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Business-Outfit für die Frau: Bedeutung und Empfehlungen

In den Metropolen gehören Frauen im Business-Look längst zum gewohnten Stadtbild. Allerdings hat sich dies in den letzten Jahrzehnten erst entwickelt. Businesskleidung zählt heute zu einem eigenständigen Modebereich, der in seiner Bedeutung den allgemeinen Modetrends in nichts nachsteht. Unter Business-Dress bei Frauen verstehen sich meist Kostüme oder Hosenanzüge in gedeckten Farben. Doch hinter den meisten Outfits verstecken sich die sogenannten Business-Codes, also festgelegte Richtlinien, wie im Detail der Business-Look auszusehen hat. Die Gründe für solch eine Reglementierung sind vielfältig. So spiegelt ein Business-Outfit beispielsweise die Unternehmenskultur einer Firma wider oder verdeutlicht die Position innerhalb der Firmenhierarchie. Dennoch stellen sich die Fragen, welche Bedeutung im Detail Businesskleidung mit sich bringt und auf was Frau heute achten sollte.


1. Gesellschaftliche Entwicklung der Frau in der Berufswelt
Business-Codes oder auch die heutige Mode ist stets ein Produkt aus geschichtlicher Vergangenheit. Schließlich ist es noch nicht allzu lange her, dass Frauen der Berufswelt gar nicht als Erwerbstätige angehörten. Auch die historische Entwicklung der Kleidung und ihre Bedeutung zu unterschiedlichen Zeiten spiegeln gesellschaftliche Hintergründe wider. Um also zu verstehen, welche Bedeutung Business-Outfits heute haben, ist ein Blick in die berufliche und textile Geschichte nötig.


1.1 Berufliche Emanzipation der Frau
Dass Frauen heute studieren und sich beruflich verwirklichen können, gilt in westlichen Ländern als selbstverständlich. Auch wenn keine vollkommende berufliche Gleichstellung zum Mann besteht, was Gehälter oder die Besetzung von Führungspositionen betreffen mag, hat Frau weitaus mehr Rechte als es noch vor 60 Jahren der Fall war. Immerhin konnte Mann bis 1977 laut Gesetz noch entscheiden, ob Ehefrau arbeiten gehen darf oder nicht. Noch gravierender ist der Fakt, dass Frauen erst seit gut 100 Jahren für Wahlen ihre Stimme abgeben dürfen oder dass per Gesetz erst vor rund 60 Jahren die Gleichberechtigung zum Mann festgelegt wurde.


Dabei kämpfen Frauen seit Jahrhunderten für Ihre Rechte. Ein großer Schritt tat sich damals zur Zeit der französischen Revolution auf, als Frauen Grundrechte wie Wahlrecht, Recht auf Bildung und auch das Recht auf Erwerb forderten. Dennoch dauerte es weitere Jahrhunderte bis sich erste Meilensteine der Emanzipation in ganz Europa einstellten. Schließlich können als weitere wichtige Eckdaten die Arbeiterbewegung sowie die Studentenbewegungen in den 60er Jahren gezählt werden, in der nicht nur die allgemeinen Grundrechte gefordert wurden, sondern auch die klassische Rollenverteilung von Mann und Frau auf dem Prüfstand stand.


1.2 Business-Dresscodes im Wandel
Kleidung hat nicht nur heute eine zentrale Bedeutung im beruflichen Alltag. Kleiderordnungen, Berufsbekleidung oder auch der Business-Dress haben sich mit der Geschichte gewandelt.


Kleiderordnung
Kleiderordnungen hatten ursprünglich die Aufgabe, die Ständeverhältnisse von arm und reich zu visualisieren. Aber auch bestimmte Berufsgruppen wie Richter oder Geistliche waren dadurch erkennbar. So gab es beispielsweise die Frankfurter Verordnungen aus dem Jahr 1336, die gesetzliche Bestimmungen über die Kleidung Inne hatten.

Berufsbekleidung
Vor allem im handwerklichen und produzierenden Branchen gibt die Berufsbekleidung nicht nur Auskunft über den jeweiligen Beruf, sondern erfüllt in erster Linie eine schützende oder arbeitserleichternde Funktion. Mit der Geschichte passte sich die Arbeitskleidung den wandelnden Bedingungen stetig an.


Business-Dress
Mit dem wachsenden Dienstleistungssektor musste Kleidung in zahlreichen Branchen keine bestimmte arbeitserleichternde Funktion erfüllen. Hier stehen die zu übermittelnden Informationen durch die Kleidung im Vordergrund, sei es eine konkrete berufliche Branche oder aber ein zu vermittelnder Status. Besonders das Bild der Frau hat sich modisch stark gewandelt, nicht zuletzt weil erst in den 30er Jahren mit Modeikone Marlene Dietrich die Hose an der Frau ihren Durchbruch fand.


2. Bedeutung des passenden Business-Outfits
Wie bereits angedeutet, wird Kleidung seit jeher eine gravierende Bedeutung beigemessen, ob nun aus Gründen des Schutzes oder um ständische oder geschlechtliche Unterschiede aufzuzeigen. Heute soll Business-Kleidung vorerst Kompetenz beim Kunden oder auch gegenüber den Mitarbeitern suggerieren und unterstützt damit den ersten Schritt zum unternehmerischen Erfolg.


2.1 Kleidung als wirkungsvoller Faktor der Kommunikation
Kommunikation ist weitreichend und geht über die Sprache oder auch Mimik und Gestik weit hinaus. Auch mit der Wahl der Kleidung möchte ein Mensch gegenüber einem anderen seine Bedeutung zum Ausdruck bringen. In der Forschung wird dies als vestimentäre Kommunikation bezeichnet. Kleidungsaspekte als nonverbale Zeichen werden dann vom Gegenüber entsprechend interpretiert. Allerdings kann dabei eine durchaus große Diskrepanz zwischen dem, was der Sender der Information aussagen möchte, und dem, was das Gegenüber versteht bzw. interpretiert, entstehen. Grund hierfür sind unterschiedlich erlernte Verständnisse von Symboliken, die auch beim Tragen der Kleidung verwendet werden. In erster Linie gibt die getragene Kleidung Aufschluss über den Beruf an sich, die Berufsrolle, Alter, Geschlecht oder den Status. Dementsprechend können mit Kleidung unterschiedliche Aussagen vermittelt werden. Um diese unterschiedlichen Interpretationsmöglichkeiten zu vereinheitlichen, hat sich im Businessbereich ein gewisses Code-System entwickelt, welches die kommunizierten, nonverbalen Aussagen vereinheitlichen soll.


2.2 Allgemein geltende Richtlinien
Für den Business-Alltag haben sich aus diesem Grund gewisse Grundrichtlinien entwickelt, da es den einheitlichen Business-Look schlicht weg nicht gibt. Das liegt nicht zuletzt an dem Vorhandensein unterschiedlicher Branchen, Berufsbilder und Hierarchien.


2.2.1 Gepflegtheit des Äußeren
Eine scheinbare Selbstverständlichkeit, aber dennoch ist die allumfassende Pflege des Äußeren die Basis für einen entsprechenden ersten Eindruck beim Gegenüber und aus diesem Grund erwähnenswert. Hierzu gehören neben einer einwandfreien Hygiene auch Aspekte wie ansprechendes Haar, gepflegte Fingernägel, reine Haut oder ein insgesamt gesundes Erscheinungsbild. Laut Studien haben diese Aspekte einen erwiesenermaßen großen Einfluss auf die Attraktivität von Menschen. Es suggeriert Leistungsfähigkeit und auch Wertschätzung. Die Wichtigkeit des gepflegten Äußeren zeigt eine Umfrage des Magazins Spiegel, bei der fast 80 Prozent der Befragten in persönlichen Interviews den beruflichen Erfolg im direkten Zusammenhang mit einem gepflegten Äußeren sehen.



Quelle: nach Spiegel © Statista 2014 (Erhebung durch Marplan, Ipsos GmbH, Sinus Sociovision GmbH, ISBA Informatik Service-GmbH)

2.2.2 Stilsicherheit
Zum einen bezieht sich Stilsicherheit auf den Kleidungsstil, zum anderen aber auch auf das jeweilige Auftreten gegenüber anderen.


2.2.3 Typsicherheit
Neben dem allgemeingültigen beruflichen Stil sollte Frau auch ihren eigenen, individuellen Stil kennen. Hierfür ist im Besonderen die Farbwahl neben den Figur-spezifischen Aspekten ausschlaggebend. Zum einen würden Farben Botschaften vermitteln. So suggeriert beispielsweise die Farbe Blau laut farbenundleben.de „Vertrauen, Sicherheit und Ruhe“. In erster Linie prägt die richtig gewählte Farbe im Business aber das harmonische Gesamtbild einer Person. Aus diesem Grund wurden Frauen von Modemachern in unterschiedliche Typen eingeteilt, durch die Frau es leichter hat, den passenden Farbstil zu finden. Eine vielfach verwendete Farbtypologie ist dabei jene nach den Jahreszeiten. Diese lassen sich dabei in Frühlings-, Sommer-, Herbst- und Winter-Typ unterscheiden. Basis für die jeweilige Typisierung ist die Einteilung in kalte und warme Farben, in die Haut, Haare und Augen eingeteilt werden. Mithilfe solch einer Typisierung finden vor allem Frauen eine erste Hilfestellung, um bei der Farbwahl grundsätzlich auf Nummer sicher zu gehen. Allerdings sollte auch hier im Vorfeld geklärt werden, welche Farben branchenspezifisch überhaupt geeignet sind. So ist beispielsweise im Finanzsektor die Verwendung folgender Farben üblich:

  • Schwarz
  • Dunkelblau
  • Grau
  • Weiß

2.2.4 Qualitätsbewusstsein
Neben der richtigen Farbgebung und der allgemeinen Stilsicherheit, ist ein Mindestmaß an Qualitätsbewusstsein, was verwendete Materialien und Marken betrifft, von immenser Bedeutung, um auch den gewünschten Eindruck bei Kunden zu erzeugen.


„Preis und Qualität werden umso wichtiger, je höher die eigene Position im Unternehmen angesiedelt ist.“ (Quelle Zitat: http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/kleider-machen-karriere/7902240.html)


Hochwertige Kleidung erweckt bei guter Umsetzung den Eindruck, als Person selbst auf Qualität und Professionalität zu achten. So schließt der Gegenüber nicht selten daraus, dass sich dieses Qualitätsbewusstsein ebenso auf die Fähigkeiten der Person übertragen lassen. Qualität vermittelt also unbewusst Kompetenz.


Zu beachten ist allerdings, dass hochwertige Kleidung nicht gleich teuer bedeutet. Es umfasst vielmehr ein Feingefühl, was Ästhetik, Pflege, Mode, Materialqualität und auch Geschmack betrifft. Im Prinzip muss das Gesamtbild eine qualitativ hochwertige Ausstrahlung vorweisen.


2.2.5 Wohlbefinden
Sprüche wie „Schön ist, wer sich in seiner eigenen Haut wohlfühlt.“ mögen zwar sehr nach Floskeln klingen, allerdings ist die Außenwirkung einer selbstbewussten Frau nicht zu unterschätzen. Das beginnt im Grunde mit einer aufrechten sowie geraden Haltung und endet beim standhaften Augenkontakt in einem Gespräch. Zahlreiche Signale, die eine Person an eine andere zum nicht unerheblichen Teil auch unbewusst sendet, werden vom Empfänger im Unterbewusstsein verarbeitet und interpretiert. So beschreibt ein Artikel auf wissen.de , dass die eigene Körpersprache die aufrichtigste und ehrlichste Form der Kommunikation darstellt.


Kleidung ist in dem Maße in diesem Zusammenhang bedeutsam, dass sie die Körpersprache visuell unterstützt und zu deutlich mehr Ausstrahlung führen kann, da sie letztlich bei richtiger Wahl das Wohlbefinden steigert.


2.2.6 Modebewusstsein
Hierbei spielen Talent sowie der Blick für Feinheiten eine nicht unerhebliche Rolle. Allerdings lassen sich im Netz zahlreiche Portale und Ratgeberseiten finden, die hilfreiche Tipps liefern. Im Business-Bereich sollte die Wahl des Dresses allerdings mit der Mode gehen und gleichzeitig den körperlichen bzw. Figur-spezifischen Gegebenheiten angepasst sein.


2.2.7 Klarheit
Klare Strukturen, präzise und schnelle Entscheidungen – das sind im Grunde die wichtigsten Eigenschaften der heutigen, von Geschwindigkeit geprägten Welt. Diese Faktoren sollten sich demnach ebenso in der Kleidung wiederfinden. Das heißt nichts anderes als:

  • Passendes und abgestimmtes Outfit auf Figur und Typ
  • Zurückhaltendes Make-Up
  • Wenig Schmuck, lediglich Akzente setzen


Wer Struktur in seiner eigenen Erscheinung vorweist, zeugt von Glaubwürdigkeit und Kompetenz. Unsicherheiten im Outfit hingegen bewirken entsprechend einen Eindruck von fehlender Entscheidungsfähigkeit.


3. Das passende Business-Outfit nach unterschiedlichen Gegebenheiten
Bei den zahlreichen Berufsbildern und Branchen scheinen die Outfit-Möglichkeiten schier unendlich zu sein, gerade in der heutigen Zeit, in der im Grunde jeder Schnitt, jede Farbe und jedes Muster modern zu sein scheint. Ganz so vielfältig geht es im Business-Bereich zwar nicht zu, aber nichtsdestotrotz bleibt eine große Auswahl erhalten. Folglich werden die Business-Codes für unterschiedliche Berufsbereiche, vom Finanzsektor über kreative Berufe bis hin zu Jobs mit Kundenkontakt, allgemein vorgestellt.


3.1 Konservativ im Finanzsektor
Im Grunde hat es eine Frau im Finanzbereich, sei es eine Bank oder eine Unternehmensberatung, am einfachsten, was das passende Outfit betrifft. Noch heute gilt hier ein konservativer und klassischer Business-Dresscode. Das heißt für Frauen, entweder einen Hosenanzug oder aber ein ansprechendes Kostüm zu wählen.


Hosenanzug
Klassisch gilt hier ein dunkler Anzug in Kombination mit einer hellen Bluse, die detailliert aber ohne Rüschen oder andere Applikationen zu tragen ist. Der Kragen muss nicht zwingend unter dem Blazer verschwinden.


Kostüm
Wichtig ist hier, auf die Rocklänge zu achten, die in jedem Fall über das Knie reichen sollte. Zudem sind Strumpfhosen Pflicht. Passend ist weiter eine helle Bluse ohne weiten Ausschnitt, über die der Blazer getragen wird. Bei Kundenkontakt sollte der Blazer geschlossen sein.


3.2 Modern im Kreativbereich
Dresscodes wie Business Casual oder Smart Casual finden in Branchen wie der Werbeindustrie oder in anderen Agenturbereichen Anwendung. Auch wenn „casual“ frei übersetzt „lässig“ bedeutet, handelt es sich trotzdem um einen Business-Look. Wird er in einigen Berufszweigen lediglich im Berufsalltag verwendet, ist es in kreativen Berufen nicht unüblich, dementsprechend auch bei offiziellen Kundenterminen zu erscheinen.


Für Frauen bedeutet dies eine recht große Auswahl an unterschiedlichsten Outfits, da sowohl die Möglichkeit besteht, Bluse, Stoffhose und modernen Blazer als auch Jeans, Poloshirt oder Röcke zu tragen. Allerdings sollten auch hier die Röcke Knielänge aufweisen und mit dezenten Strumpfhosen kombiniert werden. Im Kreativbereich stellen offene Schuhe wie Sandaletten kein stilistisches Problem dar.


3.3 Branchenspezifisch im Bewerbungsgespräch
Mehr und mehr beobachten Personaler aus großen deutschen Unternehmen, dass die Hemmschwelle in Bezug auf legere Kleidung in Bewerbungsgesprächen gesunken ist. So kommt es nicht selten vor und wird zum Teil auch nicht negativ gesehen, dass Bewerber mit Jeans und Bluse zum persönlichen Gespräch antreten. Allerdings sollte eine Bewerberin, handle es sich auch um die legere IT-Branche, in jedem Fall im Business-Dress erscheinen. Im Besonderen im Bewerbungsgespräch ist der erste Eindruck oftmals sogar der entscheidende. Viele Experten sehen den wichtigsten Aspekt bei der Wahl der Kleidung in dem Umstand, dass sich die Bewerberin wohlfühlen muss. Nur so kann sie Kompetenz und Selbstbewusstsein bei den Personalentscheidern generieren. Unabhängig davon ist der passende Kleidungsstil von der Position abhängig, für die sich beworben wird. Aus diesem Grund gilt:


Je mehr Kundenkontakt die Jobposition innehat, desto klassischer und dezenter ist das Outfit bei der Bewerbung zu wählen.


3.4 Kompetent in der Führungsetage und im Management
In den Führungspositionen großer Unternehmer ist ein angemessener Look sowohl von der Branche als auch von der Unternehmenskultur maßgeblich abhängig. Im Bankensektor oder auch anderen Wirtschaftsunternehmen werden meist Dresscodes vorgeschrieben, so dass sich die Möglichkeiten recht schnell eingrenzen lassen. Grundsätzlich sollte aber hinterfragt werden, welcher Eindruck bei den Mitarbeitern hinterlassen werden soll.

3.5 Stilsicher im Kundenkontakt
Wie bereits erwähnt, sollte die Einhaltung des Business-Dresscodes bei häufigem Kundenkontakt strenger eingehalten werden. So lässt sich schlicht weg Kompetenz und Leistungsfähigkeit bereits im ersten Eindruck vermitteln. In gerade einmal 90 Sekunden bilden sich Menschen eine Meinung über eine andere Person, was wenig Zeit ist, um sein Gegenüber von den eigenen Qualitäten zu überzeugen. Suggeriert allein das Business-Outfit Qualitätsbewusstsein, Stärke und Wissen, muss mit Worten oft gar nicht mehr so viel nachgeholfen werden. Was den letztlichen Stil betrifft, sind auch hier Branche und Unternehmenskultur zu beachten. Tritt eine Geschäftsfrau passenderweise ihren Kunden im klassischen Business-Dress gegenüber, sollte eine Mode-Verkäuferin eher auf Kleidung aus dem Sortiment des Stores zurückgreifen.


Abschließende Tipps für den individuellen Business-Dress

  • Wohlfühlen: In allererster Linie sollte die Kleidung, ob Hosenanzug, Kostüm oder schlichteres Outfit, gut sitzen, damit sich Frau in ihrem Business-Dress auch wohlfühlt. Nur dann ist eine positive Ausstrahlung möglich.
  • Stil: Besonders als Neuling im Job kann es hilfreich sein, sich über den Business-Stil des Unternehmens im Vorfeld auf der Webseite oder auf Bildern von Pressemitteilungen der Firma zu informieren.
  • gepflegtes Äußeres: Neben der allgemeinen Körperpflege sollte auf gepflegte Finger- sowie Fußnägel geachtet werden. Dabei ist von knalligen Lacken in jedem Fall abzuraten.
  • T-Shirt: Je nach Berufsbild können statt Blusen auch T-Shirts getragen werden. Allerdings sollten diese aus qualitativ hochwertigen Materialien bestehen und in der Optik edel erscheinen.
  • Rocklänge: Auch in kreativen Berufen ist von kurzen Röcken abzuraten. Stets sollte die Rocklänge bis zum Knie reichen. Wichtig ist außerdem, an die Sitzhaltung mit Rock zu denken, am besten die Beine leicht schräg und nebeneinander lassen.
  • Stoffwahl: Um sich lästige Bügelarbeit zu ersparen, kann die Wahl auf hochwertige und vor allem knitterfreie Stoffe fallen. Wichtig ist nach dem Waschen beispielsweise, die Bluse etwas gerade zu ziehen und formpassend an die Wäscheleine aufzuhängen.
  • Farben: Wie bereits erwähnt, hängt die eigene Ausstrahlung im Business-Outfit maßgeblich von den gewählten Farben ab. Wichtig ist, keine extremen Farbkombinationen zu wählen.
  • Frisur: Im Grunde gilt bei den Haaren, dass diese einen gepflegten Eindruck machen. Die Frisur an sich kann aus unterschiedlichsten Variationen gewählt werden, sei es der klassische Dutt, der Pferdeschwanz oder auch das offene Haar. Beim Bewerbungsgespräch empfiehlt sich allerdings zusammengebundenes Haar.
  • Mode: Modische Business-Outfits sind, abhängig von der Branche und der Unternehmenskultur, möglich. Jedoch gilt es, modische Highlights in Maßen zu verwenden.
  • Accessoires: Schmuck, Parfüm oder auch ein Schal sind im geringen Umfang angemessen. Beim Schmuck gilt beispielsweise, sich besser auf ein paar Ohrringe oder eine Kette zu beschränken.
  • Tattoos / Piercing: In den meisten Branchen gilt, trotz wachsendem Trend der Körperkunst, dass sowohl Tattoos als auch Piercings im Berufsalltag nicht sichtbar sein sollten.
  • Handtaschen: Mit Taschen aus Leder oder Lederimitat kann Frau im Grunde nichts verkehrt machen. Vom Stil ist jedoch ein klassischer und puristischer zu bevorzugen.
  • Schuhe: Auch hier gilt eher der konservative Look als maßgeblich: Geschlossene Schuhe mit halbhohen Absätzen sind immer angemessen.


Literatur:
Scheiper, Petra (2008): Textile Metamorphosen als Ausdruck gesellschaftlichen Wandels: Das Bekleidungsverhalten junger Männer und Frauen als Phänomen der Grenzverschiebung von Sex- und Gender-Identitäten. VS Verlag. Wiesbaden.

Bildquellen:
Bild 1: © Yuriy Shevtsov - Fotolia.com
Bild 2: Pixabay.com © stux (CC0 1.0)
Bild 3: Pixabay.com © FULVIO_TOGNON (CC0 1.0)

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