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für Franchise-Interessierte

Der Erfolg des Franchisings

Das Konzept des Franchisings kennt jeder aus dem Alltag, denn viele Geschäfte, die man zum Einkaufen nutzt oder deren Dienstleistung man in Anspruch nimmt, beruhen auf diesem Vertriebssystem. Es ist eine geregelte Partnerschaft, bei der man als werdender Unternehmer die Idee eines bereits existierenden, erfolgreichen Unternehmens für seinen eigenen neuen Betrieb übernimmt. Hierbei gilt der Geschäftsinhaber als sogenannter Franchisenehmer und das erfolgreiche Partner-Unternehmen als Franchisegeber. Als Franchisenehmer ist man vor dem Gesetz selbstständiger Geschäftsmann, wird aber von seinem Franchisegeber unterstützt.

Eine einzelne Person kann dank dieses Systems unter gewissen Umständen deutlich einfacher eine eigene Existenz aufbauen. Denn dadurch, dass das Unternehmen des Franchisegebers bereits erfolgreich ist, verringert sich zum Beispiel die Risikoeinschätzung der Banken zugunsten besserer Finanzierungsmöglichkeiten, falls diese nicht sogar ebenfalls vom Franchise-System selbst geregelt oder unterstützt werden. Der Franchisenehmer muss die vereinbarten Eintritts- und Lizenzgebühren bezahlen. Dann darf er die Produkte oder Dienstleistungen unter der bekannten Marke verkaufen. Dank Corporate Identity, standardisierten Geschäftsprozessen und passenden Schulungen hat der Franchisenehmer einen erleichterten Arbeitsalltag und der Franchisegeber die Gewissheit, dass eine Einheitlichkeit und der Wiedererkennungswert durch die neuen Betriebe gewährleistet sind. Je unabhängiger ein Geschäftsmodell von regionalen Bedingungen und einzelnen Person ist, desto erfolgreicher kann es national sowie international expandieren und mit neuen Franchisenehmern eine geografische Verbreitung des Unternehmens schaffen. Mehr Details dazu wie Franchising genau funktioniert, gibt es in diesem Video.

Die deutsche Spitze im Finanzrennen der Franchiser

In Deutschland gibt es 950 Franchisesysteme, mit rund 119.000 Partnern. Zusammen erwirtschafteten sie 2016 einen Gesamtumsatz von rund 104 Milliarden Euro - Tendenz steigend. Der größte Teil der Franchisewirtschaft ist in der Dienstleistungsbranche tätig (39%), gefolgt von Handel (30%) und der Gastronomie, Touristik sowie Freizeit (22%). Handwerk, Bau und Sanierung sind mit den restlichen neun Prozent vertreten(Quelle: Deutscher Franchiseverband). Mit ca. 1100 Standorten ist die Schülerhilfe beispielsweise ein sehr erfolgreiches Franchisesystem in Deutschland (Umsatz 2016: 63 Millionen Euro, Quelle Handelsblatt.com). Aber auch der Optiker Apollo-Optik mit seinen aktuell 829 Standorten kann sich sehen lassen. Eine hohe Anzahl an Niederlassungen ist keine Garantie für den Erfolg eines Individuums, fungiert jedoch als guter Indikator für den Gesamterfolg eines Franchisegebers. Noch erfolgreicher, und dies sogar über die nationalen Grenzen hinaus, hat sich die Fressnapf-Gruppe mit rund 1,400 Filialen (879 davon in Deutschland) zum europaweiten Marktführer für Heimtierbedarf entwickelt. In elf europäischen Ländern erwirtschaftete die Gruppe im vergangenen Jahr einen Umsatz von über 1,85 Milliarden Euro.

Die Weltspitze im Franchise

Das international bekannteste Franchiseunternehmen ist wohl die amerikanische Fast-Food-Kette McDonald’s, deren weltweiter Umsatz im vergangenen Jahr 24,6 Milliarden US-Dollar waren. Allein in Deutschland hat der Franchiseriese rund 1500 Schnellrestaurants. Mit einem Markenwert von 97,72 Milliarden US-Dollar zählt McDonald’s zudem zu den zehn wertvollsten Marken der Welt (Quelle: Statista). Dies setzt die Fast-Food-Kette auch an die Spitze der erfolgreichsten Franchise-Firmen. Franchise-Konkurrent Burger King konnte dagegen nur einen Umsatz von 1,15 Milliarden US-Dollar verzeichnen, besitzt aber auch im direkten Vergleich weniger als die Hälfte an Restaurants (42,7%) (Quelle: Statista).

Die Einzelhandelsgeschäfte mit dem Namen 7-Eleven werden ebenfalls sehr erfolgreich von der Firma Seven & I Holdings nach dem Franchisekonzept betrieben. Obwohl es in Texas, USA, gegründet wurde, ist 7-Eleven heute ein japanisches Unternehmen, dessen Umsatz im letzten Jahr 53,9 Milliarden US-Dollar betrug (Quelle: 7-eleven.com).

Herzlich willkommen an der Börse

Einige Franchiseunternehmen, haben sich zudem dazu entschlossen an die Börse zu gehen, wo dann über innovative Plattformen deren Aktien erworben und gehandelt werden können. Zusätzlich kann man sich so auch einiges an Erfahrung im CFD Handeln aneignen. Ein sehr erfolgreiches Unternehmen an der Aktie mit deutschen Wurzeln, welches auch in der Franchisewirtschaft aktiv ist, ist die Modefirma Hugo Boss. Sie sind weltweit mit 900 eigenen Filialen und 1.200 Franchise-Betrieben vertreten. Ihr Umsatz belief sich für 2016 auf 2,69 Milliarden Euro (Quelle: group.hugoboss.com).

Erst vor wenigen Monaten ist auch das erfolgreiche Restaurantkonzept Vapiano an die Börse gegangen. In über 30 Ländern betreibt das in Hamburg gegründete Unternehmen rund 190 Filialen, ebenfalls als Franchisesystem. Der Umsatz von Vapiano umfasste im vergangenen Jahr allein in Deutschland 193,6 Millionen Euro – Tendenz steigend.

Mit dem an der Börse erwirtschafteten Geld wollen die Franchiseunternehmen in erster Linie weitere Gewinne erzielen, um die Expansion voranzutreiben. Besonders für vergleichsweise junge Unternehmen, wie Vapiano (Gründung 2002), ist dies ein attraktiver und wichtiger Geschäftsschritt. Sie wollen so ermöglichen, dass bis 2020 etwa 140 weitere Filialen eröffnet werden können (Quelle: manager-magazin.de).

Was macht sie so erfolgreich?

Der Erfolg eines Unternehmens ist von vielen Faktoren abhängig. Bei den Franchiseunternehmen steckt ebenfalls mehr dahinter als nur das Vertriebssystem. Nichtsdestotrotz ist dies mit Sicherheit ein begünstigender Faktor in der Erfolgsgeschichte von Franchisegebern. Wiedererkennungswert und Einheitlichkeit sind für die Kunden von Franchiseunternehmen ein starker Pluspunkt und erwecken Vertrauen, denn überall auf der Welt sieht beispielweise ein McDonald’s immer ähnlich aus und folgt immer demselben Schema. Es ist ein bewährtes Konzept, dass sowohl für Franchisenehmer als auch für Kunden funktioniert. Viel Platz für eigene Ideen bleibt jedoch nicht für Franchisenehmer. Damit der Erfolg des Mutterkonzerns gewährleistet bleibt, müssen von diesem aus stetig neue Innovationen und Ideen erarbeitet werden, um das gesamte System vorantreiben zu können. Hierbei ist ein gutes Durchhaltevermögen ebenfalls wichtig, damit auch größere Krisen unbeschadet überstanden werden können.

Wie wird man ein Franchisenehmer?

Wer Franchisenehmer werden möchte, muss bestimmte Kriterien erfüllen. Diese sind jedoch bis auf ein paar Grundregeln nicht einheitlich und variieren von Franchisegeber zu Franchisegeber. Eigenes Geld spielt hier jedoch definitiv eine wichtige Rolle. Für die Gründung eines eigenen Franchisebetriebs muss man im Schnitt etwa 50.000 Euro Einstiegsgebühr zahlen. Da man vom Franchisegeber eine umfangreiche Ausbildung bzw. Schulungen erhält, spielt es oft keine Rolle, welche Vorbildung man hat. Hier herrscht in der Regel Chancengleichheit. Bevor man sich allerdings für den Schritt in die Selbstständigkeit entscheidet, sollte man sich mit dem allgemeinen Konzept des Franchisings und dem jeweils individuellen Franchisesystem identifizieren können. Mit einem Online-Selbsttest und diversen Checklisten kann man überprüfen, ob man als zukünftiger Franchisenehmer die richtigen Voraussetzungen erfüllen kann.

Franchising ist ein Vertriebssystem, das immer erfolgreicher umgesetzt wird. Mit den stetig steigenden Umsätzen wird auch die wirtschaftliche Bedeutung größer. Es ist ein attraktives und flexibles Geschäftskonzept sowohl für Unternehmen, die sich vergrößern möchten als auch für Neuunternehmer, die sich mit dem Franchisesystem identifizieren können und einen eigenen Betrieb eröffnen möchten. Die Zusammenarbeit von Franchisegebern und Franchisenehmern funktioniert dabei im Idealfall wie eine perfekt abgestimmte Symbiose, von der es in Zukunft sicherlich noch viele mehr zu sehen geben wird.

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