01.12.2017

Wie Sie am Arbeitsmarkt überzeugen können

 

 

Amazon & Co. machen es vor: Gütesiegel und Kundenbewertungen schaffen Vertrauen und erhöhen die Kaufabsicht. Was im E-Commerce funktioniert, klappt auch auf dem Arbeitsmarkt. Wie Sie als Franchise-Geber mit Zertifizierungen und Siegeln bei potenziellen Kandidaten punkten können…

Mehr denn je müssen sich Franchise-Geber heute bei der Partnergewinnung ins Zeug legen. Gut ausgebildete und erfahrene Fach- und Führungskräfte haben in der Regel eine Vielzahl an Möglichkeiten, wie sie ihr Berufsleben gestalten können. Der Arbeitsmarkt ist ein Bewerbermarkt – und um hier zu punkten, gilt es, sich möglichst attraktiv zu positionieren und aus der Fülle an Wettbewerbern hervorzustechen. Das sogenannte Employer Branding, also der Aufbau einer Arbeitgebermarke, ist für Unternehmen unverzichtbar!

Immer mehr Arbeitgeber greifen deshalb auf Siegel und Zertifizierungen zurück, um ihre Attraktivität zu unterstreichen, Transparenz zu zeigen und die Mitarbeiterorientierung zu betonen. Von „Top Job“ über „Great Place to Work“ bis hin zu „Ausgezeichneter Arbeitgeber“ – inzwischen gibt es rund 200 Arbeitgeber-Siegel allein in Deutschland. Je nach Anbieter erfolgt die Vergabe meist auf Basis von Zertifizierungen durch Experten oder Befragungen von Mitarbeitern. Doch bringen all diese Arbeitgebersiegel eigentlich etwas?

 

 

Siegel haben Überzeugungskraft

Fakt ist: Mit guten Gehältern alleine lassen sich heute Wunschkandidaten nur noch selten begeistern. Bewerber achten auch auf weiche Faktoren wie die Unternehmenskultur oder das Commitment der Mitarbeiter gegenüber ihrem Arbeitgeber. Und diese Stärken können Siegel unterstreichen. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich jemand auf eine Stelle bewirbt, steigt, wenn ein entsprechendes Siegel vorhanden ist. Im Rahmen einer Studie unter Hochschulabsolventen konnte empirisch belegt werden, dass die Absicht, sich auf eine Stelle zu bewerben, bei Vorhandensein eines Siegels signifikant ansteigt. In einer anderen Studie konnte zudem gezeigt werden, dass Unternehmen, die über ein Siegel verfügen, ein besseres Image sowie ein größerer Marktanteil von den Bewerbern zugesprochen wurde (vgl. Personalführung, 08/2013).

 

 

 

 

Die Ergebnisse verwundern kaum. In Zeiten des Online-Handels hat vermutlich schon jeder einmal selbst erfahren, wie sehr die Bewertungen anderer Konsumenten die eigene Kaufentscheidung beeinflussen. Fast zwei Drittel aller Bundesbürger, so eine repräsentative GfK-Befragung von Greven Medien, erkundigen sich vor einer verbindlichen Kaufentscheidung zunächst nach Bewertungen im Netz. Ein Drittel der Befragten gab an, sich davon deutlich beeinflussen zu lassen. Seien Sie mal ehrlich: Welches Produkt würden Sie kaufen? Eines ohne Kundenbewertungen oder eines mit positiven Bewertungen?!

 

 

Wieviele Sterne hat ihr Franchise-System?

Diese Erkenntnisse können auch Franchise-Geber für sich nutzen, indem sie Siegel dafür nutzen, ihre Franchise- und Arbeitgebermarke zu stärken. Eine Möglichkeit dafür bietet das Gütesiegel partner:urteil des Bonner Instituts für Markenfranchise. Es sagt aus, wie glücklich und zufrieden die Franchise-Partner eines Systems sind und wie sehr sie sich mit ihrem System emotional identifizieren. Basis ist eine Befragung der aktiven Franchise-Partner, deren Durchschnittswerte mit denen von Arbeitnehmern verglichen werden. Für Interessenten, die heute noch angestellt sind und möglicherweise weitere Job-Angebote in einer abhängigen Beschäftigung vorliegen haben, kann das partner:urteil eines Systems damit zu einer wichtigen Entscheidungs- und Orientierungshilfe werden. Denn sie wollen ihre Zukunft selbst in die Hand nehmen und suchen nach dem besten Weg zu mehr Glück und Zufriedenheit.

 

 

Fallen Sie nicht durchs Raster

Für Franchise-Geber wird ein solches Siegel wie partner:urteil zu einem zentralen Testimonial. Hätten Sie es gewusst? Im Durchschnitt nutzen Kandidaten 22 verschiedene Quellen bei der Jobsuche, wie eine Studie von Careerbuilder ergeben hat. Bevor ein Kandidat sich auf eine offene Stelle bewirbt, prüft er das Unternehmen sorgfältig mittels eigener Netzrecherche. Wer hier also nicht präsent ist und seine Stärken nicht glaubwürdig und transparent nach außen trägt, läuft Gefahr, durchs Raster zu fallen.

In der Praxis zeigt sich damit auch die Bedeutung der Kommunikation. Denn natürlich kann ein Siegel nur dann seine ganze Wirkung entfalten, wenn es solide und belastbar ist und in der Kommunikation breit eingesetzt wird.

Bewährte Einsatzfelder sind:

 

  • Es sollte sich im gesamten Web-Auftritt (Homepage, Banner, Beiträge) wiederfinden und zudem auch in Stellenanzeigen und auf Karriereseiten integriert werden.
  • Auch in der Social-Media-Strategie können Siegel wunderbaren Content liefern – zum Beispiel in Kombination mit emotional bewegenden Statements von ausgewählten Franchise-Partnern.
  • Broschüren sowie Mitarbeiter- und Kundenzeitungen eignen sich, um das Siegel in eine breitere Öffentlichkeit zu tragen.
  • Kandidaten, die sich bereits im Bewerbungs- und Auswahlprozess befinden, können ein Siegel bzw. die zugrundeliegenden Aussagen bei Gesprächen mit beratenden Angehörigen, Freunden und auch Banken einsetzen.
  • Im Rahmen der internen Kommunikation kann ein Siegel für die bestehenden Partnern bestätigend wirken.

 

Kurzum: Mit einem Siegel können Franchise-Geber Nachhaltigkeit demonstrieren, Glaubwürdigkeit schaffen und Vertrauen aufbauen. Es bietet ihnen die Möglichkeit, die Idee der gelebten Partnerschaft auch gegenüber Kooperationspartnern, Lieferanten und Kunden zu untermauern.

 

 

 

 

Jetzt informieren

Beim Gütesiegel partner:urteil können alle Franchise-Systeme mit mindestens zehn Partnern mitmachen. FranchisePORTAL hat mit dem Institut für Markenfranchise die Möglichkeit eines besonders einfachen und risikolosen Einstiegs geschaffen.

Prüfen Sie also, inwiefern nicht auch Sie im Jahr 2018 die Vorteile und Überzeugungskraft eines Siegels in Ihrer Kommunikation und Partnergewinnungsstrategie nutzen können.

Weitere Informationen zu partner:urteil erhalten Sie hier!

 

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