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Die eigene Verwirklichung: Existenzgründung im Bereich der Gastronomie

Jedes Jahr entscheiden sich etwa 60.000 Menschen, ein gastronomisches Gewerbe anzumelden. Ohne einen sinnvollen Plan und Startkapital lässt sich der Traum von der Selbstständigkeit allerdings kaum verwirklichen.


Das Thema Existenzgründung hat in den vergangenen Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Im Zuge des digitalen Zeitalters ist es einfacher denn je, sein eigener Chef zu werden. Gemeint sind nicht ausschließlich die von zu Hause Arbeitenden, sondern auch die Möglichkeit, leichter Startkapital zu erhalten. Genau diese finanziellen Mittel waren früher das größte Hindernis. Wo eine geniale Idee war, da fehlten die Finanzen. Wo Finanzen waren, fehlte häufig die zündende Idee.


Und bei den Finanzen gab es ein entscheidendes Problem: Der Weg führte unverweigerlich zur nächstbesten Bank. Doch wenn es darum geht, einem Start-up einen Kredit zur Existenzgründung zu geben, zögert jeder Kreditgeber. Diesem Gründer fehlt es häufig an Erfahrung, Know-how und anderen Eigenschaften, die der Bank eine Garantie gibt, dass die Existenzgründung gelingt. Auch heute noch zögern Banken, wenn sie Kredite im gastronomischen Bereich vergeben möchte. Denn in dieser Branche ist das Risiko äußerst hoch, dass es mit dem geplanten Café oder Restaurant nicht klappt. Dann ist der Kreditnehmer zahlungsunfähig und die Bank sieht ihr Geld nicht wieder.


Nicht nur die finanzielle Seite ist eine Hürde für werdende Existenzgründer. In diesem Artikel befassen geben wir Informationen und Tipps zu weiteren Problemen, auf die Existenzgründer stoßen könnten.


Gründungsvoraussetzungen: Bin ich zum Gründer geeignet?
Keine Frage, jeder möchte gerne sein eigener Chef sein. Doch wo ein Wille ist, dort ist nicht immer auch ein Weg, beziehungsweise er macht nicht immer Sinn. Statistiken belegen, dass 60 Prozent aller Existenzgründungen in diesem Gewerbe innerhalb von drei Jahren scheitern.


Persönliche Eignung
Tatsächlich ist nicht jeder Mensch dazu geeignet, die große Verantwortung eines Gründers und Chefs zu tragen. Aus diesem Grund sollte sich jeder Interessierte folgende Fragen stellen, um seine persönliche Eignung zu hinterfragen:

  • Bin ich durchsetzungsstark?
  • Habe ich Führungserfahrung?
  • Besteht eine ausgeprägte Flexibilität?
  • Bin ich kontaktfreudig?
  • Bin ich bereit, zu unüblichen Zeiten zu arbeiten?
  • Welche Schwächen besitze ich und kann ich diese ausgleichen?
  • Bin ich bereit, ein Risiko einzugehen?
  • Wie hoch ist meine Leistungsbereitschaft?


Fachliche Eignung
Neben der persönlichen Eignung sollten Interessierte sich auch Fragen zur fachlichen Eignung stellen. Das Gastgewerbe birgt schließlich spezielle Anforderungen, die branchenfremde Existenzgründer gerne unterschätzen:

  • Besitze ich eine erfolgreich abgeschlossene Ausbildung in einem gastlichen Lehrberuf?
  • Wenn nein, besteht eine andere vergleichbare Erfahrung?
  • Kann ich meine Tätigkeiten in meinem zukünftigen Betrieb beschreiben?
  • Besitze ich Schwachstellen in meiner fachlichen Qualifikation?
  • Kann ich eventuelle Schwächen mit einem qualifizierten Partner ausgleichen?
  • Besitze ich Erfahrung im Bereich der Personalführung?
  • Kann ich die Gastronomiebranche abschätzen?
  • Bestehen Kontakte zu Interessengruppen der Branche?


Rechtliche Formalitäten
Neben den zuvor genannten Fragen zur persönlichen und fachlichen Eignung kommt ein weiterer wichtiger Faktor zur Existenzgründung im Bereich der Gastronomie hinzu. Grundsätzlich besteht in der Bundesrepublik gemäß § 1 die Gewerbefreiheit. Wie es aber im ersten Absatz heißt, »soweit nicht durch dieses Gesetz Ausnahmen oder Beschränkungen vorgeschrieben oder zugelassen sind.« Diese Ausnahme lautet, dass einige Gewerbe nur ausgeübt werden können, wenn dafür eine Genehmigung oder Erlaubnis besteht - und dazu gehört der Betrieb einer Speise- und Schankwirtschaft. Genaue Informationen zu allen benötigten Formalitäten gibt es hier beim Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg.


Klassische Unternehmensgründung vs. Franchising
Nach der Ermittlung der Gründungsvoraussetzungen ist es, insbesondere, wenn man feststellt, dass man nicht der perfekte Gründer ist, an seinem Traum aber dennoch festhält, sinnvoll, das Franchising in Erwägung zu ziehen. Franchise-Systeme haben den Vorteil, dass man Fehler, die andere bereits gemacht und sie viel Geld gekostet haben, nicht wiederholen muss. Insbesondere für eher unerfahrene Menschen ist das Franchising somit sehr vorteilhaft. Sie vermeiden simple Gründungsfehler und werden von dem Know-how des Franchise-Gebers geleitet.


Ein weiterer Vorteil, der das Franchise-System mit sich bringt, ist die starke Verhandlungsposition bei Banken. Für Existenzgründer ist es nicht immer einfach, einen Kredit zu erhalten. Dies gilt, wie zuvor erwähnt, insbesondere für die Gastronomiebranche. Mit einem Franchise-Geber hat man dagegen einen starken, etablierten Partner an seiner Seite. Er ist imstande, aufgearbeitete Konzepte und klare Vergleichszahlen zu liefern.


Ein weiterer wichtiger Faktor ist das Marketing. Werbung und Marketing sind kostspielige Angelegenheiten, die zudem noch viel Zeit kosten. Gerade in der Anfangszeit, wenn die finanziellen Mittel knapp sind, ist es schwierig, eine gute Werbeagentur zu beauftragen. Das Franchise-System gliedert den Neuling in ein bestehendes und funktionierendes Vertriebs- und Marketingsystem ein. Der Franchise-Geber stellt das Logo, eine Webseite sowie Werbematerialien zur Verfügung.


Existenzgründung mit einem Darlehen
An dieser Stelle kommen wir erneut auf die finanziellen Mittel zu sprechen, schließlich sind sie das größte Hindernis für viele Existenzgründer. Ob man sich für das Franchising entscheidet oder sein Unternehmen letztendlich selbst aufbaut spielt keine Rolle, um das Thema Finanzierung kommt niemand herum. Wer sich den Weg zu einer klassischen Bank spart, weil er seine Erfolgschancen als gering einschätzt oder weil er bereits abgewiesen wurde, sollte sein Glück bei der Kreditanstalt für Wirtschaft (KfW) versuchen. Die KfW Bankengruppe gewährt bundesweit Kredite an Existenzgründer, die ein tragfähiges Unternehmenskonzept sowie entsprechende persönliche und fachliche Qualifikationen vorweisen können. Ausführliche Informationen zum ERP-Gründerkredit - StartGeld gibt es hier.


Die richtige Ausstattung für einen guten Start
Nachdem die Existenzgründung feststeht und alle Formalitäten abgeschlossen sind, beginnt die eigentliche Arbeit. Das Business muss auf die Beine gestellt werden und Gründer müssen lernen, dort zu investieren, wo es wichtig ist. Der erste Blick fällt auf den Gastronomiebedarf: Genau hier sparen viele Gründer - ein großer Fehler. Teller, Besteck und Co. sorgen häufig für den ersten Eindruck beim Kunden. Und der erste Eindruck ist bekanntlich der, der zählt. Existenzgründer finden hier einige Inspirationen, Ideen sowie Tipps und Tricks rund um die Gastro-Welt. Mithilfe der Inspirationen können sich Existenzgründer ein Bild davon machen, was aktuell gefragt ist und sich somit auf die heutige Nachfrage einstellen.

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