen Einbrecher meist aus dem näheren Umfeld und kennen oft sogar den Eigentümer der Geschäftsräume. Niemand sollte also allzu offen über sein Hab und Gut sprechen und zum Beispiel überall herumerzählen, dass er seine Firma gerade mit neuen Hochleistungscomputern ausgestattet hat. Zudem sollte die Kasse nie über Nacht in der Firma gelassen werden. Das Geld sollte jeden Abend auf unterschiedlichen Routen seinen Weg zur Bank finden. Zudem kann es Sinn machen, unterschiedliche Mitarbeiter für den Fahrdienst einzuteilen.

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