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Ausgeschlafene Gründer haben Erfolg

Wer ein Unternehmen gründen will, muss sich darüber im Klaren sein, dass vor allem die Startphase ausgesprochen belastend verlaufen kann: Viele Arbeitsstunden und eine Menge Tätigkeitsfelder verlangen hohen Einsatz. Deshalb ist es wichtig, sich nicht zu verausgaben, seine Kräfte sinn- bzw. planvoll einzuteilen. Die Bedeutung eines erholsamen Schlafes wird hierbei meist unterschätzt. 

Oftmals Druck von allen Seiten

Wer ein Unternehmen gründet, muss multitaskingfähig sein. In der Startphase gilt es, sein Leben so zu organisieren, dass zahlreiche Anforderungen wahrgenommen und die damit verbundenen Aufgaben parallel erledigt werden können – beruflich und privat, denn Founder halten stets viele Fäden in der Hand. 

Man sagt: „Ein Unternehmen läuft“, wenn es sich bereits einige Zeit am Markt erfolgreich etabliert hat. Was im Tagesgeschäft getan werden muss, bewegt sich dann zu einem Großteil auf ausgetretenen Pfaden, d. h. Abläufe sind bekannt und haben sich bewährt. Bei einer Neugründung sieht das anders aus. Hier werden Founder strapaziert, weil so mancher Ablauf sich nach dem Prinzip „Versuch und Irrtum“ auch als Sackgasse erweist. Dann heißt es umdrehen, zurückgehen und noch einen weiteren Anlauf in anderer Richtung unternehmen. Das fordert, weil es der menschlichen Natur eigentlich nicht entspricht. Unsere Neurobiologie ist so angelegt, dass sie bekannte und trainierte Abläufe begrüßt: Der Homo sapiens mag keine Überraschungen, der zieht sich gern psychisch und physisch auf vertrautes Terrain zurück. 

Aber wir stünden als Menschheit nicht da, wo wir uns befinden, wenn es keine Gründer gäbe: Typen, die in Neuland aufbrechen wollen, die sich den damit verbundenen Belastungen mutig aussetzen. Angesichts der enormen Komplexität, die Unternehmertum heute mit sich bringt, müssen Founder ein hohes Maß an Multitasking-Fähigkeiten mitbringen, damit ihnen nicht wichtige Fäden entgleiten. Außerdem sollten sie lernen, gut auf sich selbst zu achten, denn: Jeder Gründer ist die wichtigste Ressource in seinem eigenen Unternehmen. Die gilt es pfleglich zu behandeln und genau darin besteht eine wichtige Komponente auf dem Weg zum Erfolg – eine, die allerdings oft zu wenig Beachtung findet. 

Teufelskreise erkennen und vermeiden

Wahrscheinlich hat jeder, der im Berufsleben steht, bereits Phasen hoher Belastung durchlaufen. Unter Volllast zu arbeiten ist an sich nicht gefährlich – solange es weder zu oft noch zu lang geschieht. 

Sich selbst kritisch und aufmerksam zu beobachten hilft, rechtzeitig ein „Zuviel“ als solches zu erkennen. Meist sendet der Körper Betroffenen Warnsignale bei anhaltendendem Stress: zum Beispiel eine erhöhte Infektanfälligkeit, Kopfschmerzen, Rückenbeschwerden etc. 

Wer unter Druck steht, neigt dazu, diese Anzeichen für eine Überlastung zu ignorieren. „Ich muss!“, heißt das Mantra, das vorantreibt. Aber: Psychischer Druck erzeugt Anspannung; pausenlose physische Angespanntheit führt schnell zu Schmerzen. Das stresst – und schon befinden sich Betroffene in einem Teufelskreis, in dessen Verlauf die Anspannung und somit der Grad an Schmerzen steigen, weil sie sich gegenseitig bedingen. 

Rückenschmerzen zum Beispiel sind inzwischen eine Volkskrankheit. Über die Hälfte der Bevölkerung leidet mindestens ein Mal im Jahr daran; knapp 6 % aller AU-Bescheinigungen beruhen auf der Diagnose „Rückenbeschwerden“. Ärzte und Krankenkassen wissen, dass ein Großteil der Menschen, die einer sitzenden Tätigkeit nachgehen, davon betroffen ist. Bei denen, die körperlich arbeiten, gibt es ebenfalls viele Rückenpatienten. Wenn die nach einem anstrengenden Arbeitstag zu Bett gehen, prallen oft zwei Probleme aufeinander: Die Schmerzbeschwerden (z. B. im Rücken) können einerseits vom Schlafen abhalten. Die aus dem Beruf ins Schlafzimmer mitgenommene Anspannung andererseits ist oftmals hoch; die daraus entstehenden Schwierigkeiten beim Einschlafen, weil Abschalten schwerfällt, bilden einen Einstieg in einen weiteren Teufelskreis: Aus Angst vor Schlafmangel steigt die innere Anspannung; damit wächst der Schmerz – und dadurch wird es noch schwieriger einzuschlafen. 

Wer klug ist, beugt vor, bevor es hier zu ernsthaften Problemen kommt, oder reagiert sofort auf die ersten Anzeichen von Komplikationen. Mit der richtigen Wahl von Bett, Matratze und dem passenden Zubehör investieren Menschen, die hohen beruflichen Belastungen ausgesetzt sind, in ihre Zukunft: Nur wer auch trotz Stress leistungsfähig und ausgeschlafen agiert, kann dauerhaft Erfolge erzielen. Wer beruflich stark gefordert wird, sollte seinen gesunden Schlaf als wichtige Kraftquelle betrachten und entsprechend dafür sorgen, dass diese Quelle nicht versiegt. Das gilt für Gründer in besonderem Maße. 

Bei der Gestaltung eines Schlafzimmers ist Sorgfalt geboten – ein Mensch verbringt in Deutschland im Durchschnitt im Verlauf seines Lebens etwa 24 Jahre im Bett. Deshalb sollten Schlafräume nicht lediglich nebenbei, sondern mit Sachverstand eingerichtet werden und dementsprechend mit allem, was einen guten Schlaf fördert. Das gilt vor allem für die Zusammenstellung einer Bettanlage mit allen dazugehörigen Komponenten. Bei der sorgfältigen Auswahl verliert hier niemand seine Zeit – die ist vielmehr gut investiert, wenn am Ende alles passt und zu einem erholsamen Schlaferlebnis führt. 

Was Schlaf leistet

Wer beruflich unter Druck gerät, arbeitet oft mehr als gut ist, und zwar, indem der nächtliche Schlaf verkürzt wird, um die anscheinend benötigte Arbeitszeit zu gewinnen. Häufig geklopfte Sprüche wie der, dass Schlafen überbewertet würde oder dass man nach dem Tod genügend Zeit zum Schlafen fände, legen den Verdacht nahe, dass ein Mensch seine Zeit verschwendet, wenn er sich ins Bett legt, um zu schlafen. 

Grundverkehrt. Ohne dass ein Mensch nachts regelmäßig etwa sieben bis acht Stunden schläft, fehlt ihm Lebensnotwendiges. Denn: Vor allen Dingen während der Schlafstunden wird im Gehirn das am Tage Erlebte geordnet. Wichtiges kommt in die Speicher, Unwichtiges wird gelöscht. Angesichts der Tatsache, dass gerade ein Unternehmer stets dahingehend gefordert ist, einen klaren Kopf zu behalten und Prioritäten festzulegen, zeigt allein dieser Aspekt der angeblichen Nachtruhe: Schlafen muss sein – sonst kommt es zum Chaos im Kopf. Zu viele irrelevante Informationen, die durch die Gedanken kreisen, blockieren. Sie stehen buchstäblich im Weg, wenn es darum geht, den einen relevanten Impuls aufzugreifen, der weiterführt. Auch kreative Prozesse leiden darunter, wenn zu viel Input vorhanden ist. Wer als Founder Erfolge erreichen will, muss jedoch über ein enormes Maß an Kreativität verfügen, also die geistige Fähigkeit, neue Wege zu ersinnen. Das wird schwierig, wenn buchstäblich die mentale Festplatte voller Spam steckt. Also immer daran denken: Den Kopf freibekommen ist eine Sache, die man im Schlaf erledigen muss. 

Außerdem reguliert sich der Stoffwechsel im Schlaf, Wachstumshormone werden ausgeschüttet, das Immunsystem erholt sich und ebenso die Psyche. All dies sind wichtige Argumente, damit vor allem Gründer in der Startphase ihres Unternehmens darauf achten sollten, erholsam und in ausreichendem Maße zu schlafen – auch bzw. gerade, wenn ihre Agenda das Gegenteil zu fordern scheint.


Bildquelle: pexels.com / Andrea Piacquadio

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